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Österreich gibt landesweite Winterreise-Warnung heraus, während erster Alpensturm aufzieht

Dez. 7, 2025
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Österreich gibt landesweite Winterreise-Warnung heraus, während erster Alpensturm aufzieht
Mit dem ersten großen Schneesturm der Saison, der am 6. Dezember über die nördlichen Alpen zieht, haben Österreichs Sicherheitsbehörden und private Sicherheitsberatungen gemeinsam eine umfassende Winterreise-Warnung für Touristen, Expatriates und Grenzgänger veröffentlicht. Das 14-seitige Bulletin – begleitet von einem Podcast auf der Spreaker-Plattform – fordert zu erhöhter Vorsicht vor Kleinkriminalität auf belebten Weihnachtsmärkten auf, warnt vor einer erhöhten Terrorgefahr bis zum 6. Dezember und erinnert Autofahrer daran, dass Winterreifen bis zum 15. April landesweit Pflicht sind. Die Polizei hat in dieser Saison bereits über 900 Strafzettel vor Ort ausgestellt, jeweils ab 120 Euro.

Meteorologen sagen bis zu 18 cm Neuschnee auf wichtigen Alpenpässen voraus, und die Lawinenwarnstellen in Tirol und Salzburg haben die Gefahrenstufe auf „Erheblich 3“ angehoben. Bergstraßen wie die Großglockner-Hochalpenstraße sind bereits winterbedingt gesperrt, während die Behörden bei zunehmendem Seitenwind auf den Brenner- und Tauernautobahnen vor temporären Fahrverboten für Lkw warnen. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben Schneepflug-Lokomotiven auf den Arlberg- und Tauernstrecken stationiert und schließen nicht aus, dass Nebenstrecken bei Schneeverwehungen über 30 cm gesperrt werden.

Österreich gibt landesweite Winterreise-Warnung heraus, während erster Alpensturm aufzieht


Die Warnung geht ungewöhnlich detailliert auf städtische Risiken ein. In Wien haben Zivilpolizisten ihre Streifen nach einem Anstieg der Taschendiebstähle um 22 % im Jahresvergleich verstärkt. Zudem haben Vorfälle mit Getränken, die in Ausgehvierteln manipuliert wurden, eine Kampagne ausgelöst, die Besucher auffordert, ihre Getränke nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Unternehmenssicherheitsdienste werden geraten, Reisende über lokale Notrufnummern zu informieren und Hotelzimmer mit Safe zu buchen.

Für Mobilitätsmanager lautet die Botschaft klar: Mehr Reisezeit einplanen, Winterreifen rechtzeitig mieten und prüfen, ob die Firmenversicherung wetterbedingte Verzögerungen abdeckt. Die Hotelpreise in den großen Skigebieten sind im Wochenvergleich um 12 % gestiegen, da gestrandete Fluggäste den Sturm in den Bergen abwarten – ein Kostenfaktor, den Unternehmen bei Terminverschiebungen einkalkulieren sollten.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News

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