Belgien richtet Nationales Luftsicherheitszentrum nach Welle von Drohnenvorfällen ein
Belgien wendet sich an die NATO, nachdem mutmaßliche russische Drohnen Flughäfen und Militärstützpunkte ausspähen
Abendliche Drohnen-Sichtung führt zu 30-minütiger Schließung des Flughafens Brüssel
Neueste Nachrichten
Gleichzeitige Drohnenwarnungen stören Flughäfen in Brüssel und Lüttich
Koordinierte 30-minütige Arbeitsniederlegungen in Brüssel und Lüttich am 6. November führten zu erheblichen Störungen im Expressfrachtverkehr und Verzögerungen bei planmäßigen Passagierzügen. Logistikunternehmen befürchten, dass wiederholte Drohnenvorfälle Belgiens Wettbewerbsvorteil im zeitkritischen Frachtverkehr gefährden könnten.
Der Streik im Flughafensicherheitsdienst beeinträchtigt weiterhin die Kapazitäten, während die Gewerkschaften Lohnforderungen durchsetzen wollen.
Ein sechs Wochen andauernder Streik der ausgelagerten Sicherheitskräfte beeinträchtigt weiterhin die Abfertigung am Flughafen Brüssel. Da der Konflikt ungelöst bleibt, müssen Reisende mit längeren Warteschlangen und vereinzelten Flugausfällen rechnen – zusätzlich zur Unsicherheit durch Drohnenvorfälle.
Flämischer Mobilitätsminister unterstützt Radar-Warn-App und lehnt Verbotsforderungen ab
Der Mobilitätsbeauftragte von Flandern betont, dass Radar-Warn-Apps die Verkehrssicherheit fördern und nicht gefährden und trotz Kritik von Polizei und Sicherheitsorganisationen nicht verboten werden. Diese Haltung ist besonders wichtig für Geschäftsreisende, die auf solche Apps im Auto angewiesen sind, um Bußgelder bei Fahrten durch Belgien zu vermeiden.
Drohnen-Sichtungen führen zu nächtlicher Schließung der Flughäfen Brüssel und Charleroi – 500 Reisende bleiben gestrandet
Verdächtige Drohnen legen Brüssel-Zaventem und Charleroi in der Nacht vom 4. auf den 5. November lahm – rund 140 Flüge gestrichen oder umgeleitet, 500 Passagiere gestrandet. Beide Flughäfen nahmen am 5. November den Betrieb wieder auf, kämpften jedoch den ganzen Tag mit Verzögerungen. Der Vorfall verdeutlicht die wachsenden Drohnenrisiken für europäische Luftverkehrsdrehkreuze und unterstreicht den Bedarf an stärkeren Gegenmaßnahmen gegen unbemannte Luftfahrzeuge sowie Notfallplänen für Geschäftsreisende.
Europäische Kommission stellt Hochgeschwindigkeitsbahnnetz 2040 vor und macht Brüssel zum Zentrum eines kontinentweiten Netzes
Die Europäische Kommission hat am 5. November einen Plan vorgestellt, der vorsieht, bis 2040 alle Hauptstädte der EU mit Hochgeschwindigkeitszügen zu verbinden und Brüssel als zentrales Drehkreuz zu etablieren. Schnellere Bahnverbindungen sollen Kurzstreckenflüge ersetzen, Emissionen reduzieren und umweltfreundliche Reisemöglichkeiten für Geschäftsreisende erweitern. Belgien muss seinen Schieneninvestitionsplan bis 2026 aktualisieren, um EU-Fördermittel zu erhalten.