
Brüssel – In einer lebhaften Debatte im flämischen Parlament am 6. November verteidigte Mobilitätsministerin Annick De Ridder die Nutzung der Radarwarn-App Flitsmeister. Sie argumentierte, dass die App Autofahrer dazu anrege, die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten, und somit die Verkehrssicherheit erhöhe. Polizei-Gewerkschaften, das Verkehrssicherheitsinstitut VIAS und Elternvereinigungen von Unfallopfern fordern hingegen ein Werbeverbot für die App, da sie ihrer Meinung nach das Rasen fördere, bis die Blitzer in Sichtweite kommen.
De Ridder entgegnete, dass Kontrollen nur wirksam seien, wenn die Autofahrer mitziehen, und verglich die Warnungen von Flitsmeister mit den gestuften Tempolimits auf intelligenten Autobahnen. Sie kündigte an, Hinweistafeln für Durchschnittsgeschwindigkeitskontrollen wieder aufzustellen, um die Botschaft zu verstärken.
Koalitionspartner Vooruit und CD&V werfen der Ministerin vor, Belgiens „Vision Zero“-Plan zur Eliminierung von Verkehrstoten bis 2050 zu untergraben. Sie fordern eine Studie, ob die App die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen außerhalb der Kamerazonen verringert.
Für mobile Arbeitnehmer und Pendler über die Grenze hinweg signalisiert die Debatte, dass Belgien vorerst nicht wie Frankreich oder die Schweiz Radarwarn-Dienste verbieten wird. Allerdings könnten die regionalen Verkehrssicherheitsbehörden die Regeln für Werbeplätze verschärfen, insbesondere bei öffentlichen Bussen und Straßenbahnen.
De Ridder entgegnete, dass Kontrollen nur wirksam seien, wenn die Autofahrer mitziehen, und verglich die Warnungen von Flitsmeister mit den gestuften Tempolimits auf intelligenten Autobahnen. Sie kündigte an, Hinweistafeln für Durchschnittsgeschwindigkeitskontrollen wieder aufzustellen, um die Botschaft zu verstärken.
Koalitionspartner Vooruit und CD&V werfen der Ministerin vor, Belgiens „Vision Zero“-Plan zur Eliminierung von Verkehrstoten bis 2050 zu untergraben. Sie fordern eine Studie, ob die App die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen außerhalb der Kamerazonen verringert.
Für mobile Arbeitnehmer und Pendler über die Grenze hinweg signalisiert die Debatte, dass Belgien vorerst nicht wie Frankreich oder die Schweiz Radarwarn-Dienste verbieten wird. Allerdings könnten die regionalen Verkehrssicherheitsbehörden die Regeln für Werbeplätze verschärfen, insbesondere bei öffentlichen Bussen und Straßenbahnen.
Quelle: The Brussels Times