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Hongkonger Zoll beschlagnahmt 13 kg Ketamin am Flughafen und kündigt strengere Einfuhrkontrollen an

Sept. 20, 2026
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Hongkonger Zoll beschlagnahmt 13 kg Ketamin am Flughafen und kündigt strengere Einfuhrkontrollen an
Hongkonger Zollbeamte haben am Morgen des 20. September am Hongkonger Internationalen Flughafen (HKIA) einen 29-jährigen Passagier abgefangen und rund 13 Kilogramm mutmaßliches Ketamin in Koffern mit doppeltem Boden entdeckt. Die beschlagnahmte Menge, im Wert von 4,7 Millionen HK-Dollar, stellt die größte Einzeldeliktsbeschlagnahme des synthetischen Rauschmittels am Flughafen seit Juli dar und unterstreicht Hongkongs Rolle als Hochrisiko-Umschlagplatz angesichts des wieder ansteigenden Passagieraufkommens. Der Reisende, der aus Kuala Lumpur über eine Verbindung im Nahen Osten eingeflogen war, wurde wegen Verdachts auf Handel mit gefährlichen Drogen gemäß dem Hongkonger Dangerous Drugs Ordinance festgenommen. Die Zollbehörden erklärten, sie hätten auf Grundlage von Risikoprofilen und Geheimdienstanalysen gehandelt, was den verstärkten Einsatz von Datenanalysen und CT-gestützter Gepäckdurchleuchtung am HKIA seit Anfang dieses Jahres hervorhebt. Bei einer Verurteilung drohen dem Verdächtigen lebenslange Haft und eine Geldstrafe von bis zu 5 Millionen HK-Dollar. Für Mobilitäts- und Reisemanagement ist der Fall eine wichtige Erinnerung daran, dass Hongkong weiterhin eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Drogenvergehen verfolgt und nach größeren Beschlagnahmungen verstärkt mit Stichprobenkontrollen in Ankunfts- und Transitbereichen rechnen muss. Bei ähnlichen Kontrollen im Jahr 2025 berichteten Geschäftsreisende von zusätzlichen Überprüfungen elektronischer Geräte und ausführlicheren Befragungen zur Gepäckinhaberschaft, was während der Stoßzeiten zu Verzögerungen von 20 bis 30 Minuten an den Einreisekontrollen führte. Compliance-Teams in Unternehmen sollten sicherstellen, dass Mitarbeiter auf kurzfristigen Einsätzen die strengen Drogengesetze Hongkongs kennen – insbesondere im Hinblick auf Cannabidiol (CBD)-Produkte, die seit Februar 2025 als gefährliche Substanzen der Liste 1 eingestuft sind. Mitgeführte Nahrungsergänzungsmittel, E-Zigaretten oder pflanzliche Heilmittel, die anderswo legal sind, können zu Nachkontrollen führen. Der Zoll ruft die Öffentlichkeit dazu auf, Verdachtsfälle von Drogenhandel über die 24-Stunden-Hotline oder ein Online-Formular zu melden. Reisende, die sich fälschlicherweise als verdächtig eingestuft sehen, können die Anwesenheit eines Dienstvorgesetzten verlangen; eine kooperative Haltung und eine klare Erklärung des Reisegrundes beschleunigen jedoch in der Regel die Abfertigung.
Quelle: HKSAR Government Press Release

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