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Air China streicht Flüge zwischen Shanghai und Osaka sowie weitere Japan-Strecken wegen politischer Spannungen

Nov. 23, 2025
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Air China streicht Flüge zwischen Shanghai und Osaka sowie weitere Japan-Strecken wegen politischer Spannungen
Die Fluggesellschaft Air China hat bestätigt, dass sie ab dem 30. November bis mindestens Ende März 2026 die Kapazitäten auf mehreren Strecken nach Japan reduzieren wird. Die Hauptverbindung Shanghai Pudong–Osaka Kansai wird von 21 auf 16 Hin- und Rückflüge pro Woche gekürzt, während die Strecke Chongqing–Tokyo Narita fast halbiert wird. Saisonale Flüge wie Chengdu–Sapporo werden komplett gestrichen.

Ein Sprecher von Air China führte die Maßnahme auf „Flugzeugzuweisungen“ zurück, doch die Ankündigung erfolgte nur 24 Stunden nach Pekings scharfer Reisewarnung für Japan. Brancheninsider berichten, dass die Buchungen bereits nach dem Importverbot für Meeresfrüchte stark zurückgegangen waren und hohe No-Show-Raten einige Flüge unwirtschaftlich machten. Die Kapazitätskürzungen betreffen zunächst die premiumlastigen Airbus A330, die auf mehreren Verbindungen durch kleinere Single-Aisle A321 ersetzt werden.

Air China streicht Flüge zwischen Shanghai und Osaka sowie weitere Japan-Strecken wegen politischer Spannungen


Firmenreisemanager stehen vor akuten Problemen bei der Umbuchung: Das Sitzplatzangebot im Dezember zwischen den chinesischen Küstenstädten und Osaka/Tokio schrumpft um etwa 25 Prozent, während die Preise für Premium-Kabinen seit Mittwoch auf dynamischen Buchungsplattformen um 18 Prozent gestiegen sind. Unternehmen mit Japan-Verträgen bemühen sich nun, Anschlussflüge über Seoul und Taipeh zu sichern.

Slot-Koordinatoren an den Flughäfen Kansai und Narita berichten, dass bisher keine Anfragen zur Neuvergabe der zurückgegebenen Slots eingegangen sind; die Behörden könnten diese bei Bedarf vorübergehend an koreanische Billigfluggesellschaften vergeben. Air China-Mitarbeiter in Tokio bieten derzeit Rückerstattungen oder Umbuchungen an, allerdings nur für Tickets, die vor dem 21. November ausgestellt wurden.

Mobilitätsberater empfehlen Reisenden, auf späte Flugstreichungen zu achten und längere Zeitpuffer in ihre Reisepläne einzubauen, da bei anhaltenden diplomatischen Spannungen weitere Anpassungen wahrscheinlich sind.
Quelle: The Straits Times

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