
In einer Maßnahme, die von der Hohen Vertreterin Kaja Kallas als Reaktion auf „hybride Bedrohungen“ bezeichnet wurde, hat die Europäische Kommission am 7. November 2025 die Möglichkeit für in Russland ansässige Staatsangehörige abgeschafft, Mehrfacheinreise-Schengen-Visa zu erhalten. Künftig müssen russische Reisende – einschließlich Geschäftsbesucher – für jede Einreise in den Schengen-Raum ein neues Einreisevisum beantragen.
Für Italien, dessen 18 Konsularstellen in der Russischen Föderation im Jahr 2024 mehr als 53.000 Schengen-Visa ausgestellt haben, bedeutet diese Entscheidung eine sofortige operative Umstellung. Die Konsularbeamten in Moskau und St. Petersburg haben begonnen, Interviewtermine auf kürzere, einmalige Einreisevisa umzustellen, und das ausgelagerte Antragszentrum VFS Global bestätigte, dass es die Anzahl der biometrischen Erfassungsstationen erweitern wird, um Wartezeiten unter 30 Minuten zu gewährleisten.
Die italienische Wirtschaft ist gespalten. Energie-Dienstleister mit langjährigen Projekten in Yamal befürchten wiederkehrenden Papierkram und längere Vorlaufzeiten für russische Ingenieure, die zwischen den italienischen Hauptquartieren rotieren. Im Gegensatz dazu begrüßen Verteidigungs- und Cybersicherheitsunternehmen die verschärften Kontrollen, die ihrer Ansicht nach das Spionagerisiko verringern. Die Italienische Industrievereinigung (Confindustria) hat Rom gebeten, eine „Geschäftsreiseförderung für Vielreisende“-Klausel einzuführen, ähnlich der Vereinbarung, die Italien 2019 mit China getroffen hat.
Mobilitätsmanager sollten beachten, dass die Regelung keine Auswirkungen auf Russen hat, die bereits gültige Mehrfacheinreisevisa besitzen. Die Erneuerung dieser Visa unterliegt jedoch den neuen Bestimmungen, sobald sie ablaufen. Arbeitgeber, die italienische nationale (D-Typ) Arbeitserlaubnisse für russische Entsandte sponsern, sind nicht betroffen, doch wird den Personalabteilungen empfohlen, für kurzfristige Reisen 2–3 Wochen mehr Vorlaufzeit einzuplanen und die Terminverfügbarkeit auf Prenot@Mi im Auge zu behalten.
Die Kommission wird die Maßnahme in sechs Monaten überprüfen. Bis dahin sollten Unternehmen mit russischen Kunden oder Lieferanten einen fortlaufenden Visa-Ablaufkalender führen und in Erwägung ziehen, Projektauftaktmeetings an neutrale Orte wie Belgrad oder Dubai zu verlegen, die für Russen visafrei zugänglich sind.
Für Italien, dessen 18 Konsularstellen in der Russischen Föderation im Jahr 2024 mehr als 53.000 Schengen-Visa ausgestellt haben, bedeutet diese Entscheidung eine sofortige operative Umstellung. Die Konsularbeamten in Moskau und St. Petersburg haben begonnen, Interviewtermine auf kürzere, einmalige Einreisevisa umzustellen, und das ausgelagerte Antragszentrum VFS Global bestätigte, dass es die Anzahl der biometrischen Erfassungsstationen erweitern wird, um Wartezeiten unter 30 Minuten zu gewährleisten.
Die italienische Wirtschaft ist gespalten. Energie-Dienstleister mit langjährigen Projekten in Yamal befürchten wiederkehrenden Papierkram und längere Vorlaufzeiten für russische Ingenieure, die zwischen den italienischen Hauptquartieren rotieren. Im Gegensatz dazu begrüßen Verteidigungs- und Cybersicherheitsunternehmen die verschärften Kontrollen, die ihrer Ansicht nach das Spionagerisiko verringern. Die Italienische Industrievereinigung (Confindustria) hat Rom gebeten, eine „Geschäftsreiseförderung für Vielreisende“-Klausel einzuführen, ähnlich der Vereinbarung, die Italien 2019 mit China getroffen hat.
Mobilitätsmanager sollten beachten, dass die Regelung keine Auswirkungen auf Russen hat, die bereits gültige Mehrfacheinreisevisa besitzen. Die Erneuerung dieser Visa unterliegt jedoch den neuen Bestimmungen, sobald sie ablaufen. Arbeitgeber, die italienische nationale (D-Typ) Arbeitserlaubnisse für russische Entsandte sponsern, sind nicht betroffen, doch wird den Personalabteilungen empfohlen, für kurzfristige Reisen 2–3 Wochen mehr Vorlaufzeit einzuplanen und die Terminverfügbarkeit auf Prenot@Mi im Auge zu behalten.
Die Kommission wird die Maßnahme in sechs Monaten überprüfen. Bis dahin sollten Unternehmen mit russischen Kunden oder Lieferanten einen fortlaufenden Visa-Ablaufkalender führen und in Erwägung ziehen, Projektauftaktmeetings an neutrale Orte wie Belgrad oder Dubai zu verlegen, die für Russen visafrei zugänglich sind.
Quelle: ANSA
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