
Reiseanalysten schlagen Alarm: Nicht-EU-Passagiere, die in dieser festlichen Saison in Paris ankommen, könnten an der Passkontrolle bis zu vier Stunden warten müssen. Schuld daran ist das neue Ein- und Ausreisesystem der Europäischen Union (EES), das seit dem 12. Oktober von Erstbesuchern im Schengen-Raum – darunter auch britische Staatsbürger nach dem Brexit – verlangt, Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto vor der Einreise nach Frankreich abzugeben. Mit dem Anstieg des Reiseverkehrs zu den Feiertagen verlängern sich bereits die Warteschlangen an den Terminals Charles-de-Gaulle (CDG) und Orly, da Grenzbeamte die Reisenden in die zentrale Datenbank aufnehmen.
Im Rahmen der schrittweisen Einführung müssen nach der erstmaligen Erfassung der biometrischen Daten bei weiteren Reisen innerhalb von drei Jahren nur noch Gesichtsscans durchgeführt werden. Doch die Einführung kurz vor Weihnachten hat eine perfekte Sturmfront geschaffen: Viele Erstbesucher treffen auf eine Zeit, in der französische Flughäfen täglich mehr als 200.000 Passagiere abfertigen. Fluggesellschaften und Reiseveranstalter empfehlen ihren Kunden, mindestens drei bis vier Stunden vor Abflug anzureisen und die Bordkarten für die Ausreisekontrolle griffbereit zu halten.
Für Firmen mit mobiler Belegschaft gehen die Auswirkungen über die Unannehmlichkeiten der Feiertage hinaus. Führungskräfte mit engen Terminkalendern riskieren Anschlussverluste, während Luftfrachtkuriere und Bereitschaftstechniker Servicevereinbarungen verletzen könnten, wenn sie in den Ankunftshallen feststecken. Französische Arbeitgeber, die regelmäßig Mitarbeiter aus Großbritannien empfangen, werden geraten, Meetings später am Tag anzusetzen oder virtuelle Alternativen anzubieten, bis sich die Abläufe eingespielt haben.
Die französische Grenzpolizei (PAF) berichtet, zusätzliche EES-Kioske installiert und Beamte von weniger frequentierten Landgrenzen abgezogen zu haben, doch Gewerkschaften warnen, dass die Personalstärke weiterhin „suboptimal“ sei. Eine vollständige Besetzung wird erst nach den Schulferien im Februar 2026 erwartet, zu diesem Zeitpunkt wird das EES auch Irisdaten an ausgewählten Flughäfen erfassen.
Praktische Tipps für Reisende sind, die Online-Vorabfragen der Fluggesellschaften auszufüllen, Stoßzeiten bei der Ankunft (07:00–10:00 und 17:00–20:00 Uhr) zu meiden und bei Berechtigung die Priority-Schlangen zu nutzen. Langfristig sollten Unternehmen ihre Mitarbeiter über die Schengen-weit geltenden 90/180-Tage-Aufenthaltsgrenzen informieren, da das EES Überziehungen automatisch erkennt.
Im Rahmen der schrittweisen Einführung müssen nach der erstmaligen Erfassung der biometrischen Daten bei weiteren Reisen innerhalb von drei Jahren nur noch Gesichtsscans durchgeführt werden. Doch die Einführung kurz vor Weihnachten hat eine perfekte Sturmfront geschaffen: Viele Erstbesucher treffen auf eine Zeit, in der französische Flughäfen täglich mehr als 200.000 Passagiere abfertigen. Fluggesellschaften und Reiseveranstalter empfehlen ihren Kunden, mindestens drei bis vier Stunden vor Abflug anzureisen und die Bordkarten für die Ausreisekontrolle griffbereit zu halten.
Für Firmen mit mobiler Belegschaft gehen die Auswirkungen über die Unannehmlichkeiten der Feiertage hinaus. Führungskräfte mit engen Terminkalendern riskieren Anschlussverluste, während Luftfrachtkuriere und Bereitschaftstechniker Servicevereinbarungen verletzen könnten, wenn sie in den Ankunftshallen feststecken. Französische Arbeitgeber, die regelmäßig Mitarbeiter aus Großbritannien empfangen, werden geraten, Meetings später am Tag anzusetzen oder virtuelle Alternativen anzubieten, bis sich die Abläufe eingespielt haben.
Die französische Grenzpolizei (PAF) berichtet, zusätzliche EES-Kioske installiert und Beamte von weniger frequentierten Landgrenzen abgezogen zu haben, doch Gewerkschaften warnen, dass die Personalstärke weiterhin „suboptimal“ sei. Eine vollständige Besetzung wird erst nach den Schulferien im Februar 2026 erwartet, zu diesem Zeitpunkt wird das EES auch Irisdaten an ausgewählten Flughäfen erfassen.
Praktische Tipps für Reisende sind, die Online-Vorabfragen der Fluggesellschaften auszufüllen, Stoßzeiten bei der Ankunft (07:00–10:00 und 17:00–20:00 Uhr) zu meiden und bei Berechtigung die Priority-Schlangen zu nutzen. Langfristig sollten Unternehmen ihre Mitarbeiter über die Schengen-weit geltenden 90/180-Tage-Aufenthaltsgrenzen informieren, da das EES Überziehungen automatisch erkennt.
Quelle: Travel and Tour World
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