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Schweiz führt am 2. November 2026 freiwilligen biometrischen Personalausweis ein

Okt. 20, 2026
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Schweiz führt am 2. November 2026 freiwilligen biometrischen Personalausweis ein
Der Bundesrat hat bestätigt, dass Schweizer Bürger ab dem 2. November 2026 einen neuen biometrischen Identitätsausweis (IDK) beantragen können. Die Karte, die am 19. Oktober vom Bundesamt für Landestopografie (Swisstopo) angekündigt wurde, enthält einen NFC-Chip mit dem Gesichtsfoto und zwei Fingerabdrücken des Inhabers – damit entspricht die Schweiz den EU-Sicherheitsstandards für nationale Ausweisdokumente. Im Gegensatz zum 2022 eingeführten e-Pass bleibt der biometrische IDK freiwillig. Bewohner, die selten reisen, können weiterhin die traditionelle Karte ohne Chip beantragen, während Vielreisende in die EU empfohlen wird, auf die neue Karte umzusteigen, um nach 2028 manuelle Kontrollen an automatischen Grenzkontrollen zu vermeiden, da die EU dann keine nicht-biometrischen Ausweise mehr akzeptiert. Die Preise bleiben unverändert gegenüber der heutigen Karte ohne Chip, und die Kantone entscheiden, ob die Anträge in Gemeindebüros oder zentralen Passzentren eingereicht werden. Für Unternehmen bedeutet die Umstellung eine reibungslosere Mobilität für Mitarbeitende, die kurzfristig durch Europa reisen. Personalabteilungen sollten Zeit für die erneute Dokumentenerfassung einplanen, insbesondere für Mitarbeitende, deren aktuelle Ausweise 2027–28 ablaufen. Schweizer Botschaften und Konsulate werden die Karte ebenfalls ausstellen, was besonders für im Ausland lebende Schweizer von Vorteil ist, die sie sowohl als Reisedokument als auch als Nachweis der Staatsangehörigkeit bei lokalen Anmeldeverfahren benötigen. Die Einführung ist Teil des umfassenderen „Bilateralen III“-Pakets, das der Bundesrat im März 2026 dem Parlament vorgelegt hat, um die Schweizer Ausweise an die sich entwickelnde EU-Grenztechnologie anzupassen. Die Behörden betonen, dass der biometrische IDK vom kommenden Schweizer e-ID zu unterscheiden ist, der ausschließlich für die digitale Authentifizierung dient und nicht als Reisedokument gilt.
Quelle: Federal Office of Topography (Swisstopo)

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