
Der spanische Hochgeschwindigkeitsanbieter Iryo und die Gewerkschaft CGT haben in der Nacht zum 4. Dezember eine Einigung erzielt, die den für den 5. bis 8. Dezember geplanten viertägigen Streik – eine der verkehrsreichsten Reisezeiten Spaniens – aussetzt. Die Gewerkschaft erreichte ein Lohnpaket für 2026 sowie eine Transportzulage für das Personal in den Bereichen Crew, Wartung und Kontrollzentrum, auch wenn die vereinbarten Zahlen hinter der ursprünglich geforderten Erhöhung von 12 % zurückbleiben.
Der Streik hatte bereits während der Warnstreiks vom 25. bis 27. November zu Dutzenden von Ausfällen geführt und drohte, rund 150.000 Sitzplätze während des „Puente“ zum Tag der Verfassung zu beeinträchtigen, wenn Millionen Spanier im Inland reisen oder Anschlussflüge vom Flughafen Madrid-Barajas nutzen. Iryo – im Besitz von Trenitalia, Air Nostrum und Globalvia – kündigte an, die durch Mindestdienstvereinbarungen abgedeckten Verbindungen schrittweise wieder aufzunehmen und bis zum 6. Dezember den regulären Fahrplan vollständig zu bedienen.
Für Geschäftsreisende bedeutet die Einigung, dass eine sofortige Umleitung der Passagiere auf Renfe- oder Ouigo-Verbindungen nicht mehr notwendig ist, jedoch sind weiterhin Verzögerungen zu erwarten, bis sich der Fahrzeug- und Personalbetrieb normalisiert hat. Reisende mit intermodalen Verbindungen – insbesondere mit Anschluss an Langstreckenflüge – sollten bis zum 7. Dezember weiterhin großzügige Zeitpuffer einplanen. Umbuchungsgebühren bleiben bis zum 10. Dezember ausgesetzt.
Der Konflikt verdeutlicht zudem den zunehmenden Lohndruck im liberalisierten spanischen Bahnmarkt. Sowohl Renfe als auch Ouigo stehen Anfang 2026 vor neuen Tarifverhandlungen, weitere Streiks sind daher nicht ausgeschlossen. Mobilitätsverantwortliche sollten Streikwarnungen in ihre Störungs-Dashboards aufnehmen und flexible Tarifregelungen für die Ferienzeit überprüfen.
Der Streik hatte bereits während der Warnstreiks vom 25. bis 27. November zu Dutzenden von Ausfällen geführt und drohte, rund 150.000 Sitzplätze während des „Puente“ zum Tag der Verfassung zu beeinträchtigen, wenn Millionen Spanier im Inland reisen oder Anschlussflüge vom Flughafen Madrid-Barajas nutzen. Iryo – im Besitz von Trenitalia, Air Nostrum und Globalvia – kündigte an, die durch Mindestdienstvereinbarungen abgedeckten Verbindungen schrittweise wieder aufzunehmen und bis zum 6. Dezember den regulären Fahrplan vollständig zu bedienen.
Für Geschäftsreisende bedeutet die Einigung, dass eine sofortige Umleitung der Passagiere auf Renfe- oder Ouigo-Verbindungen nicht mehr notwendig ist, jedoch sind weiterhin Verzögerungen zu erwarten, bis sich der Fahrzeug- und Personalbetrieb normalisiert hat. Reisende mit intermodalen Verbindungen – insbesondere mit Anschluss an Langstreckenflüge – sollten bis zum 7. Dezember weiterhin großzügige Zeitpuffer einplanen. Umbuchungsgebühren bleiben bis zum 10. Dezember ausgesetzt.
Der Konflikt verdeutlicht zudem den zunehmenden Lohndruck im liberalisierten spanischen Bahnmarkt. Sowohl Renfe als auch Ouigo stehen Anfang 2026 vor neuen Tarifverhandlungen, weitere Streiks sind daher nicht ausgeschlossen. Mobilitätsverantwortliche sollten Streikwarnungen in ihre Störungs-Dashboards aufnehmen und flexible Tarifregelungen für die Ferienzeit überprüfen.
Quelle: El Español / Invertia
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