
Während der nächtlichen Haushaltsdebatten, die kurz vor Morgengrauen am 10. November 2025 endeten, verabschiedete die französische Nationalversammlung eine Änderung, die viele Inhaber des langfristigen „Visitor“-Visums (VLS-TS) verpflichtet, einen festen jährlichen Beitrag zum staatlichen Gesundheitssystem zu leisten. Die Maßnahme – vorangetrieben von den zentristischen Horizons-Abgeordneten François Gernigon und Nathalie Colin-Oesterlé – richtet sich vor allem an US-Rentner, die mit ihrer Rente nach Frankreich ziehen und nach drei Monaten Aufenthalt Zugang zur universellen Krankenversicherung (PUMA) erhalten, ohne französische Steuern zu zahlen.
Laut dem Vorschlag wird die genaue Gebühr Anfang nächsten Jahres per Dekret festgelegt, wobei Regierungskreise von 600 bis 800 Euro pro erwachsener Person sprechen. Staatsangehörige von Ländern, die Frankreich bereits im Rahmen bilateraler Sozialversicherungsabkommen entschädigen (z. B. Großbritannien, die meisten EU-/EWR-Staaten), sind ausgenommen. Die Änderung wurde in der Nationalversammlung mit 176 zu 79 Stimmen angenommen, unterstützt von Präsident Macrons Renaissance-Gruppe, Horizons, Les Républicains und dem rechtsextremen RN; linke NUPES-Parteien kritisierten sie als diskriminierend.
Praktische Auswirkungen: Mobilitätsexperten, die Umzüge im Ruhestand oder für Remote-Arbeit organisieren, müssen die neue Abgabe bei der Budgetplanung berücksichtigen, sobald das Dekret voraussichtlich im zweiten Quartal 2026 veröffentlicht wird. Visa-Strategien, die auf dem Nachweis einer privaten Versicherung basieren, könnten attraktiver werden, falls die Pauschale die Prämienkosten übersteigt. Einwanderungsanwälte warnen zudem, dass die Präfekturen die Prüfung privater Versicherungen verschärfen könnten, um sicherzustellen, dass diese tatsächlich die Behandlung in Frankreich abdecken und nicht nur Notfälle.
Übergeordneter Kontext: Die Gesundheitsreform steht im Einklang mit dem geplanten Einwanderungsgesetz von Innenminister Gérald Darmanin, das eine größere „steuerliche Fairness“ von Nicht-EU-Bürgern fordert, die französische öffentliche Leistungen in Anspruch nehmen. Obwohl der Senat die Gebühr in der anstehenden gemeinsamen Ausschussphase noch kippen könnte, gilt eine Ablehnung als unwahrscheinlich, da die breite Öffentlichkeit eine Gegenseitigkeit bei Sozialleistungen unterstützt.
Empfehlungen für Arbeitgeber und Relocation-Berater: Überprüfen Sie die aktuellen Expatriate-Richtlinien für US-, kanadische und australische Mitarbeiter mit Visitor-Visum; kalkulieren Sie die Gesundheitsabgabe in die Gesamtkosten der Entsendung ein. Kommunizieren Sie frühzeitig mit Rentnern, die parlamentarische Details möglicherweise nicht verfolgen – unerwartete Rechnungen im kommenden Herbst könnten die Kundenbeziehungen belasten, wenn Betroffene nicht rechtzeitig informiert werden.
Laut dem Vorschlag wird die genaue Gebühr Anfang nächsten Jahres per Dekret festgelegt, wobei Regierungskreise von 600 bis 800 Euro pro erwachsener Person sprechen. Staatsangehörige von Ländern, die Frankreich bereits im Rahmen bilateraler Sozialversicherungsabkommen entschädigen (z. B. Großbritannien, die meisten EU-/EWR-Staaten), sind ausgenommen. Die Änderung wurde in der Nationalversammlung mit 176 zu 79 Stimmen angenommen, unterstützt von Präsident Macrons Renaissance-Gruppe, Horizons, Les Républicains und dem rechtsextremen RN; linke NUPES-Parteien kritisierten sie als diskriminierend.
Praktische Auswirkungen: Mobilitätsexperten, die Umzüge im Ruhestand oder für Remote-Arbeit organisieren, müssen die neue Abgabe bei der Budgetplanung berücksichtigen, sobald das Dekret voraussichtlich im zweiten Quartal 2026 veröffentlicht wird. Visa-Strategien, die auf dem Nachweis einer privaten Versicherung basieren, könnten attraktiver werden, falls die Pauschale die Prämienkosten übersteigt. Einwanderungsanwälte warnen zudem, dass die Präfekturen die Prüfung privater Versicherungen verschärfen könnten, um sicherzustellen, dass diese tatsächlich die Behandlung in Frankreich abdecken und nicht nur Notfälle.
Übergeordneter Kontext: Die Gesundheitsreform steht im Einklang mit dem geplanten Einwanderungsgesetz von Innenminister Gérald Darmanin, das eine größere „steuerliche Fairness“ von Nicht-EU-Bürgern fordert, die französische öffentliche Leistungen in Anspruch nehmen. Obwohl der Senat die Gebühr in der anstehenden gemeinsamen Ausschussphase noch kippen könnte, gilt eine Ablehnung als unwahrscheinlich, da die breite Öffentlichkeit eine Gegenseitigkeit bei Sozialleistungen unterstützt.
Empfehlungen für Arbeitgeber und Relocation-Berater: Überprüfen Sie die aktuellen Expatriate-Richtlinien für US-, kanadische und australische Mitarbeiter mit Visitor-Visum; kalkulieren Sie die Gesundheitsabgabe in die Gesamtkosten der Entsendung ein. Kommunizieren Sie frühzeitig mit Rentnern, die parlamentarische Details möglicherweise nicht verfolgen – unerwartete Rechnungen im kommenden Herbst könnten die Kundenbeziehungen belasten, wenn Betroffene nicht rechtzeitig informiert werden.
Quelle: The Connexion
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