
Die zu Tata gehörende Fluggesellschaft Air India hat am 11. Dezember eine einseitige Interline-Vereinbarung mit Scoot, der Billigtochter von Singapore Airlines, unterzeichnet. Dadurch erhalten Air-India-Kunden Zugang zu über 70 Zielen in Südostasien, Nordasien und Australien über den Flughafen Singapore Changi mit nur einem Ticket. Passagiere können ihr Gepäck bis zu den Endzielen wie Osaka, Perth und Bali durchchecken und gleichzeitig Flying Returns Meilen auf dem Air-India-Flug sammeln.
Strategischer Hintergrund: Die Vereinbarung ist ein weiterer Schritt von Air India, ihr globales Streckennetz nach Jahren der Unterinvestition wieder aufzubauen. Sie ergänzt bestehende Interline-Abkommen mit der Lufthansa Group und United Airlines und positioniert Air India als glaubwürdige One-Stop-Option gegenüber den Golf-Carriern, die den Indien-Asien-Verkehr dominieren.
Vorteile für Mobilitätsmanager: 1) Kurzfristige Reisen zu zweitklassigen asiatischen Städten sind ohne separate Tickets möglich; 2) Durchflugtickets sind laut vorläufigen GDS-Daten bis zu 18 % günstiger als herkömmliche Interline-Kombinationen; 3) Die Abwicklung von Störungen wird zentral in Changi koordiniert, was das Risiko verpasster Anschlussflüge verringert.
Einschränkungen: Das Abkommen ist einseitig – Scoot setzt seinen Flugcode noch nicht auf Inlandsflügen in Indien ein – daher sind Rückflüge nach Indien weiterhin mit separaten Tickets zu buchen. Reiseeinkäufer sollten zudem die strengen Handgepäckbestimmungen und das Zusatzgebührenmodell von Scoot bei der Kalkulation der Tageskosten berücksichtigen.
Strategischer Hintergrund: Die Vereinbarung ist ein weiterer Schritt von Air India, ihr globales Streckennetz nach Jahren der Unterinvestition wieder aufzubauen. Sie ergänzt bestehende Interline-Abkommen mit der Lufthansa Group und United Airlines und positioniert Air India als glaubwürdige One-Stop-Option gegenüber den Golf-Carriern, die den Indien-Asien-Verkehr dominieren.
Vorteile für Mobilitätsmanager: 1) Kurzfristige Reisen zu zweitklassigen asiatischen Städten sind ohne separate Tickets möglich; 2) Durchflugtickets sind laut vorläufigen GDS-Daten bis zu 18 % günstiger als herkömmliche Interline-Kombinationen; 3) Die Abwicklung von Störungen wird zentral in Changi koordiniert, was das Risiko verpasster Anschlussflüge verringert.
Einschränkungen: Das Abkommen ist einseitig – Scoot setzt seinen Flugcode noch nicht auf Inlandsflügen in Indien ein – daher sind Rückflüge nach Indien weiterhin mit separaten Tickets zu buchen. Reiseeinkäufer sollten zudem die strengen Handgepäckbestimmungen und das Zusatzgebührenmodell von Scoot bei der Kalkulation der Tageskosten berücksichtigen.
Quelle: The Economic Times
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