
Die Stimmberechtigten in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Waadt haben Initiativen, die das kantonale Stimmrecht für bestimmte Gruppen von ausländischen Bewohnern ausweiten sollten, klar abgelehnt. In Appenzell AR stimmten 72,8 % mit „Nein“, in Waadt lehnten 63,6 % den Vorschlag ab, obwohl Ausländer dort seit 2003 auf kommunaler Ebene stimmberechtigt sind.
Beide Initiativen hätten es nicht-schweizerischen Erwachsenen erlaubt, die mindestens zehn Jahre in der Schweiz und drei Jahre im jeweiligen Kanton gelebt haben, an Referenden und Kantonswahlen teilzunehmen. Befürworter argumentierten, dass die politische Mitsprache der rund 25 % der Einwohner ohne Schweizer Pass die Integration fördern und ihren wirtschaftlichen Beitrag widerspiegeln würde. Gegner, angeführt von liberal-konservativen und rechten Parteien, betonten, dass volle politische Rechte an die Einbürgerung gebunden bleiben sollten.
Aus Sicht der globalen Mobilität zeigen die Abstimmungen, dass das stark dezentralisierte politische System der Schweiz weiterhin vorsichtig ist, die politische Teilhabe von Migranten über die lokale Ebene hinaus auszuweiten. Langfristige Expats und ihre Arbeitgeber sollten daher keine schnellen Änderungen bei den politischen Rechten erwarten, auch wenn ausländische Arbeitskräfte weiterhin eine wichtige Stütze der Wirtschaft sind.
Praktisch hat das Ergebnis keine unmittelbaren Auswirkungen auf Arbeits- oder Aufenthaltsbewilligungen, unterstreicht aber die Bedeutung erleichterter Einbürgerungsverfahren – insbesondere für Personen, die mit Schweizer Staatsangehörigen verheiratet sind oder in der Schweiz geboren wurden. Personalabteilungen sollten ihre Onboarding-Materialien aktualisieren, um den begrenzten Umfang der politischen Rechte für Nicht-Staatsbürger klarzustellen.
Die Debatte wird voraussichtlich nicht verstummen: Befürworter haben bereits eine bundesweite Initiative angedeutet, und die französischsprachigen Kantone Genf und Neuenburg erlauben ausländischen Bewohnern weiterhin das Stimmrecht auf kantonaler Ebene, was einen direkten Vergleich für künftige Kampagnen bietet.
Beide Initiativen hätten es nicht-schweizerischen Erwachsenen erlaubt, die mindestens zehn Jahre in der Schweiz und drei Jahre im jeweiligen Kanton gelebt haben, an Referenden und Kantonswahlen teilzunehmen. Befürworter argumentierten, dass die politische Mitsprache der rund 25 % der Einwohner ohne Schweizer Pass die Integration fördern und ihren wirtschaftlichen Beitrag widerspiegeln würde. Gegner, angeführt von liberal-konservativen und rechten Parteien, betonten, dass volle politische Rechte an die Einbürgerung gebunden bleiben sollten.
Aus Sicht der globalen Mobilität zeigen die Abstimmungen, dass das stark dezentralisierte politische System der Schweiz weiterhin vorsichtig ist, die politische Teilhabe von Migranten über die lokale Ebene hinaus auszuweiten. Langfristige Expats und ihre Arbeitgeber sollten daher keine schnellen Änderungen bei den politischen Rechten erwarten, auch wenn ausländische Arbeitskräfte weiterhin eine wichtige Stütze der Wirtschaft sind.
Praktisch hat das Ergebnis keine unmittelbaren Auswirkungen auf Arbeits- oder Aufenthaltsbewilligungen, unterstreicht aber die Bedeutung erleichterter Einbürgerungsverfahren – insbesondere für Personen, die mit Schweizer Staatsangehörigen verheiratet sind oder in der Schweiz geboren wurden. Personalabteilungen sollten ihre Onboarding-Materialien aktualisieren, um den begrenzten Umfang der politischen Rechte für Nicht-Staatsbürger klarzustellen.
Die Debatte wird voraussichtlich nicht verstummen: Befürworter haben bereits eine bundesweite Initiative angedeutet, und die französischsprachigen Kantone Genf und Neuenburg erlauben ausländischen Bewohnern weiterhin das Stimmrecht auf kantonaler Ebene, was einen direkten Vergleich für künftige Kampagnen bietet.
Quelle: blue News / Keystone-SDA