Die Nettozuwanderung im Vereinigten Königreich sinkt nach umfassenden Visa- und Gehaltsreformen auf 204.000
„Keine Ankunftszeit, kein Einlass“: Großbritannien bestätigt Winteroffensive zur Durchsetzung digitaler Reisegenehmigungen für 85 Länder
Grenzschutz-Maritime Beamte kündigen Streik am 1. Dezember an und erhöhen Sicherheitsbedenken im Ärmelkanal
Neueste Nachrichten
Denkfabrik prognostiziert Rückkehr der Nettozuwanderung zu Vor-Brexit-Niveaus, Öffentlichkeit glaubt weiterhin an Anstieg
British Future prognostiziert, dass die Nettozuwanderung im Vereinigten Königreich bald bei etwa 300.000 stabil bleiben wird. Neue Umfragen zeigen jedoch, dass die meisten Wähler fälschlicherweise glauben, die Zahlen würden weiterhin steigen. Diese Diskrepanz zwischen Wahrnehmung und Realität könnte zu weiteren Einschränkungen führen und stellt Arbeitgeber vor Planungsprobleme.
Großbritannien stellt fast 20 Millionen ETAs vor vollständiger Einführung aus – Mehrheit an Reisende aus den USA und der EU
Daten des Innenministeriums zeigen, dass seit 2023 insgesamt 19,6 Millionen ETAs genehmigt wurden – mehr als die Hälfte davon an Staatsangehörige der EU/EWR und 4,6 Millionen an US-Bürger – was eine solide Grundlage für den landesweiten Start der Genehmigung im Februar 2026 bildet.
Großbritannien legt festen Starttermin für elektronische Reisegenehmigung fest: „Keine Erlaubnis, keine Reise“ ab dem 25. Februar 2026
Das Innenministerium hat den 25. Februar 2026 als Startdatum für die verpflichtende Einführung der elektronischen Reisegenehmigungen (ETA) festgelegt. Ab diesem Zeitpunkt benötigen die meisten visumfreien Staatsangehörigen eine ETA, um Transportmittel nach Großbritannien zu besteigen. Die digitale Genehmigung kostet 16 Pfund, wird über eine App beantragt und von den Beförderern beim Abflug überprüft. Unternehmen sollten jetzt die Vorlaufzeiten und Kosten der ETA in ihre Reisekonzepte einplanen, um Störungen zu vermeiden.
Einwanderungsanwälte warnen vor „überhasteter“ Einführung des eVisa, da die Frist für den Ersatz der BRP näher rückt
ILPA hat am 26. November einen offenen Brief veröffentlicht, in dem sie davor warnt, dass der bevorstehende Wechsel von BRP-Karten zu eVisas zu schnell und ohne ausreichende Unterstützung für die Nutzer erfolgt. Technische Probleme und mangelndes Bewusstsein könnten dazu führen, dass Migranten und ihre britischen Arbeitgeber ihren Aufenthaltsstatus und ihre Arbeitserlaubnis verlieren. Personalabteilungen werden dringend aufgefordert, betroffene Mitarbeiter zu überprüfen und die eVisa-Registrierungen rechtzeitig vor der Frist am 31. Dezember abzuschließen.
Grenzsicherheits-, Asyl- und Einwanderungsgesetz erreicht letzte Phase nach „Ping-Pong“ im Oberhaus
Nach der letzten parlamentarischen Hürde am 25. November wartet das Gesetz zur Grenzsicherung, Asyl und Einwanderung nun auf die königliche Zustimmung. Die Gesetzgebung verschärft die Befugnisse zur Inhaftierung, führt biometrische Ausreisekontrollen ein, erhöht die Strafen für falsche Berater und verkürzt die Meldefristen für Inhaber von Sponsor-Lizenzen. Arbeitgeber sollten sich auf strengere Prüfungen und mögliche Gebührenerhöhungen im Jahr 2026 einstellen.
Inhaftierte Asylbewerber starten Hungerstreik gegen das britisch-französische „Eins-raus“-Abschiebesystem
Dreißig Inhaftierte verweigern aus Protest gegen die bevorstehende Abschiebung nach Frankreich im Rahmen des britischen „One-in, One-out“-Abkommens die Nahrungsaufnahme. Menschenrechtsorganisationen kritisieren mangelnden Rechtszugang und Verletzungen der Menschenrechte, während das Innenministerium die Maßnahme als entscheidend zur Abschreckung von Überfahrten mit kleinen Booten verteidigt. Die Aktion unterstreicht die härtere Durchsetzungspolitik der Regierung im Zuge umfassenderer Einwanderungsreformen.
Belgischer landesweiter Streik legt Flüge lahm und bringt Eurostar zum Erliegen – Geschäftsreisende aus Großbritannien erleben kurzfristiges Chaos
Der Generalstreik am 26. November in Belgien führte zur vollständigen Einstellung aller Abflüge und der meisten Ankünfte am Flughafen Brüssel, während auch der Flughafen Charleroi geschlossen blieb. Dutzende Flüge von und nach Großbritannien wurden gestrichen, und die Eurostar-Verbindungen waren ebenfalls betroffen, was Geschäftsreisende in Schwierigkeiten brachte. Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung von Notfallplänen und Echtzeit-Tracking für Reisende bei britischen multinationalen Unternehmen.