Die Schweiz führt strengeren Visums-Aussetzungsmechanismus im Einklang mit der EU ein
Arbeitsgenehmigungsquoten für Nicht-EU-Fachkräfte bleiben 2026 eingefroren
Flughafen Zürich führt CT-Scanner ein – Flüssigkeiten und Laptops bleiben im Gepäck
Neueste Nachrichten
Umfrage zeigt breite öffentliche Unterstützung für das Schweizer EU-Paket „Bilaterale III“
Ein Zwischenbericht des Bundesrats zeigt, dass die meisten Interessengruppen das umfassende Paket der Schweizer EU-Bilateralen III befürworten, das auch aktualisierte Regeln zur Personenfreizügigkeit enthält. Das Parlament wird den angepassten Text im März 2026 diskutieren, ein mögliches Referendum ist für 2027 geplant – Zeitpläne, die Mobilitätsteams im Blick behalten sollten.
Breite kantonale Unterstützung stärkt neues EU-Abkommen der Schweizer Regierung
Quellen von Reuters berichten, dass etwa 75 % der Kantone und Verbände den Entwurf des EU-Abkommens von Bern unterstützen, was den politischen Schwung für eine engere Angleichung bei Marktzugang und Personenfreizügigkeit verstärkt. Führungskräfte im Bereich Unternehmensmobilität sollten die parlamentarischen Debatten und das voraussichtliche Referendum in den nächsten zwei Jahren genau verfolgen.
Streik im öffentlichen Dienst in Waadt könnte Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen vor Ort verzögern
Die Beamten im Kanton Waadt setzten am 5. Dezember ihren Streik fort, was die kantonale Bearbeitung von neuen und verlängernden Arbeitserlaubnissen verzögern könnte. Unternehmen, die in Lausanne und Umgebung Personal einstellen, sollten zusätzliche Zeitpuffer in ihre Mobilitätspläne einbauen und weitere Ankündigungen zu Arbeitskampfmaßnahmen aufmerksam verfolgen.
Die Schweiz führt strengeren Mechanismus zur Visumsaussetzung im Einklang mit der EU ein
Der Bundesrat hat den verschärften Visums-Aussetzungsmechanismus der EU übernommen, der die Migrationsschwelle senkt und neue Sicherheitsauslöser einführt. Dadurch kann die Schweiz kurzfristig wieder Visumpflichten für bestimmte Nationalitäten einführen. Die Änderung tritt am 17. Dezember 2025 in Kraft und könnte Geschäftsreisende aus derzeit visumfreien Ländern betreffen. Mobilitätsteams müssen künftig auf plötzliche politische Änderungen achten.
Der Bundesrat belässt die Kontingente für Arbeitsbewilligungen 2026 für Fachkräfte aus Drittstaaten unverändert
Bern hat die Einwanderungskontingente für 2026 auf dem aktuellen Stand eingefroren: 8.500 Bewilligungen für Fachkräfte aus Drittstaaten, 3.500 für Dienstleister aus EU/EFTA sowie 3.500 für britische Staatsangehörige. Die Auslastungsdaten zeigen noch Spielraum, dennoch sollten Unternehmen frühzeitig Anträge stellen und die Einstellungen gut begründen, da der Fachkräftemangel weiterhin besteht.
Breite Schweizer Unterstützung für neuen EU-Rahmen zur Freizügigkeit
Eine Umfrage zeigt, dass 75 % der Bevölkerung die neue Rahmenvereinbarung der Schweiz mit der EU unterstützen. Das Paket stellt die Personenfreizügigkeit in den Mittelpunkt und zielt darauf ab, die dynamische Anpassung zu formalisieren, während es dem Parlament mehr Kontrolle gibt und so das Risiko plötzlicher Mobilitätsstörungen verringert. Die parlamentarische Debatte beginnt im März 2026, ein Referendum ist für 2027 möglich.
Umfrage: Schweizer Unternehmen beschleunigen Verlagerungen ins Ausland, um US-Zollauswirkungen abzumildern
Eine Umfrage unter Wirtschaftsverbänden zeigt, dass fast ein Drittel der Schweizer Unternehmen plant, Investitionen oder Produktion ins Ausland zu verlagern, um sich gegen US-Zölle abzusichern – trotz eines kürzlich vereinbarten bilateralen Abkommens zur Zollsenkung. Mobilitätsteams sollten sich auf vermehrte Auslandseinsätze einstellen und die Kosten für Einsätze in den USA überprüfen.
Regierung plant Lockerung der Kapitalvorschriften für UBS angesichts von Warnungen vor Abwanderung
Angesichts von Warnungen, dass die UBS ihren Hauptsitz ins Ausland verlegen könnte, bereitet die Schweizer Regierung eine Lockerung bestimmter Teile der Kapitaladäquanzvorschriften vor, die sonst den Kapitalbedarf der Bank um 11 Milliarden Dollar erhöhen würden. Dieser Schritt verdeutlicht, wie Regulierung die Standortstrategie von Unternehmen und damit auch die globale Mobilitätsplanung beeinflussen kann.