
Emirates wird ab dem 25. Oktober, mit Beginn des IATA-Winterflugplans, den Airbus A380 auf drei Nonstop-Strecken aus dem Einsatz nehmen, wie ein Bulletin vom 23. Oktober auf der Branchenplattform Hospitality Career Profile berichtet. Die Fluggesellschaft hat keine offizielle Pressemitteilung veröffentlicht, doch Slot-Anmeldungen zeigen, dass der Superjumbo auf den Verbindungen Dubai–Taipeh, Dubai–Amsterdam und Dubai–London Gatwick zumindest zeitweise durch Boeing 777-300ER ersetzt wird. Dieser Schritt spiegelt saisonale Nachfrageschwankungen wider und soll Kapazitäten der Großraumflugzeuge für stark gebuchte Hauptstrecken wie Sydney und Manchester freimachen. Für Firmenreisende bedeutet dies weniger Premium-Sitze pro Flug und geänderte Abflugzeiten, da die kleineren First- und Business-Kabinen der 777 neu getaktet werden, um Anschlussflüge am Dubai International optimal zu ermöglichen. Experten für Reisemanagement warnen vor möglichen Kostensteigerungen: Die 76 Lie-Flat-Business-Class-Sitze im A380 sorgen durch ihre hohe Verfügbarkeit oft für günstigere Preise, während die 777-300ER nur 42 Business-Sitze bietet. Unternehmen mit Sitzkontingenten sollten ihre Buchungen, insbesondere für Konferenzen im Dezember, überprüfen und bestätigen. Passagiere mit First- oder Business-Class-Tickets auf den betroffenen Flügen werden automatisch auf die 777 umgebucht, müssen jedoch auf die A380-exklusiven Annehmlichkeiten wie die Borddusche und Lounges verzichten. Emirates informiert Reisende per E-Mail und empfiehlt Kunden, die über Reisebüros gebucht haben, sich für Umbuchungsoptionen an ihre Travel-Management-Firma zu wenden.
Quelle: Hospitality Career Profile