
Dichter Winternebel legte sich am Montag, dem 15. und 16. Dezember, über den Václav-Havel-Flughafen Prag und zwang die Fluglotsen, auf Verfahren bei schlechter Sicht umzuschalten und die Mindestabstände zwischen den Flugzeugen zu vergrößern. Um 20:24 Uhr MEZ zeigten Live-Daten, dass 73 % der Abflüge und 41 % der Ankünfte verspätet waren, mit durchschnittlichen Verzögerungen von fast einer Stunde. Es wurden keine Flüge gestrichen, doch die Verzögerungen wirkten sich auf die Abendwellen aus und führten zu Verspätungen bei British Airways, Jet2 und Ryanair zu wichtigen Geschäftszentren wie London, Birmingham und Neapel.
Die Störung traf den ungünstigsten Zeitpunkt: die vorweihnachtliche Hochsaison für Geschäftsreisen. Hunderte von Führungskräften, die über Prag reisten, verpassten Anschlussflüge und mussten kurzfristig Hotels umbuchen. Nach der EU-Verordnung 261/2004 sind Fluggesellschaften bei wetterbedingten Verspätungen nicht verpflichtet, Entschädigungen in bar zu zahlen, müssen aber nach zwei Stunden Mahlzeiten und Erfrischungen bereitstellen – eine Verpflichtung, die die Catering-Kapazitäten am Flughafen stark beanspruchte.
Der Vorfall verdeutlicht eine strukturelle Schwachstelle im Betrieb des Prager Flughafens mit nur einer Start- und Landebahn. Eine seit langem geplante Parallelbahn mit CAT IIIb-Landetechnik ist frühestens in vier Jahren einsatzbereit. Bis dahin raten Mobilitätsexperten Unternehmen, für Flüge ab Prag zwischen Dezember und Februar längere Umsteigezeiten einzuplanen und kritische Frachttransporte flexibel zu halten.
Reisebüros empfehlen ihren Kunden, die mobilen Apps der Airlines für Echtzeit-Gate-Informationen zu nutzen und stets gültige Schengen-Visa bereitzuhalten, falls eine Umleitung über Wien, München oder Leipzig notwendig wird. Logistikmanager, die Just-in-Time-Komponenten an bayerische Werke liefern, berichteten von Frachtstaus von bis zu fünf Stunden am Skyport-Terminal.
Obwohl der Nebel über Nacht aufklarte, warnen Meteorologen vor ähnlichen Bedingungen in den kommenden Wochen. Branchenexperten raten Unternehmen mit hohem Reiseaufkommen in der Ferienzeit oder zeitkritischen Lieferungen, jetzt ihre Notfallpläne zu überprüfen.
Die Störung traf den ungünstigsten Zeitpunkt: die vorweihnachtliche Hochsaison für Geschäftsreisen. Hunderte von Führungskräften, die über Prag reisten, verpassten Anschlussflüge und mussten kurzfristig Hotels umbuchen. Nach der EU-Verordnung 261/2004 sind Fluggesellschaften bei wetterbedingten Verspätungen nicht verpflichtet, Entschädigungen in bar zu zahlen, müssen aber nach zwei Stunden Mahlzeiten und Erfrischungen bereitstellen – eine Verpflichtung, die die Catering-Kapazitäten am Flughafen stark beanspruchte.
Der Vorfall verdeutlicht eine strukturelle Schwachstelle im Betrieb des Prager Flughafens mit nur einer Start- und Landebahn. Eine seit langem geplante Parallelbahn mit CAT IIIb-Landetechnik ist frühestens in vier Jahren einsatzbereit. Bis dahin raten Mobilitätsexperten Unternehmen, für Flüge ab Prag zwischen Dezember und Februar längere Umsteigezeiten einzuplanen und kritische Frachttransporte flexibel zu halten.
Reisebüros empfehlen ihren Kunden, die mobilen Apps der Airlines für Echtzeit-Gate-Informationen zu nutzen und stets gültige Schengen-Visa bereitzuhalten, falls eine Umleitung über Wien, München oder Leipzig notwendig wird. Logistikmanager, die Just-in-Time-Komponenten an bayerische Werke liefern, berichteten von Frachtstaus von bis zu fünf Stunden am Skyport-Terminal.
Obwohl der Nebel über Nacht aufklarte, warnen Meteorologen vor ähnlichen Bedingungen in den kommenden Wochen. Branchenexperten raten Unternehmen mit hohem Reiseaufkommen in der Ferienzeit oder zeitkritischen Lieferungen, jetzt ihre Notfallpläne zu überprüfen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News