OECD-Bericht zeigt 1,8 % Rückgang bei neuen dauerhaften Migranten in Spanien im Jahr 2024
Kanarische Inseln drängen auf größeren Anteil am 100-Millionen-Euro-Fonds für unbegleitete minderjährige Migranten
Die Erhöhung der ETIAS-Gebühr auf 20 € löst Alarm bei der Tourismuslobby von Gran Canaria aus
Neueste Nachrichten
Formentera nutzt Haushaltsüberschuss zur Begleichung von 3,2 Millionen Euro für die Betreuung minderjähriger Migranten
Formentera hat 3,2 Millionen Euro aus dem Haushaltsüberschuss umgeleitet, um ausstehende Rechnungen für die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Migranten zu begleichen. Dieser Schritt zeigt den zunehmenden finanziellen Druck auf die kleinen Inselräte, die mit der Ankunft von Migranten über das Meer zu kämpfen haben, und deutet auf mögliche zukünftige Abgaben für Einwohner und Unternehmen hin.
EU beendet Mehrfacheinreisen für Russen, verschärft Kontrollen bei spanischen Konsulaten
Brüssel hat Mehrfacheinreisen-Schengen-Visa für russische Staatsbürger abgeschafft. Das bedeutet, dass Russen – einschließlich potenzieller Geschäftsreisender nach Spanien – bei jeder Einreise ein neues Visum beantragen müssen. Die spanischen Konsulate werden längere Interviews einführen, und Unternehmen wird empfohlen, mehr Vorlaufzeit für die Reiseplanung einzuplanen.
Mitternächtliche Rettungsaktion bringt 250 Migranten auf El Hierro an Land
Salvamento Marítimo und die Guardia Civil halfen in den frühen Morgenstunden des 6. November 250 Migranten, darunter 32 Minderjährige, sicher nach La Restinga auf El Hierro zu gelangen. Der Vorfall verdeutlicht den anhaltenden Druck auf die atlantische Migrationsroute Spaniens sowie die logistischen Herausforderungen für die Aufnahmezentren auf den Kanarischen Inseln. Geschäftsreisende müssen mit vereinzelten Hafenstörungen rechnen, und Unternehmen mit Niederlassungen auf den Inseln sollten die bevorstehenden Reformen im Asylverfahren genau verfolgen.
Teneriffa Süd wird Spaniens erster Flughafen mit aktiviertem EU-Biometrie-Ein- und Ausreisesystem
Der Flughafen Teneriffa Süd hat am 6. November das biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU eingeführt und dabei Gesichtserkennungs-Kioske sowie elektronische Ausreiseregistrierungen für Nichtansässige aktiviert. Erste Erfahrungen zeigen moderate Warteschlangen, und Geschäftsreisende werden dazu aufgefordert, ihre Schengen-Tagesüberwachungstools vor der landesweiten Einführung zu überprüfen.
Spanischer Delegierter unterstützt schrittweise Einführung des EU-Einreise-/Ausreisesystems an der Grenze zu Andorra
Carlos Prieto, Spaniens Delegierter in Katalonien, bestätigte, dass die biometrischen Grenzkontrollen des EES mit Andorra im Februar 2026 in die Pilotphase starten und im April vollständig eingeführt werden. EU-Bürger und Einwohner Andorras sind von den Kontrollen ausgenommen. Die schrittweise Einführung soll Störungen minimieren und steht im Einklang mit den verschärften Dokumentationsvorschriften Andorras für Saisonarbeiter.
Spanische Behörden schließen 140 Überführungsakten für unbegleitete Minderjährige von den Kanaren auf das Festland ab
Die Delegation der spanischen Regierung auf den Kanarischen Inseln hat 140 Akten abgeschlossen, die die Verlegung unbegleiteter minderjähriger Migranten aufs spanische Festland gemäß dem Königlichen Erlass 658/2025 genehmigen. Dieser Schritt entlastet die Unterkünfte auf den Inseln und leitet 110 Millionen Euro an Unterstützungsfonds an die Aufnahmeregionen weiter. Arbeitgeber sollten auf parallele Regeländerungen achten, die ehemaligen Minderjährigen in Ausbildungsprogrammen automatisch Arbeitsrechte einräumen.
Kantabrien reicht Klage gegen Anordnungen zur Aufnahme von zwei minderjährigen Migranten von den Kanarischen Inseln ein
Die Regionalregierung Kantabriens hat die Einlegung einer gerichtlichen Beschwerde gegen zwei Anordnungen der Zentralregierung genehmigt, die die Region verpflichten, weitere unbegleitete minderjährige Migranten von den Kanarischen Inseln aufzunehmen. Die Anfechtung könnte die Anwendung des Königlichen Erlasses 658/2025 maßgeblich beeinflussen und Auswirkungen auf das Tempo der landesweiten Umverteilungspläne haben.