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Neues EU-Ein- und Ausreisesystem sorgt in den ersten Wochen für 20-minütige Warteschlangen an italienischen Flughäfen

Nov. 3, 2025
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Neues EU-Ein- und Ausreisesystem sorgt in den ersten Wochen für 20-minütige Warteschlangen an italienischen Flughäfen
Drei Wochen nach dem Start des biometrischen Ein- und Ausreisesystems (EES) der EU erlebten italienische Grenzposten ihren ersten Belastungstest während des langen Allerheiligen-Wochenendes, das am 2. November 2025 endete. Die Flughäfen Mailand Malpensa, Rom Fiumicino und der Fährhafen Genua bewältigten Rekordzahlen an Nicht-EU-Reisenden, von denen etwa 10 % über EES-Kioske zur Erfassung von Fingerabdrücken und Gesichtsbildern geleitet wurden. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit stieg bei Erstregistrierungen auf 18–22 Minuten, verglichen mit sechs Minuten vor Einführung des EES.

Gewerkschaften der Grenzpolizei machten Anlaufschwierigkeiten mit den Selbstbedienungskiosken und die Unkenntnis der Reisenden über die Bildschirm-Anweisungen verantwortlich. Das Innenministerium erklärte, die längeren Zeiten lägen „im erwarteten Rahmen“ der Pilotphase und prognostizierte stetige Verbesserungen, da Wiederkehrer ihre biometrischen Daten nicht erneut erfassen lassen müssen. Geschäftsreiseverbände rieten Unternehmen, längere Umsteigezeiten einzuplanen, Mitarbeiter zu frühzeitiger Ankunft zu ermutigen, einen Nachweis des Aufenthaltsstatus mitzuführen und auf maschinenlesbare Pässe zu achten.

Neues EU-Ein- und Ausreisesystem sorgt in den ersten Wochen für 20-minütige Warteschlangen an italienischen Flughäfen


Italienische Fluggesellschaften meldeten vereinzelt verpasste Anschlussflüge, vor allem bei Kurzstreckenflügen über Schengen-Drehkreuze. Größere Flugausfälle blieben aus, doch am Flughafen Malpensa richteten Abfertigungsagenten zusätzliche manuelle Schalter ein, um Rückstaus zu vermeiden. Kreuzfahrtanbieter in Genua berichteten von bis zu 40-minütigen Verspätungen bei Fährabfahrten am 1. und 2. November, was zu Anpassungen der Winterfahrpläne führte.

Die Einführung des EES bleibt bis April 2026 teilweise, danach müssen 100 % der Nicht-EU-Reisenden das System nutzen. Arbeitgeber, die Fachkräfte nach Italien entsenden, sollten neue Mitarbeiter darauf hinweisen, bei der ersten Einreise mehr Zeit einzuplanen und die EES-Anmeldebestätigungen aufzubewahren, da diese spätere Grenzübertritte beschleunigen. Anbieter im Bodentransport setzen sich für eine temporäre Fast-Track-Spur für häufig reisende Geschäftsleute ein; Gespräche mit der Zivilluftfahrtbehörde laufen.
Quelle: Florence Daily News / The Guardian / Italian Consulate Brussels / Reuters

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