
Die Ultra-Billigfluggesellschaft Wizz Air hat ihre Strategie in Mitteleuropa geändert, indem sie ihre Basis in Wien geschlossen und vier Airbus A321neo-Flugzeuge zum nahegelegenen Flughafen Bratislava verlegt hat, nur eine Stunde von der österreichischen Hauptstadt entfernt. Im Laufe dieses Monats starten sieben neue Strecken – darunter Alicante, Athen und Oslo – mit insgesamt 29 Zielen, die bis Sommer 2026 geplant sind.
Dieser Schritt macht Bratislava effektiv zum „Schattenflughafen“ für Wien und bietet preisbewussten Freizeit- und Besuchsreisenden (VFR) eine Alternative zu den höheren Gebühren am Flughafen Wien (VIE). Die Passagierzahlen in Bratislava werden in diesem Jahr voraussichtlich um 22 % auf 2,4 Millionen steigen, während Wien etwa 450.000 Sitzplätze verliert, die zuvor von Wizz Air bedient wurden.
Für Mobilitätsmanager ist diese Veränderung relevant, da Reisekostenbudgets oft von Flügen über Wien ausgehen. Mitarbeiter aus Niederösterreich könnten nun günstigere Tarife, aber längere Anfahrtswege haben, wenn sie von Bratislava abfliegen. Unternehmen sollten ihre Reiserichtlinien überprüfen, um klarzustellen, ob die Wahl des Flughafens nach Kilometerzahl oder Gesamtreisekosten erfolgt.
Luftfracht-Experten weisen darauf hin, dass die Verlagerung der Flugzeuge Slots in Wien freimacht, was die Kapazitätsengpässe für zeitkritische Pharma-Lieferungen entschärfen könnte. Gleichzeitig könnte dies jedoch den Wettbewerb auf bestimmten innergemeinschaftlichen Geschäftsverbindungen, die zuvor von Wizz Air ab Wien bedient wurden, verringern.
Dieser Schritt macht Bratislava effektiv zum „Schattenflughafen“ für Wien und bietet preisbewussten Freizeit- und Besuchsreisenden (VFR) eine Alternative zu den höheren Gebühren am Flughafen Wien (VIE). Die Passagierzahlen in Bratislava werden in diesem Jahr voraussichtlich um 22 % auf 2,4 Millionen steigen, während Wien etwa 450.000 Sitzplätze verliert, die zuvor von Wizz Air bedient wurden.
Für Mobilitätsmanager ist diese Veränderung relevant, da Reisekostenbudgets oft von Flügen über Wien ausgehen. Mitarbeiter aus Niederösterreich könnten nun günstigere Tarife, aber längere Anfahrtswege haben, wenn sie von Bratislava abfliegen. Unternehmen sollten ihre Reiserichtlinien überprüfen, um klarzustellen, ob die Wahl des Flughafens nach Kilometerzahl oder Gesamtreisekosten erfolgt.
Luftfracht-Experten weisen darauf hin, dass die Verlagerung der Flugzeuge Slots in Wien freimacht, was die Kapazitätsengpässe für zeitkritische Pharma-Lieferungen entschärfen könnte. Gleichzeitig könnte dies jedoch den Wettbewerb auf bestimmten innergemeinschaftlichen Geschäftsverbindungen, die zuvor von Wizz Air ab Wien bedient wurden, verringern.
Quelle: TravelMole
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