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Schweizerisch-Britisches Komitee bekräftigt engere Zusammenarbeit in Wissenschaft und Innovation und betont Mobilität von Forschern

Nov. 22, 2025
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Schweizerisch-Britisches Komitee bekräftigt engere Zusammenarbeit in Wissenschaft und Innovation und betont Mobilität von Forschern
Staatssekretärin Martina Hirayama führte am 21. November 2025 die Schweizer Delegation zum dritten Treffen des Schweizerisch-Britischen Gemeinsamen Ausschusses für Wissenschaft und Innovation in London. Dieses Gremium wurde im Rahmen des bilateralen Memorandums von 2022 ins Leben gerufen und überwacht gemeinsame Programme im Wert von 80 Millionen CHF.

Die Teilnehmer begrüßten Fortschritte bei gemeinsamen Projekten in den Bereichen Quantencomputing und Lebenswissenschaften und einigten sich darauf, eine gemeinsame Vorlage für ein „Talent-Visum Light“ zu prüfen. Dieses soll kurzfristige Forscheraustausche von bis zu 180 Tagen erleichtern, ohne dass Arbeitserlaubnisquoten greifen. Konkrete politische Entscheidungen wurden zwar noch nicht getroffen, jedoch wurde eine Arbeitsgruppe beauftragt, bis Mitte 2026 Vorschläge auszuarbeiten.

Schweizerisch-Britisches Komitee bekräftigt engere Zusammenarbeit in Wissenschaft und Innovation und betont Mobilität von Forschern


Das Treffen fand vor dem Hintergrund der bevorstehenden Assoziierung der Schweiz an Horizon Europe und der Rückkehr des Vereinigten Königreichs zum Programm im Jahr 2024 statt. Beide Seiten betonten, dass eine reibungslose Mobilität von Wissenschaftlern entscheidend ist, um den Nutzen der Forschungsförderung zu maximieren. SwissInnovation, ein Branchenverband, fordert Bern auf, das britische Innovator Founder Visum in umgekehrter Richtung zu übernehmen, damit britische Spin-off-Gründer mit minimalem bürokratischem Aufwand in Schweizer Inkubatoren arbeiten können.

Für Manager der globalen Mobilität bedeutet dies zunächst, dass das bestehende Abkommen zur Dienstleistungsmobilität (das bis zu 90 Tage visumfreies Arbeiten erlaubt) weiterhin das wichtigste Instrument für Kurzaufenthalte bleibt, ein spezielles Wissenschaftsvisum jedoch folgen könnte. Unternehmen, die an gemeinsamen F&E-Projekten beteiligt sind, sollten die Empfehlungen der Arbeitsgruppe genau verfolgen, die voraussichtlich auch Regelungen zu Arbeitsrechten von Ehepartnern und zur Koordination der Sozialversicherung enthalten wird.

Das nächste Treffen des Ausschusses findet im November 2026 in Bern statt.
Quelle: Swiss Federal Department of Economic Affairs – Press Release

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