
Die brasilianische Regierung veröffentlichte am 11. November 2025 die Dekrete 12.666 und 12.667, mit denen zwei bedeutende Abkommen mit Indien in Kraft treten: ein Abkommen über Zusammenarbeit und Erleichterung von Investitionen (ACFI), das ab dem 21. Dezember 2025 gilt, sowie ein aktualisiertes Protokoll zum Doppelbesteuerungsabkommen Brasilien–Indien, das bereits seit dem 18. Oktober 2025 wirksam ist.
Wesentliche Merkmale – Das ACFI schafft institutionelle Dialogkanäle und Mediationsverfahren zur Beilegung von Investorenstreitigkeiten und ermöglicht Unternehmen klarere Zeitvorgaben für die Erlangung von Arbeitserlaubnissen, Umweltgenehmigungen und Devisenzulassungen. Das überarbeitete Steuerprotokoll harmonisiert die Quellensteuersätze auf Dividenden, Lizenzgebühren und technische Dienstleistungen mit den OECD-Standards und senkt die maximale Steuer auf Dienstleistungsgebühren von 25 % auf 15 %.
Auswirkungen auf die Mobilität – Indische multinationale Unternehmen aus den Bereichen IT, Ingenieurwesen und Pharmazie, die jährlich mehr als 3.000 Spezialisten für brasilianische Projekte entsenden, profitieren von geringeren Bruttokosten bei grenzüberschreitenden Zulagen. Umgekehrt erleichtert das neue Artikel 23 brasilianischen Unternehmen, die Manager zu Joint Ventures in Indien entsenden, die Anrechnung der Einkommensteuer und reduziert so die Doppelbesteuerung. Globale Mobilitätsteams sollten zudem ihre Kostenschätzungen für Entsendungen überarbeiten: KPMG schätzt eine durchschnittliche Einsparung von 8.500 US-Dollar pro Mitarbeiter und Jahr bei brasilianischen Gehaltsabrechnungen, sobald die neuen Quellensteuersätze gelten.
Strategischer Kontext – Die Abkommen vertiefen die Süd-Süd-Partnerschaft, die seit dem Beitritt beider Länder zum OECD Inclusive Framework an Dynamik gewonnen hat. Sie folgen auf die Unterzeichnung eines Arbeitsplans zur gegenseitigen Anerkennung von Zollbetreibern (OEA) im vergangenen Monat und bereiten den BRICS-Mobilitätsdialog vor, der im Februar 2026 in Neu-Delhi stattfinden wird.
Handlungsempfehlungen – Unternehmen sollten: (1) ihre Steuerangleichungspolitiken aktualisieren; (2) Dienstleistungsverträge zwischen verbundenen Unternehmen auf den niedrigeren Quellensteuersatz überprüfen; (3) die kommenden Regelungen der brasilianischen Receita Federal zur erforderlichen Dokumentation für den Quellensteuervorteil genau beobachten.
Wesentliche Merkmale – Das ACFI schafft institutionelle Dialogkanäle und Mediationsverfahren zur Beilegung von Investorenstreitigkeiten und ermöglicht Unternehmen klarere Zeitvorgaben für die Erlangung von Arbeitserlaubnissen, Umweltgenehmigungen und Devisenzulassungen. Das überarbeitete Steuerprotokoll harmonisiert die Quellensteuersätze auf Dividenden, Lizenzgebühren und technische Dienstleistungen mit den OECD-Standards und senkt die maximale Steuer auf Dienstleistungsgebühren von 25 % auf 15 %.
Auswirkungen auf die Mobilität – Indische multinationale Unternehmen aus den Bereichen IT, Ingenieurwesen und Pharmazie, die jährlich mehr als 3.000 Spezialisten für brasilianische Projekte entsenden, profitieren von geringeren Bruttokosten bei grenzüberschreitenden Zulagen. Umgekehrt erleichtert das neue Artikel 23 brasilianischen Unternehmen, die Manager zu Joint Ventures in Indien entsenden, die Anrechnung der Einkommensteuer und reduziert so die Doppelbesteuerung. Globale Mobilitätsteams sollten zudem ihre Kostenschätzungen für Entsendungen überarbeiten: KPMG schätzt eine durchschnittliche Einsparung von 8.500 US-Dollar pro Mitarbeiter und Jahr bei brasilianischen Gehaltsabrechnungen, sobald die neuen Quellensteuersätze gelten.
Strategischer Kontext – Die Abkommen vertiefen die Süd-Süd-Partnerschaft, die seit dem Beitritt beider Länder zum OECD Inclusive Framework an Dynamik gewonnen hat. Sie folgen auf die Unterzeichnung eines Arbeitsplans zur gegenseitigen Anerkennung von Zollbetreibern (OEA) im vergangenen Monat und bereiten den BRICS-Mobilitätsdialog vor, der im Februar 2026 in Neu-Delhi stattfinden wird.
Handlungsempfehlungen – Unternehmen sollten: (1) ihre Steuerangleichungspolitiken aktualisieren; (2) Dienstleistungsverträge zwischen verbundenen Unternehmen auf den niedrigeren Quellensteuersatz überprüfen; (3) die kommenden Regelungen der brasilianischen Receita Federal zur erforderlichen Dokumentation für den Quellensteuervorteil genau beobachten.
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