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Neue Studie stuft den Flughafen Wien als einen der weltweit frustrierendsten Drehkreuze für Reisende ein

Dez. 5, 2025
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Neue Studie stuft den Flughafen Wien als einen der weltweit frustrierendsten Drehkreuze für Reisende ein
Eine aktuelle Datenanalyse, veröffentlicht am 4. Dezember 2025 vom Reiseforschungsunternehmen Sail Croatia, bringt unerfreuliche Nachrichten für Österreichs wichtigsten Flughafen: Der Flughafen Wien (VIE) rangiert neben Heathrow, Newark Liberty und Madrid-Barajas als einer der weltweit nervenaufreibendsten Flughäfen für Passagiere.

Die Forscher bewerteten fünfzig große Flughäfen anhand von drei für Fluggäste entscheidenden Kriterien – Häufigkeit von Flugverspätungen, Passagierdichte (Überfüllung der Terminals) und Online-Suchanfragen nach Hilfe bei verlorenem Gepäck. Wien schnitt in allen Bereichen schlecht ab, was die nach der Pandemie stark gestiegene Nachfrage widerspiegelt und die bereits als „ausreichend, aber knapp“ eingestufte Infrastruktur mit zwei Start- und Landebahnen zusätzlich belastet – insbesondere nach der Entscheidung der vergangenen Woche, die lang geplante dritte Bahn zu streichen.

Neue Studie stuft den Flughafen Wien als einen der weltweit frustrierendsten Drehkreuze für Reisende ein


Für Geschäftsreisende bedeutet das höhere Risiken bei der Planung von Flügen über VIE, vor allem während der morgendlichen und späten Nachmittags-Hauptverkehrszeiten. Fluggesellschaften am Flughafen haben ihre Premium-Kunden inzwischen stillschweigend darauf hingewiesen, bei Abflügen mindestens 30 Minuten zusätzliche Pufferzeit einzuplanen, bis sich Personalengpässe und die Warteschlangen durch das neue EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) beruhigen.

Der Flughafenbetreiber Flughafen Wien AG verweist auf jüngste Investitionen in automatisierte Sicherheitskontrollen und zusätzliches Grenzpersonal, räumt jedoch ein, dass „kurzfristige operative Schwierigkeiten“ bis zum Abschluss der Terminalerweiterung im Jahr 2027 wahrscheinlich sind. Gleichzeitig fordern Branchenverbände die Regierung auf, die österreichische Luftverkehrsabgabe zu überdenken, die von Airlines wie Ryanair als Wettbewerbsnachteil für den Flughafen kritisiert wird.

Reisende können Störungen minimieren, indem sie online einchecken, möglichst nur Handgepäck mitnehmen und digitale Kopien der Gepäckanhänger bereithalten, um verlorenes Gepäck schneller zu finden. Unternehmen mit zeitkritischen Reisen sollten vorübergehend alternative Routen über München oder Prag prüfen, bis sich die Pünktlichkeitswerte verbessern.
Quelle: Travel & Tour World

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