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Frankreich kooperiert mit den VAE und Kanada, um die Regelungen für Freelancer-Visa zu verschärfen – ein deutliches Signal für strengere Kontrollen bei digitalen Nomaden.

Nov. 10, 2025
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Frankreich kooperiert mit den VAE und Kanada, um die Regelungen für Freelancer-Visa zu verschärfen – ein deutliches Signal für strengere Kontrollen bei digitalen Nomaden.
Auf der World Travel Market-Konferenz in London am 9. November gaben Vertreter und Branchenvertreter bekannt, dass Frankreich gemeinsam mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Kanada daran arbeitet, Standards für sogenannte Freelancer- oder Digital-Nomaden-Visa zu vereinheitlichen. Details sind noch spärlich, doch Insider berichteten Travel & Tour World, dass sich die drei Länder auf gemeinsame Mindestanforderungen für monatliches Einkommen, verpflichtende Krankenversicherung und Kontrollmechanismen zur Verhinderung von Missbrauch bei Remote-Arbeitsgenehmigungen geeinigt haben.

Das bestehende französische Visum für „Unternehmer/freiberufliche Tätigkeiten“ sowie die mehrjährige „Passeport-Talent – Unternehmensgründer“-Genehmigung ziehen bereits ortsunabhängige Fachkräfte an. Das Innenministerium zeigt sich jedoch besorgt über Steuerverluste und nicht deklarierte lokale Tätigkeiten. Künftig müssen Antragsteller ein stabiles Einkommen nachweisen, das mindestens dem 2,5-fachen des französischen Mindestlohns entspricht (etwa 55.000 Euro jährlich), eine private Krankenversicherung vorweisen und sich stichprobenartigen Einkommenskontrollen unterziehen.

Frankreich kooperiert mit den VAE und Kanada, um die Regelungen für Freelancer-Visa zu verschärfen – ein deutliches Signal für strengere Kontrollen bei digitalen Nomaden.


In den VAE, wo das einjährige Remote-Work-Visum seit Covid-19 stark nachgefragt wird, bedeutet die strengere Harmonisierung eine genauere Überprüfung von Kontoauszügen und ein härteres Vorgehen gegen Vermittler, die Aufenthaltswege bewerben, ohne auf Steuerpflichten im Zielland hinzuweisen. Kanada, das 2024 seinen eigenen Digital-Nomaden-Stream neu gestartet hat, plant 2026 eine gemeinsame Verifizierungsdatenbank als Pilotprojekt.

Global Mobility Manager sollten mit längeren Bearbeitungszeiten rechnen, da Visa-Zentren zusätzliche Dokumentenprüfungen einführen. Start-ups, die Freelancer in Frankreich beschäftigen, müssen diese möglicherweise in reguläre Arbeitserlaubnisse umwandeln oder sicherstellen, dass sie die höheren Anforderungen erfüllen. Remote-Arbeitnehmer, die von Doppelbesteuerungsabkommen profitieren, könnten bei einem Aufenthalt von mehr als 183 Tagen französische Steuerresidenten werden, weshalb die Personalabteilungen die Aufenthaltsdauer künftig genauer überwachen müssen.

Ein formelles trilaterales Kommuniqué wird für das erste Quartal 2026 erwartet, danach werden die französischen Konsulate überarbeitete Antragslisten veröffentlichen. Versicherer für Digital-Nomaden und Relocation-Plattformen sehen eine Chance, konforme Krankenversicherungen und Einkommensprüfungs-Tools als Paket für Kunden anzubieten, die sich im neuen Regime zurechtfinden müssen.
Quelle: Travel & Tour World

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