
In Bari am 10. November 2025 erklärte der stellvertretende Ministerpräsident und Lega-Chef Matteo Salvini, dass seine Partei einen neuen Dekret-Gesetzentwurf fertiggestellt hat, der Sicherheits- und Einwanderungsmaßnahmen bündelt und „innerhalb der Woche“ dem Ministerrat vorgelegt werden könnte. Obwohl Salvini den vollständigen Text nicht bekannt gab, deutete er an, dass das Paket die Regeln für irreguläre Migration verschärfen, Abschiebungen beschleunigen und Bestimmungen zur urbanen Sicherheit einführen wird, darunter Instrumente zur schnelleren Räumung bei öffentlichen Ordnungsstörungen.
Die Ankündigung erfolgt nur fünf Monate nach der Verabschiedung des „Staatsbürgerschaftsdekret“ durch das Parlament und angesichts des anhaltenden Drucks auf die Regierung Meloni, sowohl irreguläre Landungen als auch den Aufenthalt abgelehnter Asylbewerber einzudämmen. Innenminister Matteo Piantedosi betonte wiederholt, dass Italien „agilere“ Verfahren zur Abschiebung von Personen mit endgültigen Ausweisungsbescheiden benötigt; das neue Dekret soll das Netz der Rückführungszentren (CPRs) ausweiten und die maximale Haftdauer von derzeit 45 Tagen auf bis zu 18 Monate verlängern, im Einklang mit jüngsten EU-Vorschlägen.
Für Arbeitgeber besonders interessant ist, ob Salvinis Entwurf das separate „Flussdekret“ 2026-2028 ändern wird, das die Quoten für legale Migration auf fast eine halbe Million Einreisen erhöht hat. Regierungskreise betonen, dass das Sicherheitsdekret diese Quoten nicht kürzen wird, jedoch strengere Hintergrundprüfungen vor der Visaerteilung vorsieht, einschließlich einer verpflichtenden biometrischen Erfassung in italienischen Konsulaten. Wirtschaftskammern befürchten, dass zusätzlicher bürokratischer Aufwand die Einstellung saisonaler und hochqualifizierter Arbeitskräfte verlangsamen könnte, gerade jetzt, wo Tourismus und Industrie unter massivem Arbeitskräftemangel leiden.
Ein weiterer Streitpunkt ist ein berichteter Plan, Präfekten die Befugnis zu geben, Betriebe zu schließen, die illegale Migranten beschäftigen. Kritiker innerhalb der Regierungskoalition warnen, dass Kollektivstrafen auch legitime Unternehmen treffen könnten, die auf Subunternehmer angewiesen sind, während Gewerkschaften befürchten, dass dies die Schattenwirtschaft weiter anheizen könnte.
Wird das Dekret noch in diesem Monat verabschiedet, tritt es sofort in Kraft, muss aber innerhalb von 60 Tagen vom Parlament in Gesetz umgewandelt werden. Beobachter erwarten eine hitzige Debatte: Die Demokratische Partei bezeichnete den Entwurf bereits als „repressive Symbolpolitik ohne strukturelle Lösungen“, während die Mitte-rechts-Partei Forza Italia parallel Anreize fordert, um Unternehmen bei der Legalisierung bestehender Arbeitskräfte zu unterstützen. Mobility-Manager in Unternehmen sollten den parlamentarischen Zeitplan genau verfolgen: Verschärfte Haftregeln könnten Auswirkungen auf Reisedokumente von Angehörigen haben, während neue konsularische Prüfungen die Bearbeitungszeiten für Visa von innerbetrieblichen Versetzungen verlängern könnten.
Die Ankündigung erfolgt nur fünf Monate nach der Verabschiedung des „Staatsbürgerschaftsdekret“ durch das Parlament und angesichts des anhaltenden Drucks auf die Regierung Meloni, sowohl irreguläre Landungen als auch den Aufenthalt abgelehnter Asylbewerber einzudämmen. Innenminister Matteo Piantedosi betonte wiederholt, dass Italien „agilere“ Verfahren zur Abschiebung von Personen mit endgültigen Ausweisungsbescheiden benötigt; das neue Dekret soll das Netz der Rückführungszentren (CPRs) ausweiten und die maximale Haftdauer von derzeit 45 Tagen auf bis zu 18 Monate verlängern, im Einklang mit jüngsten EU-Vorschlägen.
Für Arbeitgeber besonders interessant ist, ob Salvinis Entwurf das separate „Flussdekret“ 2026-2028 ändern wird, das die Quoten für legale Migration auf fast eine halbe Million Einreisen erhöht hat. Regierungskreise betonen, dass das Sicherheitsdekret diese Quoten nicht kürzen wird, jedoch strengere Hintergrundprüfungen vor der Visaerteilung vorsieht, einschließlich einer verpflichtenden biometrischen Erfassung in italienischen Konsulaten. Wirtschaftskammern befürchten, dass zusätzlicher bürokratischer Aufwand die Einstellung saisonaler und hochqualifizierter Arbeitskräfte verlangsamen könnte, gerade jetzt, wo Tourismus und Industrie unter massivem Arbeitskräftemangel leiden.
Ein weiterer Streitpunkt ist ein berichteter Plan, Präfekten die Befugnis zu geben, Betriebe zu schließen, die illegale Migranten beschäftigen. Kritiker innerhalb der Regierungskoalition warnen, dass Kollektivstrafen auch legitime Unternehmen treffen könnten, die auf Subunternehmer angewiesen sind, während Gewerkschaften befürchten, dass dies die Schattenwirtschaft weiter anheizen könnte.
Wird das Dekret noch in diesem Monat verabschiedet, tritt es sofort in Kraft, muss aber innerhalb von 60 Tagen vom Parlament in Gesetz umgewandelt werden. Beobachter erwarten eine hitzige Debatte: Die Demokratische Partei bezeichnete den Entwurf bereits als „repressive Symbolpolitik ohne strukturelle Lösungen“, während die Mitte-rechts-Partei Forza Italia parallel Anreize fordert, um Unternehmen bei der Legalisierung bestehender Arbeitskräfte zu unterstützen. Mobility-Manager in Unternehmen sollten den parlamentarischen Zeitplan genau verfolgen: Verschärfte Haftregeln könnten Auswirkungen auf Reisedokumente von Angehörigen haben, während neue konsularische Prüfungen die Bearbeitungszeiten für Visa von innerbetrieblichen Versetzungen verlängern könnten.
Quelle: ANSA
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