
Am 8. November veröffentlichte die Regierung Albanese ein umfassendes Weißbuch zur Migrationspolitik – die umfassendste Reform seit 1996 –, das darauf abzielt, die „dauerhafte Befristung“ einzudämmen und das Vertrauen der Öffentlichkeit in das Visasystem wiederherzustellen. Die Obergrenze für die dauerhafte Migration 2024-25 bleibt bei 185.000, wobei jedoch 71 % (132.200 Plätze) auf den Fachkräftebereich umverteilt werden, während die Wege, die bisher zu aufeinanderfolgenden temporären Visa führten, verschärft werden.
Kernpunkte sind ein neuer „Echter Student“-Test als Ersatz für die bisherige Genuine Temporary Entrant-Anforderung, höhere finanzielle Nachweisgrenzen (29.710 AUD) sowie eine Erhöhung der Antragsgebühr für das Subclass-500-Visum um 25 % auf 2.000 AUD. Für Arbeitgeber kündigte Canberra ein schnelleres, dreistufiges „Skills in Demand“-Visum mit Bearbeitungszeiten von einer Woche für akkreditierte Sponsoren an sowie ein Talent- und Innovationsvisum für hochdotierte Positionen. Die Konsultation zur Reform des Punktesystems startet im Dezember.
Für Universitäten ist die Botschaft klar: Wachstum muss von der Quantität zur Qualität wechseln. Institutionen, die Einschreibungs- und Abschlussgrenzen überschreiten, riskieren, in eine langsamere Visabearbeitung eingestuft zu werden, was Semesterstarts verzögern könnte. Bildungsagenturen, die auf schnelle Rekrutierungsmodelle setzen, müssen ihre Geschäftsgrundlagen überdenken.
Firmen mit Mobility-Teams begrüßen die Aussicht auf schnellere Entscheidungen bei Fachkräftevisa, warnen jedoch, dass die Gebührenerhöhungen bei mehreren Visakategorien – darunter das Subclass-482-Visum für temporäre Fachkräfte – Budgetanpassungen erfordern werden. Migrationsberater weisen zudem darauf hin, dass die Regierung plant, Echtzeit-Obergrenzen für Berufe und regionale Arbeitsmarktprognosen zu veröffentlichen, was HR-Abteilungen bei der Talentplanung unterstützen soll.
Obwohl die meisten Maßnahmen erst Anfang 2026 gesetzlich umgesetzt werden, kündigt das Innenministerium an, dass Übergangsregelungen noch vor Beginn des nächsten Finanzjahres eingeführt werden. Arbeitgeber, die Mitarbeiter oder Praktikanten sponsern, sollten daher ihre aktuellen Bewerbungsprozesse mit den Entwurfsregelungen abgleichen und wichtige Anträge vor den Gebührenerhöhungen beschleunigen.
Kernpunkte sind ein neuer „Echter Student“-Test als Ersatz für die bisherige Genuine Temporary Entrant-Anforderung, höhere finanzielle Nachweisgrenzen (29.710 AUD) sowie eine Erhöhung der Antragsgebühr für das Subclass-500-Visum um 25 % auf 2.000 AUD. Für Arbeitgeber kündigte Canberra ein schnelleres, dreistufiges „Skills in Demand“-Visum mit Bearbeitungszeiten von einer Woche für akkreditierte Sponsoren an sowie ein Talent- und Innovationsvisum für hochdotierte Positionen. Die Konsultation zur Reform des Punktesystems startet im Dezember.
Für Universitäten ist die Botschaft klar: Wachstum muss von der Quantität zur Qualität wechseln. Institutionen, die Einschreibungs- und Abschlussgrenzen überschreiten, riskieren, in eine langsamere Visabearbeitung eingestuft zu werden, was Semesterstarts verzögern könnte. Bildungsagenturen, die auf schnelle Rekrutierungsmodelle setzen, müssen ihre Geschäftsgrundlagen überdenken.
Firmen mit Mobility-Teams begrüßen die Aussicht auf schnellere Entscheidungen bei Fachkräftevisa, warnen jedoch, dass die Gebührenerhöhungen bei mehreren Visakategorien – darunter das Subclass-482-Visum für temporäre Fachkräfte – Budgetanpassungen erfordern werden. Migrationsberater weisen zudem darauf hin, dass die Regierung plant, Echtzeit-Obergrenzen für Berufe und regionale Arbeitsmarktprognosen zu veröffentlichen, was HR-Abteilungen bei der Talentplanung unterstützen soll.
Obwohl die meisten Maßnahmen erst Anfang 2026 gesetzlich umgesetzt werden, kündigt das Innenministerium an, dass Übergangsregelungen noch vor Beginn des nächsten Finanzjahres eingeführt werden. Arbeitgeber, die Mitarbeiter oder Praktikanten sponsern, sollten daher ihre aktuellen Bewerbungsprozesse mit den Entwurfsregelungen abgleichen und wichtige Anträge vor den Gebührenerhöhungen beschleunigen.
Quelle: Australia Times
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