
Die chinesische Botschaft in Neu-Delhi hat am 26. Dezember ein vollständig digitales Visumantragssystem für Inhaber indischer Pässe eingeführt. Antragsteller können nun alle Formulare online ausfüllen, Dokumente hochladen und Gebühren bezahlen, bevor sie zu einem einzigen, verkürzten Termin im Chinese Visa Application Centre (CVAC) erscheinen. Behörden zufolge verkürzt das Portal die anfängliche Bearbeitungszeit um bis zu 40 Prozent und soll künftig auch die Ausstellung von E-Visa für bestimmte kurzfristige Kategorien ermöglichen.
Im neuen Verfahren legen indische Reisende ein Konto an, füllen den elektronischen Antrag aus und erhalten eine Bestätigung mit QR-Code. Pässe und biometrische Daten müssen erst im CVAC vorgelegt werden, wenn der Antrag die Vorprüfung bestanden hat. Dadurch wird der Andrang an den Schaltern, die für lange Wartezeiten bekannt sind, deutlich reduziert. In der dreimonatigen Pilotphase wurden 12.000 indische Anträge mit einer durchschnittlichen Bearbeitungszeit von fünf Arbeitstagen abgewickelt.
Für Geschäftsreisende ist das System mit der Datenbank des chinesischen Handelsministeriums zur Überprüfung von Einladungsschreiben verknüpft. Experten erwarten, dass dies gefälschte Dokumente eindämmt und die Genehmigung von M-Visa beschleunigt. Multinationale Unternehmen können zudem Delegationsdaten gesammelt hochladen – eine Funktion, die besonders von indischen Pharma- und Automobilfirmen geschätzt wird, die nach der Pandemie Lieferantenbesuche planen.
Handelsverbände wie die FICCI gehen davon aus, dass die Neuerung den bilateralen Geschäftsreiseverkehr wiederbeleben könnte, der derzeit noch 35 Prozent unter dem Niveau von 2019 liegt. Reiseverantwortliche sollten beachten, dass die Botschaft weiterhin die physische Vorlage der Pässe verlangt und dass Termine im CVAC in der Hochsaison, insbesondere vor der Canton Fair, schnell ausgebucht sind. Antragstellern wird empfohlen, Termine sofort nach Erhalt der elektronischen Freigabe zu buchen.
Chinesische Behörden deuteten an, dass ein speziell für Indien konzipiertes Mehrjahresgeschäftsvisaprogramm für Mitte 2026 geprüft wird, abhängig vom Erfolg des digitalen Portals und einer entsprechenden Erleichterung durch Neu-Delhi.
Im neuen Verfahren legen indische Reisende ein Konto an, füllen den elektronischen Antrag aus und erhalten eine Bestätigung mit QR-Code. Pässe und biometrische Daten müssen erst im CVAC vorgelegt werden, wenn der Antrag die Vorprüfung bestanden hat. Dadurch wird der Andrang an den Schaltern, die für lange Wartezeiten bekannt sind, deutlich reduziert. In der dreimonatigen Pilotphase wurden 12.000 indische Anträge mit einer durchschnittlichen Bearbeitungszeit von fünf Arbeitstagen abgewickelt.
Für Geschäftsreisende ist das System mit der Datenbank des chinesischen Handelsministeriums zur Überprüfung von Einladungsschreiben verknüpft. Experten erwarten, dass dies gefälschte Dokumente eindämmt und die Genehmigung von M-Visa beschleunigt. Multinationale Unternehmen können zudem Delegationsdaten gesammelt hochladen – eine Funktion, die besonders von indischen Pharma- und Automobilfirmen geschätzt wird, die nach der Pandemie Lieferantenbesuche planen.
Handelsverbände wie die FICCI gehen davon aus, dass die Neuerung den bilateralen Geschäftsreiseverkehr wiederbeleben könnte, der derzeit noch 35 Prozent unter dem Niveau von 2019 liegt. Reiseverantwortliche sollten beachten, dass die Botschaft weiterhin die physische Vorlage der Pässe verlangt und dass Termine im CVAC in der Hochsaison, insbesondere vor der Canton Fair, schnell ausgebucht sind. Antragstellern wird empfohlen, Termine sofort nach Erhalt der elektronischen Freigabe zu buchen.
Chinesische Behörden deuteten an, dass ein speziell für Indien konzipiertes Mehrjahresgeschäftsvisaprogramm für Mitte 2026 geprüft wird, abhängig vom Erfolg des digitalen Portals und einer entsprechenden Erleichterung durch Neu-Delhi.
Quelle: Kazinform / TV BRICS
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Indien.Mehr von Indien
Alle anzeigen
US-Botschaft in Indien warnt vor Betrug: „Kein Agent kann ein US-Visum garantieren“
Indien kündigt massenhafte Absage vorgeplanter H-1B-Visainterviews an; Außenministerium startet diplomatische Initiative mit Washington