
Das chinesische Außenministerium veröffentlichte am 25. Dezember stillschweigend eine Mitteilung, die bestätigt, dass Inhaber eines regulären Reisepasses aus Spanien und 14 weiteren überwiegend europäischen und ozeanischen Ländern ab dem 1. Januar 2026 für Aufenthalte von bis zu 15 Tagen visafrei nach China einreisen dürfen. Diese Maßnahme, die Peking als ein einjähriges „Pilotprojekt“ beschreibt, erspart die bisher erforderliche Visaantragsgebühr von 125 Euro sowie den persönlichen biometrischen Termin im chinesischen Konsulat – Kosten und Aufwand, die viele spanische Geschäftsreisende und Touristen bisher abgeschreckt hatten.
Die Entscheidung ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Wiedereröffnung nach der Pandemie. Die Zahl der Einreisen nach China liegt weiterhin etwa 40 % unter dem Niveau von 2019; die Behörden hoffen, dass die Abschaffung der Visa für Spanien, Italien, die Niederlande und weitere Länder die Erholung beschleunigt. Daten von Online-Reiseportalen zeigen, dass die Flugsuchen von Madrid und Barcelona nach Shanghai und Peking innerhalb von 24 Stunden nach der Ankündigung um 35 % gestiegen sind, während Iberia und Air China ihre Kapazitäten für die Sommersaison 2026 überprüfen.
Für spanische Unternehmen liegt der unmittelbare Vorteil in der Zeitersparnis: Führungskräfte können nun kurzfristig Fabrikbesichtigungen oder Kundentermine planen. Die Kanzlei Cuatrecasas warnt jedoch, dass die 15-Tage-Grenze strikt ist – Mehrfacheinreisen sind während des Pilotjahres zwar erlaubt, doch beginnt die Aufenthaltsdauer erst nach Verlassen Chinas neu. Unternehmen sollten zudem ihre Mitarbeiter daran erinnern, dass vor der Abreise Gesundheitsdeklarationen und die Hotelanmeldung bei Ankunft weiterhin Pflicht sind.
Reiseleiter erwarten spürbare Einsparungen. Ein mittelständischer Exporteur, der zweimal jährlich zehn Ingenieure nach China schickt, gab bisher allein rund 2.500 Euro für Visa aus; dieses Budget kann nun für Flugtickets oder zusätzliche Übernachtungen verwendet werden. Die Spanische Handelskammer in Peking prognostiziert, dass die Regelung besonders kleinen und mittleren Unternehmen zugutekommt, die ihre Lieferketten diversifizieren wollen, während die Tourismusverbände in Andalusien und Katalonien Marketingkampagnen vorbereiten, um im Gegenzug neue chinesische Besucher anzuziehen.
Langfristig könnte der Schritt laut Analysten Brüssel dazu bewegen, die Verhandlungen über ein EU-China-Visafreigabeabkommen zu beschleunigen. Vieles hängt vom operativen Erfolg ab – die chinesischen Behörden behalten sich das Recht vor, die visafreie Einreise „aus Gründen der öffentlichen Ordnung“ auszusetzen und werden die Überziehungsstatistiken vierteljährlich überprüfen. Unternehmen sollten die Entwicklungen genau verfolgen und Rücklagen für den Fall einplanen, dass das Pilotprojekt vorzeitig beendet wird.
Die Entscheidung ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Wiedereröffnung nach der Pandemie. Die Zahl der Einreisen nach China liegt weiterhin etwa 40 % unter dem Niveau von 2019; die Behörden hoffen, dass die Abschaffung der Visa für Spanien, Italien, die Niederlande und weitere Länder die Erholung beschleunigt. Daten von Online-Reiseportalen zeigen, dass die Flugsuchen von Madrid und Barcelona nach Shanghai und Peking innerhalb von 24 Stunden nach der Ankündigung um 35 % gestiegen sind, während Iberia und Air China ihre Kapazitäten für die Sommersaison 2026 überprüfen.
Für spanische Unternehmen liegt der unmittelbare Vorteil in der Zeitersparnis: Führungskräfte können nun kurzfristig Fabrikbesichtigungen oder Kundentermine planen. Die Kanzlei Cuatrecasas warnt jedoch, dass die 15-Tage-Grenze strikt ist – Mehrfacheinreisen sind während des Pilotjahres zwar erlaubt, doch beginnt die Aufenthaltsdauer erst nach Verlassen Chinas neu. Unternehmen sollten zudem ihre Mitarbeiter daran erinnern, dass vor der Abreise Gesundheitsdeklarationen und die Hotelanmeldung bei Ankunft weiterhin Pflicht sind.
Reiseleiter erwarten spürbare Einsparungen. Ein mittelständischer Exporteur, der zweimal jährlich zehn Ingenieure nach China schickt, gab bisher allein rund 2.500 Euro für Visa aus; dieses Budget kann nun für Flugtickets oder zusätzliche Übernachtungen verwendet werden. Die Spanische Handelskammer in Peking prognostiziert, dass die Regelung besonders kleinen und mittleren Unternehmen zugutekommt, die ihre Lieferketten diversifizieren wollen, während die Tourismusverbände in Andalusien und Katalonien Marketingkampagnen vorbereiten, um im Gegenzug neue chinesische Besucher anzuziehen.
Langfristig könnte der Schritt laut Analysten Brüssel dazu bewegen, die Verhandlungen über ein EU-China-Visafreigabeabkommen zu beschleunigen. Vieles hängt vom operativen Erfolg ab – die chinesischen Behörden behalten sich das Recht vor, die visafreie Einreise „aus Gründen der öffentlichen Ordnung“ auszusetzen und werden die Überziehungsstatistiken vierteljährlich überprüfen. Unternehmen sollten die Entwicklungen genau verfolgen und Rücklagen für den Fall einplanen, dass das Pilotprojekt vorzeitig beendet wird.
Quelle: Travel & Tour World