
Lüttich/Brüssel – Belgiens zwei verkehrsreichste Fracht-Drehkreuze erlebten kurzzeitig eine ungewöhnliche Synchronisation – nicht durch Fahrpläne, sondern durch eine gleichzeitige Drohnenwarnung. Um 21:20 Uhr MEZ verhängte Skeyes am Flughafen Brüssel eine 30-minütige Flugverkehrssperre nach einem bestätigten Drohnenradar-Kontakt; innerhalb von vierzig Minuten meldete auch der Flughafen Lüttich, Europas fünftgrößtes Luftfrachtzentrum, eine Drohnensichtung und ergriff dieselben Maßnahmen.
Die Auswirkungen auf den Passagierverkehr blieben begrenzt – acht Abflüge und zweiundzwanzig Ankünfte in Brüssel verzögerten sich –, doch die Frachtunternehmen gerieten unter erheblichen Druck. Nachtflugslots in Lüttich sind bei Expressdienstleistern heiß begehrt; DHL und FedEx verlegten mehrere Großraumflüge auf andere Flughäfen, was Kosten erhöhte und die Next-Day-Liefergarantien für hochwertige Elektronik- und Gesundheitsprodukte gefährdete.
Die Luftfahrtgewerkschaften erneuerten ihre Forderung nach einer festen Anti-Drohnen-Einheit an beiden Flughäfen. Der Logistikverband Air Cargo Belgium warnte, dass wiederkehrende Störungen den Ruf Belgiens als verlässliches Pharma-Logistikzentrum gefährden. Bei anhaltenden Verzögerungen könnten multinationale Versender temperaturempfindliche Waren über Amsterdam oder Frankfurt umleiten, so die Warnung.
Die Bundespolizei untersucht Flugrouten-Daten, um festzustellen, ob beide Sichtungen koordiniert waren. Regierungsvertreter äußerten sich zurückhaltend, schlossen jedoch eine gezielte Aktion zur Erprobung der belgischen Reaktionszeiten nicht aus.
Die Auswirkungen auf den Passagierverkehr blieben begrenzt – acht Abflüge und zweiundzwanzig Ankünfte in Brüssel verzögerten sich –, doch die Frachtunternehmen gerieten unter erheblichen Druck. Nachtflugslots in Lüttich sind bei Expressdienstleistern heiß begehrt; DHL und FedEx verlegten mehrere Großraumflüge auf andere Flughäfen, was Kosten erhöhte und die Next-Day-Liefergarantien für hochwertige Elektronik- und Gesundheitsprodukte gefährdete.
Die Luftfahrtgewerkschaften erneuerten ihre Forderung nach einer festen Anti-Drohnen-Einheit an beiden Flughäfen. Der Logistikverband Air Cargo Belgium warnte, dass wiederkehrende Störungen den Ruf Belgiens als verlässliches Pharma-Logistikzentrum gefährden. Bei anhaltenden Verzögerungen könnten multinationale Versender temperaturempfindliche Waren über Amsterdam oder Frankfurt umleiten, so die Warnung.
Die Bundespolizei untersucht Flugrouten-Daten, um festzustellen, ob beide Sichtungen koordiniert waren. Regierungsvertreter äußerten sich zurückhaltend, schlossen jedoch eine gezielte Aktion zur Erprobung der belgischen Reaktionszeiten nicht aus.
Quelle: The Brussels Times