
Der polnische Staatsbahnbetreiber PKP hat am Mittag des 8. November den Warschauer Hauptbahnhof (Warszawa Centralna) geschlossen und leitet alle Fern- und Vorortzüge bis zum Morgen des 16. November um. Die nur drei Tage zuvor angekündigte Sperrung ermöglicht es den Ingenieuren, vier Hochgeschwindigkeitsweichen auf der Ost-West-Verbindung „linia średnicowa“ auszutauschen. Dies ist Teil einer 330-Millionen-Euro-Modernisierung, die die Kapazität vor der gemeinsamen Ausrichtung der UEFA EURO 2028 durch Polen erhöhen soll.
Die praktischen Auswirkungen sind sofort spürbar: SKM- und Koleje Mazowieckie (KM)-Züge zum Flughafen enden nun an Warszawa Zachodnia oder Wschodnia, sodass Fahrgäste auf Busse oder Fahrdienste umsteigen müssen, um die letzten 9 Kilometer zum Chopin-Flughafen zurückzulegen. PKP Intercity hat die Pendolino-Verbindungen aus Berlin und Prag über Warszawa Gdańska umgeleitet, was eine Verlängerung der Fahrzeit um 20 bis 35 Minuten bedeutet. Die Anbieter akzeptieren gegenseitig ihre Tickets, und die Stadt hat einen temporären Airport Express Bus eingerichtet, der alle 15 Minuten ab Zachodnia fährt.
Für Mobilitätsmanager ist der Zeitpunkt ungünstig: Der November ist Hauptreisezeit für Expatriates, die vor dem polnischen Unabhängigkeitstag am 11. November nach Hause reisen. Unternehmen wurden aufgefordert, ihre Reisenden-Tracking-Tools zu aktualisieren und in ihren Duty-of-Care-Risikoanalysen großzügige Zeitpuffer einzuplanen. Der Verband der polnischen Reisebüros schätzt, dass die Umleitung in den acht Tagen rund 180.000 Fahrgäste betrifft, darunter auch Teilnehmer der Shared-Services & Outsourcing Week Konferenz in Łódź.
Die Bauarbeiten schließen zudem Teile der Bahnhofshalle für eine gründliche Reinigung und Beleuchtungsmodernisierung, der Einzelhandel und der Zugang zur U-Bahn bleiben jedoch geöffnet. PKP betont, dass der straffe Zeitplan den vorweihnachtlichen Ansturm vermeiden soll; Gewerkschaften warnen jedoch, dass eine Verzögerung mit der Fahrplanumstellung am 15. Dezember zusammenfallen und die Störungen verschärfen könnte.
Langfristig wird die Modernisierung die Höchstgeschwindigkeit auf der Centralna-Strecke von 40 km/h auf 80 km/h verdoppeln und die Kapazität um acht zusätzliche Züge pro Stunde erhöhen – ein entscheidender Schritt, da Warschaus Bevölkerung auf 2,1 Millionen wächst und die Regierung die Pläne für den neuen Solidarity Hub, einen Flughafen-Bahn-Knotenpunkt in Baranów, vorantreibt.
Die praktischen Auswirkungen sind sofort spürbar: SKM- und Koleje Mazowieckie (KM)-Züge zum Flughafen enden nun an Warszawa Zachodnia oder Wschodnia, sodass Fahrgäste auf Busse oder Fahrdienste umsteigen müssen, um die letzten 9 Kilometer zum Chopin-Flughafen zurückzulegen. PKP Intercity hat die Pendolino-Verbindungen aus Berlin und Prag über Warszawa Gdańska umgeleitet, was eine Verlängerung der Fahrzeit um 20 bis 35 Minuten bedeutet. Die Anbieter akzeptieren gegenseitig ihre Tickets, und die Stadt hat einen temporären Airport Express Bus eingerichtet, der alle 15 Minuten ab Zachodnia fährt.
Für Mobilitätsmanager ist der Zeitpunkt ungünstig: Der November ist Hauptreisezeit für Expatriates, die vor dem polnischen Unabhängigkeitstag am 11. November nach Hause reisen. Unternehmen wurden aufgefordert, ihre Reisenden-Tracking-Tools zu aktualisieren und in ihren Duty-of-Care-Risikoanalysen großzügige Zeitpuffer einzuplanen. Der Verband der polnischen Reisebüros schätzt, dass die Umleitung in den acht Tagen rund 180.000 Fahrgäste betrifft, darunter auch Teilnehmer der Shared-Services & Outsourcing Week Konferenz in Łódź.
Die Bauarbeiten schließen zudem Teile der Bahnhofshalle für eine gründliche Reinigung und Beleuchtungsmodernisierung, der Einzelhandel und der Zugang zur U-Bahn bleiben jedoch geöffnet. PKP betont, dass der straffe Zeitplan den vorweihnachtlichen Ansturm vermeiden soll; Gewerkschaften warnen jedoch, dass eine Verzögerung mit der Fahrplanumstellung am 15. Dezember zusammenfallen und die Störungen verschärfen könnte.
Langfristig wird die Modernisierung die Höchstgeschwindigkeit auf der Centralna-Strecke von 40 km/h auf 80 km/h verdoppeln und die Kapazität um acht zusätzliche Züge pro Stunde erhöhen – ein entscheidender Schritt, da Warschaus Bevölkerung auf 2,1 Millionen wächst und die Regierung die Pläne für den neuen Solidarity Hub, einen Flughafen-Bahn-Knotenpunkt in Baranów, vorantreibt.
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