
In einer am 26. November veröffentlichten politischen Stellungnahme kritisiert der UK Council for International Student Affairs (UKCISA) den Plan der Regierung, ab dem akademischen Jahr 2028/29 eine jährliche Abgabe von 925 Pfund pro internationalem Studierenden auf die Einnahmen englischer Universitäten zu erheben. Diese Maßnahme, erstmals im Einwanderungs-Whitepaper im Mai angekündigt, wurde in den Haushaltsunterlagen bestätigt und befindet sich derzeit in einer technischen Konsultationsphase.
UKCISA warnt, dass die Abgabe die Hochschulen dazu zwingen wird, entweder die ohnehin schon hohen Studiengebühren zu erhöhen oder Mittel von Unterstützungsangeboten für Studierende abzuzweigen – und das in einer Zeit, in der der globale Wettbewerb um Talente zunimmt und die Kosten für Visa sowie Gesundheitsabgaben steigen. Eine von UKCISA zitierte Studie von Public First warnt vor „erheblichen und langfristigen“ Schäden für den britischen Bildungs-Exportsektor, der derzeit einen Wert von 41 Milliarden Pfund hat.
Nach dem Vorschlag erhält jede Bildungseinrichtung eine Freigrenze für die ersten 220 internationalen Studierenden; Einnahmen darüber hinaus werden mit 925 Pfund pro Kopf besteuert. Kleinere und spezialisierte Institutionen könnten ausgenommen werden, doch die Russell Group schätzt, dass der Sektor insgesamt mit mehr als 500 Millionen Pfund jährlich belastet wird.
Für Unternehmenssponsoren und Wirtschaftshochschulen könnte die Abgabe höhere Kursgebühren und geringere Stipendienbudgets bedeuten. Zudem droht die Attraktivität der Graduate Route zu sinken, wenn Studierende eine geringere Rendite ihrer Investition befürchten. Bildungsplaner sollten mögliche Gebührenerhöhungen bei der langfristigen Budgetierung für geförderte Mitarbeitende berücksichtigen.
Das Bildungsministerium erklärt, die Abgabe solle regionale Qualifizierungsinitiativen finanzieren und den Druck auf öffentliche Dienste in Gebieten mit hoher Studierendenzahl verringern. Vor der Gesetzesausarbeitung im Jahr 2026 hat es jedoch weitere Gespräche mit den Branchenvertretern angekündigt.
UKCISA warnt, dass die Abgabe die Hochschulen dazu zwingen wird, entweder die ohnehin schon hohen Studiengebühren zu erhöhen oder Mittel von Unterstützungsangeboten für Studierende abzuzweigen – und das in einer Zeit, in der der globale Wettbewerb um Talente zunimmt und die Kosten für Visa sowie Gesundheitsabgaben steigen. Eine von UKCISA zitierte Studie von Public First warnt vor „erheblichen und langfristigen“ Schäden für den britischen Bildungs-Exportsektor, der derzeit einen Wert von 41 Milliarden Pfund hat.
Nach dem Vorschlag erhält jede Bildungseinrichtung eine Freigrenze für die ersten 220 internationalen Studierenden; Einnahmen darüber hinaus werden mit 925 Pfund pro Kopf besteuert. Kleinere und spezialisierte Institutionen könnten ausgenommen werden, doch die Russell Group schätzt, dass der Sektor insgesamt mit mehr als 500 Millionen Pfund jährlich belastet wird.
Für Unternehmenssponsoren und Wirtschaftshochschulen könnte die Abgabe höhere Kursgebühren und geringere Stipendienbudgets bedeuten. Zudem droht die Attraktivität der Graduate Route zu sinken, wenn Studierende eine geringere Rendite ihrer Investition befürchten. Bildungsplaner sollten mögliche Gebührenerhöhungen bei der langfristigen Budgetierung für geförderte Mitarbeitende berücksichtigen.
Das Bildungsministerium erklärt, die Abgabe solle regionale Qualifizierungsinitiativen finanzieren und den Druck auf öffentliche Dienste in Gebieten mit hoher Studierendenzahl verringern. Vor der Gesetzesausarbeitung im Jahr 2026 hat es jedoch weitere Gespräche mit den Branchenvertretern angekündigt.
Quelle: UKCISA
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