
Das Parlament hat Änderungen am Sozialhilfegesetz verabschiedet, die ab dem 1. Februar 2026 in Kraft treten. Anspruchsberechtigte müssen künftig alle „primären“ Leistungen – wie das einkommensabhängige Arbeitslosengeld – vollständig ausschöpfen und sich als Vollzeit-Arbeitssuchende registrieren, bevor sie Sozialhilfe erhalten. Bei Nichteinhaltung droht eine Kürzung des Grundbetrags um 2–3 Prozent, zudem wird der Freibetrag von 150 Euro für Erwerbseinkommen abgeschafft.
Obwohl es sich nicht ausdrücklich um eine Einwanderungsmaßnahme handelt, betrifft die Reform direkt neu zugezogene Familienangehörige und einkommensschwache Inhaber von Aufenthaltstiteln, die während der Integration auf Sozialleistungen angewiesen sind. Arbeitgeber, die lokale Arbeitsverträge nutzen, müssen prüfen, ob Nettolohnzusagen oder Mobilitätszulagen weiterhin ausreichen, insbesondere in teuren Regionen wie Espoo und Vantaa.
Kela wird seine Online-Rechner im Januar 2026 aktualisieren, doch NGOs befürchten, dass die verschärften Regelungen vulnerable Gruppen in die Schattenwirtschaft drängen könnten. Die Regierung argumentiert hingegen, dass die Maßnahme mit umfassenden Reformen der Arbeitsvermittlung einhergeht und die Arbeitsmarktteilnahme fördern wird.
Personalabteilungen in Unternehmen sollten ihre Mitarbeitenden über die neuen Pflichten informieren, gegebenenfalls Umzugsbudgets anpassen und beobachten, ob Leistungskürzungen Auswirkungen auf die Verlängerung von Aufenthaltstiteln haben, die an Einkommensnachweise gebunden sind.
Die Debatte spiegelt Entwicklungen in Dänemark und Großbritannien wider, wo die Verknüpfung von Sozialleistungen und Einwanderungsstatus zunehmend an Bedeutung gewinnt und die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Mobilitätsplanung unterstreicht.
Obwohl es sich nicht ausdrücklich um eine Einwanderungsmaßnahme handelt, betrifft die Reform direkt neu zugezogene Familienangehörige und einkommensschwache Inhaber von Aufenthaltstiteln, die während der Integration auf Sozialleistungen angewiesen sind. Arbeitgeber, die lokale Arbeitsverträge nutzen, müssen prüfen, ob Nettolohnzusagen oder Mobilitätszulagen weiterhin ausreichen, insbesondere in teuren Regionen wie Espoo und Vantaa.
Kela wird seine Online-Rechner im Januar 2026 aktualisieren, doch NGOs befürchten, dass die verschärften Regelungen vulnerable Gruppen in die Schattenwirtschaft drängen könnten. Die Regierung argumentiert hingegen, dass die Maßnahme mit umfassenden Reformen der Arbeitsvermittlung einhergeht und die Arbeitsmarktteilnahme fördern wird.
Personalabteilungen in Unternehmen sollten ihre Mitarbeitenden über die neuen Pflichten informieren, gegebenenfalls Umzugsbudgets anpassen und beobachten, ob Leistungskürzungen Auswirkungen auf die Verlängerung von Aufenthaltstiteln haben, die an Einkommensnachweise gebunden sind.
Die Debatte spiegelt Entwicklungen in Dänemark und Großbritannien wider, wo die Verknüpfung von Sozialleistungen und Einwanderungsstatus zunehmend an Bedeutung gewinnt und die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Mobilitätsplanung unterstreicht.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News