
Inhaber eines französischen Passes, die Kurzreisen aus geschäftlichen Gründen oder zu Urlaubszwecken nach Festlandchina planen, können aufatmen: Peking hat seine einseitige 30-tägige Visumfreiheit für Frankreich und 44 weitere Länder bis zum 31. Dezember 2026 verlängert. Die Ankündigung, die am 10. November 2025 vom Reiseveranstalter Uvet veröffentlicht und vom chinesischen Außenministerium bestätigt wurde, beinhaltet zudem die Einführung einer elektronischen Ankunftskarte, die Reisende ab dem 20. November online ausfüllen müssen.
Die Verlängerung beseitigt eine bürokratische Hürde, die Unternehmensreisemanager beunruhigt hatte; die Visumfreiheit hätte am 31. Dezember 2025 geendet. Französische Exporteure – insbesondere aus den Bereichen Luxusgüter und Luft- und Raumfahrt – begrüßen die Erleichterung bei der Planung von Fabrikinspektionen, Messebesuchen und After-Sales-Einsätzen, die oft weniger als einen Monat dauern. Reiseveranstalter erwarten neuen Schwung, da die vereinfachte Einreise die anhaltenden Bedenken wegen pandemiebedingter Formalitäten ausgleicht.
Was ändert sich neben der Verlängerung um ein Jahr? China wird bald von allen visumfreien Besuchern die digitale Einreiseerklärung verlangen, ähnlich dem australischen ETA oder der US-App CBP One. Details zu Kosten und Gültigkeit sind noch spärlich, doch Unternehmen sollten mit einer kleinen Gebühr rechnen und ihre Reisenden schulen, das Formular vor Abreise auszufüllen, um Staus am Flughafen zu vermeiden.
Für Mobility-Teams ist die wichtigste Botschaft klar: Im Jahr 2026 ist für Reisen bis zu 30 Tagen kein Wechsel zu M-Visa (Geschäftsreisen) oder L-Visa (Touristen) erforderlich. Wer jedoch längere Aufenthalte plant, benötigt weiterhin die entsprechenden Z-Arbeitsgenehmigungen oder S-Familienvisa, die unverändert bleiben. Unternehmen sollten zudem prüfen, ob ihre Reise-Risikoversicherungen China abdecken, angesichts der verschärften Kontrollen von datenintensiven Geräten bei der Zollabfertigung.
Auf geopolitischer Ebene unterstreicht Pekings Entscheidung den Wunsch, den eingehenden Tourismus wiederzubeleben – der derzeit erst 36 Prozent des Niveaus von 2019 erreicht – und EU-Investitionen anzuziehen, trotz der US-Exportbeschränkungen für Technologie. Frankreich wiederum gewinnt Verhandlungsspielraum bei Gesprächen über Flugfrequenzen und die Wiedereröffnung weiterer Konsularstellen außerhalb von Paris.
Die Verlängerung beseitigt eine bürokratische Hürde, die Unternehmensreisemanager beunruhigt hatte; die Visumfreiheit hätte am 31. Dezember 2025 geendet. Französische Exporteure – insbesondere aus den Bereichen Luxusgüter und Luft- und Raumfahrt – begrüßen die Erleichterung bei der Planung von Fabrikinspektionen, Messebesuchen und After-Sales-Einsätzen, die oft weniger als einen Monat dauern. Reiseveranstalter erwarten neuen Schwung, da die vereinfachte Einreise die anhaltenden Bedenken wegen pandemiebedingter Formalitäten ausgleicht.
Was ändert sich neben der Verlängerung um ein Jahr? China wird bald von allen visumfreien Besuchern die digitale Einreiseerklärung verlangen, ähnlich dem australischen ETA oder der US-App CBP One. Details zu Kosten und Gültigkeit sind noch spärlich, doch Unternehmen sollten mit einer kleinen Gebühr rechnen und ihre Reisenden schulen, das Formular vor Abreise auszufüllen, um Staus am Flughafen zu vermeiden.
Für Mobility-Teams ist die wichtigste Botschaft klar: Im Jahr 2026 ist für Reisen bis zu 30 Tagen kein Wechsel zu M-Visa (Geschäftsreisen) oder L-Visa (Touristen) erforderlich. Wer jedoch längere Aufenthalte plant, benötigt weiterhin die entsprechenden Z-Arbeitsgenehmigungen oder S-Familienvisa, die unverändert bleiben. Unternehmen sollten zudem prüfen, ob ihre Reise-Risikoversicherungen China abdecken, angesichts der verschärften Kontrollen von datenintensiven Geräten bei der Zollabfertigung.
Auf geopolitischer Ebene unterstreicht Pekings Entscheidung den Wunsch, den eingehenden Tourismus wiederzubeleben – der derzeit erst 36 Prozent des Niveaus von 2019 erreicht – und EU-Investitionen anzuziehen, trotz der US-Exportbeschränkungen für Technologie. Frankreich wiederum gewinnt Verhandlungsspielraum bei Gesprächen über Flugfrequenzen und die Wiedereröffnung weiterer Konsularstellen außerhalb von Paris.
Quelle: Uvet France
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