
Das Schweizer Präzisionsmaschinenunternehmen K.R. Pfiffner kündigte die Entlassung von 80 seiner 105 Mitarbeiter an und macht dafür den 39 %igen Zoll verantwortlich, der seine hochwertigen Automobilwerkzeuge vom US-Markt verdrängt hat. Während viele dieser Entlassungen nun umgesetzt werden, erklärte die Geschäftsleitung, dass die Verlagerung einiger Produktionslinien zu einem FFG-Werk in Ohio angesichts der neuen 15 %-Obergrenze „wieder auf dem Tisch“ sei.
Dieser Fall verdeutlicht die Risiken für das Humankapital bei abrupten Änderungen der Handelspolitik. Mehrere erfahrene Techniker waren für Wissensaustausch-Einsätze in den USA vorgesehen, die jedoch abgesagt wurden, als die Aufträge wegfielen; diese Einsätze könnten nun für den Umzug nach Ohio wieder aufgenommen werden, allerdings zu spät für die bereits gekündigten Mitarbeiter.
Der Fall Pfiffner ist eine Warnung für Mobility-Verantwortliche: Vertragsflexibilität in Einsatzvereinbarungen einbauen, Zoll-Kontingenzklauseln in Kostenprognosen aufnehmen und „Bereitschaftspools“ mit fachübergreifend geschultem Personal vorhalten, um bei Änderungen des Marktzugangs schnell reagieren zu können.
Swissmem, der Verband der Maschinenbauindustrie, warnt, dass bis zu 30.000 Arbeitsplätze verloren gehen könnten, falls die Zollsenkung rückgängig gemacht wird – ein deutlicher Hinweis darauf, dass Mobility-Strategien eng mit der Überwachung von Handelsrisiken im Unternehmen verknüpft sein müssen.
Dieser Fall verdeutlicht die Risiken für das Humankapital bei abrupten Änderungen der Handelspolitik. Mehrere erfahrene Techniker waren für Wissensaustausch-Einsätze in den USA vorgesehen, die jedoch abgesagt wurden, als die Aufträge wegfielen; diese Einsätze könnten nun für den Umzug nach Ohio wieder aufgenommen werden, allerdings zu spät für die bereits gekündigten Mitarbeiter.
Der Fall Pfiffner ist eine Warnung für Mobility-Verantwortliche: Vertragsflexibilität in Einsatzvereinbarungen einbauen, Zoll-Kontingenzklauseln in Kostenprognosen aufnehmen und „Bereitschaftspools“ mit fachübergreifend geschultem Personal vorhalten, um bei Änderungen des Marktzugangs schnell reagieren zu können.
Swissmem, der Verband der Maschinenbauindustrie, warnt, dass bis zu 30.000 Arbeitsplätze verloren gehen könnten, falls die Zollsenkung rückgängig gemacht wird – ein deutlicher Hinweis darauf, dass Mobility-Strategien eng mit der Überwachung von Handelsrisiken im Unternehmen verknüpft sein müssen.
Quelle: Reuters
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