Ab 1. Dezember können ukrainische Flüchtlinge mit S-Bewilligung nach einfacher Online-Meldung in der Schweiz arbeiten
Schweizer Regierung belässt Arbeitsbewilligungsquoten für 2026 unverändert und bietet Unternehmen seltene Planungssicherheit
Der Schweizer Bundesrat friert die Kontingente für Arbeitserlaubnisse 2026 ein und verschafft Arbeitgebern seltene Planungssicherheit
Neueste Nachrichten
Schweiz stellt S-Bewilligungs-Flüchtlinge auf einfaches Meldeverfahren um, neue Regeln treten in Kraft
Ab dem 1. Dezember 2025 benötigen Inhaber eines S-Bewilligung (vorwiegend ukrainische Geflüchtete) keine separate Arbeitsbewilligung mehr; Arbeitgeber müssen lediglich vor Arbeitsbeginn eine elektronische Meldung einreichen. Das vereinfachte Verfahren soll die Rekrutierung beschleunigen, den Verwaltungsaufwand im Personalwesen reduzieren und die Integration in den Arbeitsmarkt fördern, während die Kantone weiterhin Integrationsauflagen für Sozialhilfeempfänger verhängen können.
Staatssekretariat meldet Durchsetzungsquote von 69 % bei Abschiebebescheiden 2024
Das SEM gab bekannt, dass 69 Prozent der im Jahr 2024 ausgestellten 2.446 Ausweisungen vollzogen wurden, wobei die meisten Abschiebungen albanische, rumänische und algerische Staatsangehörige betrafen. Die Daten unterstreichen die harte Durchsetzungspolitik der Schweiz und erinnern daran, dass strafrechtliche Verurteilungen den Aufenthaltsstatus gefährden können.
Appenzell AR und Waadt: Stimmberechtigte lehnen kantonale Vorlagen zur Ausweitung des Stimmrechts für ausländische Einwohner ab
Kantonale Abstimmungen in Appenzell AR und Waadt scheitern an der Einführung von Stimmrechten für ausländische Einwohner trotz einer Mindestaufenthaltsdauer von zehn Jahren. Dieser Rückschlag verdeutlicht die zurückhaltende Haltung der Schweiz gegenüber politischen Rechten von Migranten und könnte Personalabteilungen dazu veranlassen, verstärkt auf Einbürgerungsmöglichkeiten für langjährige Mitarbeitende hinzuweisen.
Der Kanton Waadt gewährt im Ausland lebenden Schweizerinnen und Schweizern das Recht, den Bundesrat zu wählen
Vaud ist der 14. Schweizer Kanton, der seinen im Ausland lebenden Bürgern das Stimmrecht bei Wahlen zum Ständerat einräumt. Rund 25.000 im Ausland lebende Vaudois erhalten rechtzeitig zu den Wahlen 2027 dieses Wahlrecht – ein Schritt, der die Verbindung zwischen Auswanderern und ihrem Heimatkanton stärkt und möglicherweise weitere Kantone zum Nachziehen bewegt.