
Die Schweiz und die USA haben sich grundsätzlich darauf geeinigt, den seit August belastenden Strafzoll von 39 % auf Schweizer Exporte auf ein einheitliches Maximum von 15 % zu senken. Der Durchbruch gelang am späten 14. November nach einer intensiven Verhandlungswoche in Washington zwischen Wirtschaftsminister Guy Parmelin, Staatssekretärin Helene Budliger-Artieda und dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer.
Im Rahmen dieses Abkommens werden Schweizer Multinationale – darunter Roche, Novartis, ABB und der Schienenfahrzeughersteller Stadler – bis 2028 insgesamt 200 Milliarden US-Dollar in US-Standorte investieren. Etwa ein Drittel dieser Investitionen ist für 2026 geplant und konzentriert sich auf Life-Sciences-Produktionscluster in Texas und North Carolina, fortschrittliche Schienenfahrzeugfertigung in Utah sowie einen neuen ABB-Roboter-Campus in Georgia.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist das Abkommen aus zwei Gründen bedeutsam: Erstens beseitigt der niedrigere Zoll eine existenzielle Bedrohung für Lieferketten in die USA und stellt die Preiswettbewerbsfähigkeit wieder her, was innerbetriebliche Versetzungen, die zuvor wegen unsicherer Margen eingefroren waren, neu belebt. Zweitens wird das umfangreiche Investitionsversprechen Tausende hochqualifizierte Stellen schaffen, die voraussichtlich teilweise mit Schweizer Entsandten besetzt werden, was die Nachfrage nach L-1-, E-2- und H-1B-Visa sowie nach steuer- und sozialversicherungsrechtlicher Planung für Schweizer Auslandseinsätze ankurbeln wird.
Das Rahmenabkommen muss noch in eine vollständige Vereinbarung umgesetzt werden – erwartet im ersten Quartal 2026 – doch Unternehmen beginnen bereits, ihre Mobilitätsbudgets zu aktualisieren. Das KOF Schweizerische Wirtschaftsinstitut schätzt, dass die Zollsenkung das Schweizer BIP-Wachstum 2026 um mindestens 0,2 Prozentpunkte steigern wird, vor allem durch die Erholung der Exporte und ausgaben im Zusammenhang mit Entsendungen.
Praktische Empfehlung: Mobilitätsteams sollten die Szenarienplanung für US-Einsätze 2026–2028 wieder aufnehmen, die Annahme des 15 %-Zolls in Kostenprognosemodelle einbeziehen und frühzeitig mit US-Einwanderungsberatern zusammenarbeiten, um Talente rechtzeitig vor einem Nachfrageschub zu sichern.
Im Rahmen dieses Abkommens werden Schweizer Multinationale – darunter Roche, Novartis, ABB und der Schienenfahrzeughersteller Stadler – bis 2028 insgesamt 200 Milliarden US-Dollar in US-Standorte investieren. Etwa ein Drittel dieser Investitionen ist für 2026 geplant und konzentriert sich auf Life-Sciences-Produktionscluster in Texas und North Carolina, fortschrittliche Schienenfahrzeugfertigung in Utah sowie einen neuen ABB-Roboter-Campus in Georgia.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist das Abkommen aus zwei Gründen bedeutsam: Erstens beseitigt der niedrigere Zoll eine existenzielle Bedrohung für Lieferketten in die USA und stellt die Preiswettbewerbsfähigkeit wieder her, was innerbetriebliche Versetzungen, die zuvor wegen unsicherer Margen eingefroren waren, neu belebt. Zweitens wird das umfangreiche Investitionsversprechen Tausende hochqualifizierte Stellen schaffen, die voraussichtlich teilweise mit Schweizer Entsandten besetzt werden, was die Nachfrage nach L-1-, E-2- und H-1B-Visa sowie nach steuer- und sozialversicherungsrechtlicher Planung für Schweizer Auslandseinsätze ankurbeln wird.
Das Rahmenabkommen muss noch in eine vollständige Vereinbarung umgesetzt werden – erwartet im ersten Quartal 2026 – doch Unternehmen beginnen bereits, ihre Mobilitätsbudgets zu aktualisieren. Das KOF Schweizerische Wirtschaftsinstitut schätzt, dass die Zollsenkung das Schweizer BIP-Wachstum 2026 um mindestens 0,2 Prozentpunkte steigern wird, vor allem durch die Erholung der Exporte und ausgaben im Zusammenhang mit Entsendungen.
Praktische Empfehlung: Mobilitätsteams sollten die Szenarienplanung für US-Einsätze 2026–2028 wieder aufnehmen, die Annahme des 15 %-Zolls in Kostenprognosemodelle einbeziehen und frühzeitig mit US-Einwanderungsberatern zusammenarbeiten, um Talente rechtzeitig vor einem Nachfrageschub zu sichern.
Quelle: Reuters