
Die Sonderverwaltungsregion Hongkong (HKSAR) hat still und leise den letzten Schritt hin zu einem papierlosen Visasystem vollzogen. Eine am 9. Dezember vom Chinesischen Visumantragszentrum in Busan, Südkorea, veröffentlichte Mitteilung bestätigt, dass ab sofort Anträge für Arbeits-, Talent-, Investitions-, Ausbildungs-, Working-Holiday- und Angehörigenvisa ausschließlich online über die E-Plattform der Einwanderungsbehörde Hongkongs (ImmD) eingereicht werden müssen. Koreanische Antragsteller können keine Papierformulare mehr im Busan-Zentrum abgeben; ähnliche Hinweise werden voraussichtlich bald für weitere Auslandsvertretungen folgen.
Diese Umstellung ist die praktische Folge der Einführung des „e-Visa“-Systems der ImmD, die Ende 2021 begann. In den letzten zwei Jahren hat die Behörde schrittweise Zahlung, Benachrichtigung und Ausstellung von Visaetiketten digitalisiert, sodass erfolgreiche Antragsteller nun eine PDF-Einreisegenehmigung herunterladen können, anstatt persönlich einen Aufkleber abzuholen. Durch den Wegfall von Kurierdiensten und persönlichen Terminen versprechen die Behörden eine Verkürzung der Bearbeitungszeiten um bis zu 30 Prozent bei gleichzeitiger Senkung der Verwaltungskosten.
Aus Sicht der Unternehmensmobilität bedeutet die durchgängige elektronische Antragstellung einen erheblichen Effizienzgewinn. Personalabteilungen und Relocation-Firmen können nun vollständige Antragsunterlagen – einschließlich beglaubigter akademischer Nachweise und Arbeitsverträge – über ein einziges Portal einreichen, den Status in Echtzeit verfolgen und das e-Visa für Entsandte nach Genehmigung ausdrucken. Der neue Prozess bringt Hongkong zudem auf Augenhöhe mit den vollständig digitalen Talentvisasystemen Singapurs und der VAE, was ein wichtiges Signal im Wettbewerb um globale Fachkräfte unter Flaggschiffprogrammen wie dem Top Talent Pass, TechTAS und dem Capital Investment Entrant Scheme ist.
Antragsteller sollten zwei wichtige Punkte beachten: Erstens müssen unterstützende Dokumente farbig und mit einer Auflösung von mindestens 150 dpi hochgeladen werden; unleserliche Scans führen zu Nachforderungen und möglichen Verzögerungen. Zweitens, da die Möglichkeit zur physischen Einreichung entfällt, ist das Versenden von Originalpässen oder Geburtsurkunden per Kurier an koreanische Visazentren zur Einsicht nicht mehr möglich – stattdessen sind apostillierte Kopien oder elektronische Zertifikate erforderlich.
Einwanderungsanwälte gehen davon aus, dass die ImmD die Nutzung des Systems genau beobachten wird. Bleiben die Fehlerquoten niedrig, könnte die Behörde Anfang 2026 auch Verlängerungen von Angehörigenvisa und Statusänderungsanträge in die Plattform integrieren und damit Hongkongs Umstellung auf eine vollständig digitale Einwanderungsverwaltung abschließen.
Diese Umstellung ist die praktische Folge der Einführung des „e-Visa“-Systems der ImmD, die Ende 2021 begann. In den letzten zwei Jahren hat die Behörde schrittweise Zahlung, Benachrichtigung und Ausstellung von Visaetiketten digitalisiert, sodass erfolgreiche Antragsteller nun eine PDF-Einreisegenehmigung herunterladen können, anstatt persönlich einen Aufkleber abzuholen. Durch den Wegfall von Kurierdiensten und persönlichen Terminen versprechen die Behörden eine Verkürzung der Bearbeitungszeiten um bis zu 30 Prozent bei gleichzeitiger Senkung der Verwaltungskosten.
Aus Sicht der Unternehmensmobilität bedeutet die durchgängige elektronische Antragstellung einen erheblichen Effizienzgewinn. Personalabteilungen und Relocation-Firmen können nun vollständige Antragsunterlagen – einschließlich beglaubigter akademischer Nachweise und Arbeitsverträge – über ein einziges Portal einreichen, den Status in Echtzeit verfolgen und das e-Visa für Entsandte nach Genehmigung ausdrucken. Der neue Prozess bringt Hongkong zudem auf Augenhöhe mit den vollständig digitalen Talentvisasystemen Singapurs und der VAE, was ein wichtiges Signal im Wettbewerb um globale Fachkräfte unter Flaggschiffprogrammen wie dem Top Talent Pass, TechTAS und dem Capital Investment Entrant Scheme ist.
Antragsteller sollten zwei wichtige Punkte beachten: Erstens müssen unterstützende Dokumente farbig und mit einer Auflösung von mindestens 150 dpi hochgeladen werden; unleserliche Scans führen zu Nachforderungen und möglichen Verzögerungen. Zweitens, da die Möglichkeit zur physischen Einreichung entfällt, ist das Versenden von Originalpässen oder Geburtsurkunden per Kurier an koreanische Visazentren zur Einsicht nicht mehr möglich – stattdessen sind apostillierte Kopien oder elektronische Zertifikate erforderlich.
Einwanderungsanwälte gehen davon aus, dass die ImmD die Nutzung des Systems genau beobachten wird. Bleiben die Fehlerquoten niedrig, könnte die Behörde Anfang 2026 auch Verlängerungen von Angehörigenvisa und Statusänderungsanträge in die Plattform integrieren und damit Hongkongs Umstellung auf eine vollständig digitale Einwanderungsverwaltung abschließen.
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Hong Kong.Mehr von Hong Kong
Alle anzeigen
Hongkong stellt neue Luftverkehrsabkommen und Plan für Drohnen im Tiefflug bei „Airspace Asia Pacific 2025“ vor
Hongkong übertrifft das Verkehrsaufkommen vor der Pandemie mit 45 Millionen Ankünften in den ersten 11 Monaten des Jahres 2025