
Stunden vor der vollständigen Sperrung des Luftkorridors München–Wien strich Lufthansa vorsorglich eine Nachmittagstour nach Wien (Codeshare mit Austrian Airlines), und ihr Regionalpartner Air Dolomiti sagte den Flug EN 8056 nach Graz ab. Der Flughafen München hatte aufgrund zunehmender Bahnverunreinigungen die Kategorie-III-Niedrigsichtverfahren aktiviert, was die Fluggesellschaften zwang, ihre Flugpläne zu kürzen, um sichere Abstände zu gewährleisten.
Das erste Adventswochenende zählt traditionell zu den verkehrsreichsten Zeiten für österreichische Geschäftsreisende, die Jahresendprojekte abschließen, sowie für Freizeitreisende, die Weihnachtsmärkte besuchen. Flughafenvertreter warnten, dass weitere Ausfälle möglich seien, falls sich die Enteisungsrückstände vergrößerten. Die Österreichischen Bundesbahnen meldeten einen Buchungsanstieg, da Passagiere nach Alternativen suchten.
Reisepolitische Experten betonen, dass frühzeitige freiwillige Stornierungen das Risiko von Verstößen gegen Dienstzeitregelungen der Crew verringern und EU-261-Verpflichtungen minimieren. Gleichzeitig erschwert dies jedoch die Arbeit der Mobilitätsteams, die kurzfristig Personal umplanen müssen. Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter anweisen, Bordkarten und Stornierungsbenachrichtigungen aufzubewahren, da viele Firmenversicherungen Folgekosten erstatten, selbst wenn aufgrund von Wetterbedingungen keine gesetzliche Entschädigung gezahlt wird.
Mit Blick auf die Zukunft bekräftigte der Flughafen Wien seine Forderung nach niedrigeren österreichischen Luftverkehrssteuern. Hohe Abgaben würden Fluggesellschaften davon abhalten, Ersatzflugzeuge lokal zu stationieren, was das Netzwerk anfälliger mache, wenn wichtige Drehkreuze wie München ausfallen.
Das erste Adventswochenende zählt traditionell zu den verkehrsreichsten Zeiten für österreichische Geschäftsreisende, die Jahresendprojekte abschließen, sowie für Freizeitreisende, die Weihnachtsmärkte besuchen. Flughafenvertreter warnten, dass weitere Ausfälle möglich seien, falls sich die Enteisungsrückstände vergrößerten. Die Österreichischen Bundesbahnen meldeten einen Buchungsanstieg, da Passagiere nach Alternativen suchten.
Reisepolitische Experten betonen, dass frühzeitige freiwillige Stornierungen das Risiko von Verstößen gegen Dienstzeitregelungen der Crew verringern und EU-261-Verpflichtungen minimieren. Gleichzeitig erschwert dies jedoch die Arbeit der Mobilitätsteams, die kurzfristig Personal umplanen müssen. Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter anweisen, Bordkarten und Stornierungsbenachrichtigungen aufzubewahren, da viele Firmenversicherungen Folgekosten erstatten, selbst wenn aufgrund von Wetterbedingungen keine gesetzliche Entschädigung gezahlt wird.
Mit Blick auf die Zukunft bekräftigte der Flughafen Wien seine Forderung nach niedrigeren österreichischen Luftverkehrssteuern. Hohe Abgaben würden Fluggesellschaften davon abhalten, Ersatzflugzeuge lokal zu stationieren, was das Netzwerk anfälliger mache, wenn wichtige Drehkreuze wie München ausfallen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News