Spanien wird zum drittgrößten Aussteller von Schengen-Visa für Russen in der EU
Nach der DANA-Katastrophe: Tausende Migranten in Spanien stoßen bei Regularisierung auf Hindernisse
Umfrage: 60 % der Spanier finden, dass das Land „zu viele“ Ausländer beherbergt
Neueste Nachrichten
OECD-Bericht zeigt 1,8 % Rückgang bei neuen dauerhaften Migranten in Spanien im Jahr 2024
Spanien nahm im Jahr 2024 insgesamt 368.000 neue dauerhafte Einwanderer auf – 1,8 % weniger als im Vorjahr – so der Migrationsausblick 2025 der OECD. Trotz dieses Rückgangs liegen die Zuzugszahlen weiterhin deutlich über dem Niveau vor der Pandemie, und Spanien bleibt das fünftbeliebteste Ziel innerhalb der OECD. Die Daten erscheinen vor dem Hintergrund der Einführung einer modernisierten Einwanderungsverordnung und weiterer Regularisierungsmaßnahmen, was auf anhaltende Chancen, aber auch auf verschärften Wettbewerb um Wohnraum und Integrationsressourcen hinweist.
Kanarische Inseln drängen auf größeren Anteil am 100-Millionen-Euro-Fonds für unbegleitete minderjährige Migranten
Spanien wird 100 Millionen Euro bereitstellen, um Aufnahmeplätze für unbegleitete minderjährige Migranten zu finanzieren. Die Kanarischen Inseln und andere Regionen fordern jedoch eine langfristigere und umfangreichere Finanzierung. Mit bereits über 4.500 Minderjährigen in Einrichtungen auf den Kanaren warnen die regionalen Verantwortlichen, dass Einmalzahlungen nicht ausreichen, und bitten um zusätzliches Personal, um die Verlegungen ins Landesinnere zu beschleunigen.
Die Erhöhung der ETIAS-Gebühr auf 20 € löst Alarm bei der Tourismuslobby von Gran Canaria aus
Eine lokale Nachrichtenquelle auf Gran Canaria berichtete, dass die ETIAS-Gebühr von 7 € auf 20 € steigen wird, was bei Hotels, die auf britische und nordische Gäste angewiesen sind, Besorgnis auslöst. Branchenexperten schätzen, dass bereits ein kleiner Rückgang der Ankünfte beim Start des Systems im Jahr 2026 Einnahmeverluste in zweistelliger Millionenhöhe bedeuten könnte. Firmenreiseteams sollten die höhere Gebühr einplanen und sicherstellen, dass Mitarbeiter aus Nicht-EU-Ländern ihre Genehmigung rechtzeitig einholen.
Formentera nutzt Haushaltsüberschuss zur Begleichung von 3,2 Millionen Euro für die Betreuung minderjähriger Migranten
Formentera hat 3,2 Millionen Euro aus dem Haushaltsüberschuss umgeleitet, um ausstehende Rechnungen für die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Migranten zu begleichen. Dieser Schritt zeigt den zunehmenden finanziellen Druck auf die kleinen Inselräte, die mit der Ankunft von Migranten über das Meer zu kämpfen haben, und deutet auf mögliche zukünftige Abgaben für Einwohner und Unternehmen hin.
EU beendet Mehrfacheinreisen für Russen, verschärft Kontrollen bei spanischen Konsulaten
Brüssel hat Mehrfacheinreisen-Schengen-Visa für russische Staatsbürger abgeschafft. Das bedeutet, dass Russen – einschließlich potenzieller Geschäftsreisender nach Spanien – bei jeder Einreise ein neues Visum beantragen müssen. Die spanischen Konsulate werden längere Interviews einführen, und Unternehmen wird empfohlen, mehr Vorlaufzeit für die Reiseplanung einzuplanen.