
Österreichs erster großer alpiner Wintersturm der Saison traf in der Nacht zum 5. Dezember ein, zog aus Bayern heran und brachte schweren, nassen Schnee über die nordwestlichen Alpen. Während der Flughafen Wien (VIE) von den heftigsten Niederschlägen verschont blieb, strichen Lufthansa, Austrian Airlines und mehrere Billigfluggesellschaften vorsorglich alle Verbindungen zwischen München und Wien sowie Graz oder leiteten sie um, nachdem der Flughafen München (MUC) von 03:00 bis 11:45 beide Start- und Landebahnen für Enteisung und Schneeräumung sperrte. Der Flughafen Graz (GRZ) schloss seine einzige Bahn zweimal für Räumarbeiten und Reibungsmessungen.
Bis Freitagnachmittag wurden über 40 Flugverbindungen gestrichen, was rund 6.800 Passagiere betraf – viele davon Geschäftsreisende, die nach Wochenendterminen in Süddeutschland nach Wien zurückkehrten. Die Enteisungsschlangen am Flughafen Wien dauerten bei Schmalrumpfflugzeugen bis zu 25 Minuten, weshalb die Airlines Reservekraftstoff tankten und vor Verzögerungen am gesamten Wochenende warnten. Sichtbehinderungen reduzierten die Kapazität der Start- und Landebahnen, sodass Austrian Airlines drei innerschengener Abflüge nach Mailand, Zürich und Prag streichen musste, um Slots für verspätete Flüge aus München freizumachen.
Firmenreiseabteilungen berichten von einem starken Anstieg bei Umbuchungen. Der Mobilitätsservice von Ernst & Young in Wien gab an, dass über 300 Berater automatisch über Zürich umgeleitet wurden oder – wenn möglich – auf ÖBB Railjet-Züge umstiegen. Die meisten Airlines aktivierten die EU261-Regelung für „extreme Wetterbedingungen“, die kostenlose Umbuchungen für den 6. und 7. Dezember ermöglicht, doch waren Premium-Tarife bereits am Mittag nahezu ausgebucht. Reisende mit restriktiven Economy-Tickets wurden daran erinnert, dass EU261-Kompensation bei Wetterbedingten Ausfällen nicht greift, wohl aber in der Regel Hotel- oder Bodentransportkosten über die Firmenversicherung erstattet werden.
Auch die Luftfrachtpläne wurden beeinträchtigt. DHL und UPS erklärten für zeitkritische Sendungen, die über Wiens Nachtsortierung laufen, höhere Gewalt. Logistikanalysten warnen, dass Österreichs hohe Luftverkehrssteuern und Bodenabfertigungsgebühren Fluggesellschaften davon abhalten, Ersatzflugzeuge in Wien zu stationieren, was die Flexibilität bei wetterbedingten Umbuchungen verringert. Die Flughafenleitung Wien startete ihre Kampagne für eine Steuerreform neu und argumentiert, dass niedrigere Gebühren die Vorhaltung von Reservekapazitäten im Land sichern und künftige Störungen im Geschäftsreiseverkehr minimieren würden.
Für die kommenden Tage erwartet Austro Control weitere Schneeschauer bis Samstagabend. Mobilitätsmanager raten Reisenden, bei Strecken bis 500 km verstärkt auf die Bahn umzusteigen und die Airline-Apps für aktuelle Gate- und Slot-Änderungen in Echtzeit zu beobachten.
Bis Freitagnachmittag wurden über 40 Flugverbindungen gestrichen, was rund 6.800 Passagiere betraf – viele davon Geschäftsreisende, die nach Wochenendterminen in Süddeutschland nach Wien zurückkehrten. Die Enteisungsschlangen am Flughafen Wien dauerten bei Schmalrumpfflugzeugen bis zu 25 Minuten, weshalb die Airlines Reservekraftstoff tankten und vor Verzögerungen am gesamten Wochenende warnten. Sichtbehinderungen reduzierten die Kapazität der Start- und Landebahnen, sodass Austrian Airlines drei innerschengener Abflüge nach Mailand, Zürich und Prag streichen musste, um Slots für verspätete Flüge aus München freizumachen.
Firmenreiseabteilungen berichten von einem starken Anstieg bei Umbuchungen. Der Mobilitätsservice von Ernst & Young in Wien gab an, dass über 300 Berater automatisch über Zürich umgeleitet wurden oder – wenn möglich – auf ÖBB Railjet-Züge umstiegen. Die meisten Airlines aktivierten die EU261-Regelung für „extreme Wetterbedingungen“, die kostenlose Umbuchungen für den 6. und 7. Dezember ermöglicht, doch waren Premium-Tarife bereits am Mittag nahezu ausgebucht. Reisende mit restriktiven Economy-Tickets wurden daran erinnert, dass EU261-Kompensation bei Wetterbedingten Ausfällen nicht greift, wohl aber in der Regel Hotel- oder Bodentransportkosten über die Firmenversicherung erstattet werden.
Auch die Luftfrachtpläne wurden beeinträchtigt. DHL und UPS erklärten für zeitkritische Sendungen, die über Wiens Nachtsortierung laufen, höhere Gewalt. Logistikanalysten warnen, dass Österreichs hohe Luftverkehrssteuern und Bodenabfertigungsgebühren Fluggesellschaften davon abhalten, Ersatzflugzeuge in Wien zu stationieren, was die Flexibilität bei wetterbedingten Umbuchungen verringert. Die Flughafenleitung Wien startete ihre Kampagne für eine Steuerreform neu und argumentiert, dass niedrigere Gebühren die Vorhaltung von Reservekapazitäten im Land sichern und künftige Störungen im Geschäftsreiseverkehr minimieren würden.
Für die kommenden Tage erwartet Austro Control weitere Schneeschauer bis Samstagabend. Mobilitätsmanager raten Reisenden, bei Strecken bis 500 km verstärkt auf die Bahn umzusteigen und die Airline-Apps für aktuelle Gate- und Slot-Änderungen in Echtzeit zu beobachten.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News