
Der Junior-Koalitionspartner Spaniens, Sumar, nutzte das lange Wochenende am 2. November, um die politische Debatte über die bislang größte außerordentliche Legalisierung seit 2005 neu zu entfachen. Parteiquellen bestätigten gegenüber Europa Press, dass die linke Gruppierung im November „alle parlamentarischen Hebel“ in Bewegung setzen wird, um die regierenden Sozialisten (PSOE) dazu zu bringen, die Volksgesetzesinitiative (ILP) voranzutreiben, die schätzungsweise 500.000 Menschen, die ohne Papiere in Spanien leben und arbeiten, eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis gewähren würde.
Die ILP hatte Anfang 2025 mehr als 700.000 beglaubigte Unterschriften gesammelt, steckt jedoch trotz wiederholter Zusagen der Regierung weiterhin im Verfahrensausschuss des Kongresses fest. Insider von Sumar werfen der PSOE „aus Angst resultierende Trägheit“ vor, da die Maßnahme das anti-immigrantische Narrativ von Vox und Teilen der konservativen PP befeuern könnte. Ministerielle Quellen räumen ein, dass interne Umfragen das Thema als politisch heikel einstufen, betonen jedoch, dass die Partei „nach dem passenden legislativen Instrument sucht“.
Aus Sicht der globalen Mobilität würde die Reform die Einstellung von Talenten, die sich bereits in Spanien aufhalten, aber derzeit in der Schattenwirtschaft tätig sind, radikal vereinfachen. Personalverantwortliche weisen darauf hin, dass die Legalisierung Tausender Arbeitskräfte den Arbeitsmarkt in Branchen mit akutem Fachkräftemangel – Agrar- und Lebensmittelwirtschaft, Gastronomie, Bauwesen, Pflege und Tech-Start-ups – erweitern und gleichzeitig Compliance-Risiken im Zusammenhang mit Scheinselbstständigkeit oder Subunternehmerverhältnissen verringern würde.
Die letzte vergleichbare Aktion – die Legalisierung unter Zapatero 2005 – legalisierte 578.000 Menschen und brachte im ersten Jahr 1,7 Milliarden Euro an Sozialversicherungsbeiträgen ein. Wirtschaftsverbände gehen davon aus, dass ein Prozess 2025-26 jährlich mindestens 2 Milliarden Euro zusätzlich generieren, Klarheit für die sozialversicherungsrechtliche Koordination innerhalb der EU schaffen und die Mobilität im Schengen-Raum erleichtern würde, sobald die Begünstigten eine langfristige EU-Aufenthaltsgenehmigung erhalten.
Für Arbeitgeber und Mobility-Manager ist die Botschaft klar: Überprüfen Sie die aktuelle Mitarbeiterzahl, identifizieren Sie Beschäftigte, die von der Legalisierung profitieren könnten, und bereiten Sie die erforderlichen Nachweise über Arbeitsverhältnisse vor, damit Anträge schnell eingereicht werden können, falls (oder wenn) der Kongress die ILP freigibt. Angesichts der schwierigen Mehrheitsverhältnisse im Parlament – und Sumars Warnung, gegebenenfalls getrennte Abstimmungen zu erzwingen – sollten Unternehmen den legislativen Kalender im ersten Quartal 2026 genau beobachten.
Die ILP hatte Anfang 2025 mehr als 700.000 beglaubigte Unterschriften gesammelt, steckt jedoch trotz wiederholter Zusagen der Regierung weiterhin im Verfahrensausschuss des Kongresses fest. Insider von Sumar werfen der PSOE „aus Angst resultierende Trägheit“ vor, da die Maßnahme das anti-immigrantische Narrativ von Vox und Teilen der konservativen PP befeuern könnte. Ministerielle Quellen räumen ein, dass interne Umfragen das Thema als politisch heikel einstufen, betonen jedoch, dass die Partei „nach dem passenden legislativen Instrument sucht“.
Aus Sicht der globalen Mobilität würde die Reform die Einstellung von Talenten, die sich bereits in Spanien aufhalten, aber derzeit in der Schattenwirtschaft tätig sind, radikal vereinfachen. Personalverantwortliche weisen darauf hin, dass die Legalisierung Tausender Arbeitskräfte den Arbeitsmarkt in Branchen mit akutem Fachkräftemangel – Agrar- und Lebensmittelwirtschaft, Gastronomie, Bauwesen, Pflege und Tech-Start-ups – erweitern und gleichzeitig Compliance-Risiken im Zusammenhang mit Scheinselbstständigkeit oder Subunternehmerverhältnissen verringern würde.
Die letzte vergleichbare Aktion – die Legalisierung unter Zapatero 2005 – legalisierte 578.000 Menschen und brachte im ersten Jahr 1,7 Milliarden Euro an Sozialversicherungsbeiträgen ein. Wirtschaftsverbände gehen davon aus, dass ein Prozess 2025-26 jährlich mindestens 2 Milliarden Euro zusätzlich generieren, Klarheit für die sozialversicherungsrechtliche Koordination innerhalb der EU schaffen und die Mobilität im Schengen-Raum erleichtern würde, sobald die Begünstigten eine langfristige EU-Aufenthaltsgenehmigung erhalten.
Für Arbeitgeber und Mobility-Manager ist die Botschaft klar: Überprüfen Sie die aktuelle Mitarbeiterzahl, identifizieren Sie Beschäftigte, die von der Legalisierung profitieren könnten, und bereiten Sie die erforderlichen Nachweise über Arbeitsverhältnisse vor, damit Anträge schnell eingereicht werden können, falls (oder wenn) der Kongress die ILP freigibt. Angesichts der schwierigen Mehrheitsverhältnisse im Parlament – und Sumars Warnung, gegebenenfalls getrennte Abstimmungen zu erzwingen – sollten Unternehmen den legislativen Kalender im ersten Quartal 2026 genau beobachten.
Quelle: Europa Press
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