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Dubai verfolgt illegalen Visa-Vermittler und warnt eindringlich vor Betrug bei Aufenthaltsgenehmigungen

Dez. 24, 2025
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Dubai verfolgt illegalen Visa-Vermittler und warnt eindringlich vor Betrug bei Aufenthaltsgenehmigungen
Die Staatsanwaltschaft von Dubai nutzte ihre wöchentliche Kampagne „Verbrechen & Lektion“ am 23. Dezember, um den Fall einer jungen Bewohnerin hervorzuheben, die mit einer Geldstrafe von 50.000 Dirham belegt wurde, weil sie einen nicht lizenzierten Visa-Bearbeitungsdienst über soziale Medien betrieben hatte. Ermittler berichteten, dass die Frau 39 betrügerische Aufenthaltsgenehmigungen abgewickelt und dafür jeweils 500 Dirham verlangt hatte, bevor Inspektoren der Generaldirektion für Aufenthalts- und Ausländerangelegenheiten (GDRFA) Unregelmäßigkeiten bei den Sponsorendaten im ICP-System entdeckten.

Der Fall ist der erste, der seit der Ausweitung des Bundesdekret-Gesetzes Nr. 29 von 2021 in den VAE öffentlich gemacht wurde. Dieses Gesetz erlaubt nun, die Strafen entsprechend der Anzahl der illegal eingereichten Anträge zu vervielfachen. Theoretisch drohen der Angeklagten zudem zivilrechtliche Ansprüche von Opfern, die möglicherweise ihren Beschäftigungsstatus verloren haben oder Überziehungsgebühren zahlen mussten. Die Behörden betonten erneut, dass nur lizenzierte Schreibzentren, autorisierte Anwaltskanzleien und Amer-Service-Stellen berechtigt sind, Anträge für Arbeits- oder Familienvisa zu vermitteln.

Dubai verfolgt illegalen Visa-Vermittler und warnt eindringlich vor Betrug bei Aufenthaltsgenehmigungen


Für Arbeitgeber kommt diese Erinnerung zur rechten Zeit: Nach dem Arbeitsbeziehungsgesetz riskieren Unternehmen, die wissentlich Dokumente über nicht lizenzierte Agenten einreichen, Geldstrafen von bis zu 200.000 Dirham und ein Einfrieren neuer Arbeitserlaubnisse. Mobility-Manager sollten daher alle Drittanbieter-PRO-Vereinbarungen überprüfen und auf Emirates-ID-Ausweise bestehen, die die ICP-Akkreditierungsnummer des Agenten ausweisen.

Die Staatsanwaltschaft stellte zudem ein neues Whistleblower-Portal vor, das über UAE Pass zugänglich ist und es Bewohnern ermöglicht, Beweise für gefälschte Arbeitsverträge oder „Visa-zu-verkaufen“-Anzeigen anonym hochzuladen. Die Daten werden in eine KI-gestützte Analyse eingespeist, die Handelslizenznummern mit ungewöhnlichen Spitzen bei Visa-Sponsorings abgleicht.

Fazit: Während die VAE weiterhin langfristige Visa liberalisieren, verschärft sich die Durchsetzung gegen illegale Vermittler. Unternehmen müssen ihre Lieferantenprüfungen verschärfen und umziehende Mitarbeiter darüber aufklären, keine freiberuflichen Agenten zu beauftragen, die „Express“-Bearbeitungen versprechen.
Quelle: Gulf News

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