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Behörden warnen vor Reisechaos auf Schweizer Straßen, Schienen und in der Luft während der Feiertage

Dez. 17, 2025
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Behörden warnen vor Reisechaos auf Schweizer Straßen, Schienen und in der Luft während der Feiertage
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA), die Schweizerische Bundesbahnen (SBB) und der Flughafen Zürich haben eine seltene gemeinsame Mitteilung veröffentlicht – datiert auf den 14. Dezember, aber erst am 16. Dezember an die Medien weitergegeben – mit einer Prognose für Rekordzahlen bei Passagier- und Frachtaufkommen zwischen dem 22. Dezember und 4. Januar. Besonders kritisch wird der Rückreisezeitraum vom 1. bis 4. Januar eingeschätzt, wobei bereits am kommenden Wochenende mit ersten Staus gerechnet wird.

Auf den Autobahnen werden Engpässe vor allem auf den Korridoren A1 und A2 erwartet, die die wichtigsten Wirtschaftszentren des Landes verbinden. Die Alpen-Transitstrecken wie die Gotthard- und San-Bernardino-Tunnel könnten Staus von über zehn Kilometern Länge aufweisen. Die Behörden appellieren daher dringend an Autofahrer, nicht auf kantonale Nebenstraßen auszuweichen, da dort das Unfallrisiko höher ist. Digitale Anzeigetafeln zeigen live Verzögerungen an, und ASTRA wird auf ausgewählten Autobahnabschnitten temporär die Nutzung des Pannenstreifens erlauben.

Behörden warnen vor Reisechaos auf Schweizer Straßen, Schienen und in der Luft während der Feiertage


Die SBB plant, zusätzliche Wagen an wichtigen InterCity-Zügen anzuhängen und wird 30 Sonderzüge zu Skigebieten wie Zermatt, Andermatt und St. Moritz einsetzen. Der Betreiber weist darauf hin, dass Sitzplatzreservierungen bei stark frequentierten Verbindungen zwingend erforderlich sind, und empfiehlt Firmenreisemanagern, wenn möglich keine Buchungen für Züge zwischen 9:00 und 11:00 Uhr sowie 16:00 und 18:00 Uhr vorzunehmen. Für den Güterverkehr wurden Nachtfahrzeiten zugeteilt, um den Druck am Tag zu verringern.

Der Flughafen Zürich rechnet am 19. Dezember mit rund 100.000 Passagieren – nahe am bisherigen Tagesrekord. Zu den meistgebuchten Abflugszielen zählen New York, London und Pristina, während die Ankünfte vor allem aus Miami, den Malediven und skandinavischen Wintersonnen-Destinationen stark zunehmen. Reisende werden gebeten, bei Flügen innerhalb des Schengen-Raums zwei Stunden und bei Langstreckenflügen drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Die Behörden weisen darauf hin, dass die erstmalige Registrierung im neuen Schengen-Ein- und Ausreisesystem an den Grenzkiosken bis zu fünf Minuten pro Passagier zusätzlich in Anspruch nehmen kann.

Für globale Mobilitätsteams bedeutet diese Lage längere Tür-zu-Tür-Reisezeiten, mögliche Übernachtungen in der Nähe großer Verkehrsknotenpunkte und die Notwendigkeit, die Spesensätze anzupassen. Visaberater empfehlen, Anträge frühzeitig einzureichen und vollständige Dokumentensätze bereitzuhalten, falls eine Umleitung über einen anderen Schengen-Knotenpunkt auf dem Weg in die Schweiz erforderlich wird.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News

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