
Eurostar wird vom 24. bis 26. November nur die Hälfte seiner Hochgeschwindigkeitszüge zwischen Brüssel-Midi und Paris-Nord betreiben, nachdem das belgische Bahnpersonal seine Teilnahme am landesweiten Streik bestätigt hat. Die Verbindungen nach Amsterdam und London sind etwas weniger betroffen, mit etwa 75 % der Fahrpläne, die aufrechterhalten werden, während auf der Strecke Brüssel–Lüttich–Deutschland nur 20 % der Züge fahren.
Geschäftsreisende auf der wichtigen Strecke Brüssel–Paris – die häufig für EU-Institutionstreffen am selben Tag genutzt wird – müssen mit längeren Fahrzeiten oder kurzfristigen Zuschlägen rechnen. Eurostar teilt mit, dass betroffene Passagiere umgebucht oder kostenlose Umbuchungen angeboten wurden, doch die Verfügbarkeit von Sitzplätzen in Alternativzügen ist bereits knapp.
Der reduzierte Fahrplan gefährdet auch den Transport von dringenden Pharmazeutika und juristischen Dokumenten zwischen den beiden Hauptstädten, die per Frachtsitzservice befördert werden. Anwaltskanzleien und Beratungsunternehmen raten ihren Mitarbeitern, persönliche Termine in Videokonferenzen umzuwandeln oder bereits am Tag vor Streikbeginn zu reisen.
Langfristig könnte die wiederholte Arbeitsniederlegung die Attraktivität Belgiens als Zentrum für EU-Lobbyarbeit und grenzüberschreitende Geschäfte beeinträchtigen, warnen Führungskräfte. Interessenvertreter fordern Regierung und Gewerkschaften auf, einen Rahmen für Notdienste zu schaffen, der zumindest einen Mindestbetrieb internationaler Züge während Arbeitskämpfen gewährleistet.
Geschäftsreisende auf der wichtigen Strecke Brüssel–Paris – die häufig für EU-Institutionstreffen am selben Tag genutzt wird – müssen mit längeren Fahrzeiten oder kurzfristigen Zuschlägen rechnen. Eurostar teilt mit, dass betroffene Passagiere umgebucht oder kostenlose Umbuchungen angeboten wurden, doch die Verfügbarkeit von Sitzplätzen in Alternativzügen ist bereits knapp.
Der reduzierte Fahrplan gefährdet auch den Transport von dringenden Pharmazeutika und juristischen Dokumenten zwischen den beiden Hauptstädten, die per Frachtsitzservice befördert werden. Anwaltskanzleien und Beratungsunternehmen raten ihren Mitarbeitern, persönliche Termine in Videokonferenzen umzuwandeln oder bereits am Tag vor Streikbeginn zu reisen.
Langfristig könnte die wiederholte Arbeitsniederlegung die Attraktivität Belgiens als Zentrum für EU-Lobbyarbeit und grenzüberschreitende Geschäfte beeinträchtigen, warnen Führungskräfte. Interessenvertreter fordern Regierung und Gewerkschaften auf, einen Rahmen für Notdienste zu schaffen, der zumindest einen Mindestbetrieb internationaler Züge während Arbeitskämpfen gewährleistet.
Quelle: The Brussels Times