Der Schweizer Bundesrat friert die Kontingente für Arbeitserlaubnisse 2026 ein und verschafft Arbeitgebern seltene Planungssicherheit
Schweiz stellt S-Bewilligungs-Flüchtlinge auf einfaches Meldeverfahren um, neue Regeln treten in Kraft
Staatssekretariat meldet Durchsetzungsquote von 69 % bei Abschiebebescheiden 2024
Neueste Nachrichten
Appenzell AR und Waadt: Stimmberechtigte lehnen kantonale Vorlagen zur Ausweitung des Stimmrechts für ausländische Einwohner ab
Kantonale Abstimmungen in Appenzell AR und Waadt scheitern an der Einführung von Stimmrechten für ausländische Einwohner trotz einer Mindestaufenthaltsdauer von zehn Jahren. Dieser Rückschlag verdeutlicht die zurückhaltende Haltung der Schweiz gegenüber politischen Rechten von Migranten und könnte Personalabteilungen dazu veranlassen, verstärkt auf Einbürgerungsmöglichkeiten für langjährige Mitarbeitende hinzuweisen.
Der Kanton Waadt gewährt im Ausland lebenden Schweizerinnen und Schweizern das Recht, den Bundesrat zu wählen
Vaud ist der 14. Schweizer Kanton, der seinen im Ausland lebenden Bürgern das Stimmrecht bei Wahlen zum Ständerat einräumt. Rund 25.000 im Ausland lebende Vaudois erhalten rechtzeitig zu den Wahlen 2027 dieses Wahlrecht – ein Schritt, der die Verbindung zwischen Auswanderern und ihrem Heimatkanton stärkt und möglicherweise weitere Kantone zum Nachziehen bewegt.
Der Schweizer Bundesrat belässt die Kontingente für Nicht-EU/EFTA-Arbeitnehmer und Dienstleister im Jahr 2026 unverändert
Der Bundesrat hat bestätigt, dass die Höchstzahlen für Arbeitsbewilligungen von Drittstaatsangehörigen, Dienstleistungserbringern aus der EU/EFTA sowie britischen Staatsbürgern im Jahr 2026 unverändert bleiben. Damit stehen weiterhin 8.500 Bewilligungen für Talente außerhalb der EU zur Verfügung. Wirtschaftsverbände begrüßen die Kontinuität, während der politische Druck zur Begrenzung der Zuwanderung anhält. Teams für globale Mobilität sollten ihre Anträge frühzeitig einreichen, da in mehreren Kantonen die Kontingente meist schon vor Jahresende ausgeschöpft sind.
Zwei Schweizer Kantone lehnen Stimmrecht für langjährige ausländische Bewohner ab
Am 30. November lehnten zwei Kantone Vorschläge ab, die langjährigen ausländischen Bewohnern das Stimmrecht bei kantonalen Angelegenheiten einräumen sollten. Die Ergebnisse verdeutlichen den anhaltenden Widerstand gegen die Ausweitung politischer Rechte ohne vollständige Einbürgerung und könnten künftige Integrationsdebatten beeinflussen, die die große ausländische Erwerbsbevölkerung der Schweiz betreffen.
Kanton Waadt Öffnet Senatswahlen Für Seine Auslandschweizer
Die Stimmberechtigten im Kanton Waadt haben der Einführung voller Stimmrechte im Parlament für im Ausland lebende Bürger zugestimmt, wodurch diese künftig an Senatswahlen teilnehmen können. Die Reform kommt international tätigen Fachkräften mit Waadtländer Wurzeln zugute und könnte andere Kantone dazu anregen, die politische Teilhabe von Auswanderern auszuweiten.