
China beendet das Jahr 2025 mit einer Reihe pro-mobilitätsfreundlicher Reformen. In einem Jahresendbericht, der am 28. Dezember in der Overseas Edition der People’s Daily veröffentlicht wurde, hob die Nationale Einwanderungsbehörde (NIA) zehn „Innovationsmaßnahmen“ für Ein- und Ausreise hervor, die Geschäftsreisenden, Expats und internationalen Touristen den Weg erleichtern sollen. Die vollständigen Rechtsvorschriften werden Anfang Januar veröffentlicht, doch bestätigten die Behörden, dass das Paket die meistgefragten Erleichterungen, die im Laufe des Jahres erprobt wurden, bündelt und landesweit einführt.
Zu den wichtigsten Neuerungen zählen (1) eine erweiterte Liste von 65 Flughäfen und Grenzübergängen, an denen eine 24-Stunden-Direkttransitabfertigung ohne Grenzkontrollformulare möglich ist, sowie (2) ein ausgeweitetes 240-Stunden-visumfreies Transitprogramm, das nun 86 Länder und 24 Provinzen umfasst – darunter auch beliebte Binnenreisedestinationen wie Sichuan und Yunnan. Gleichzeitig wird die vielbeachtete „Online-Ankunftskarte für Ausländer“, die im November am Flughafen Beijing Daxing erstmals getestet wurde, vor dem Frühlingsfest auf alle großen Flughäfen ausgeweitet. Reisende scannen bei der Ankunft einen QR-Code statt ein Papierformular auszufüllen, was die durchschnittliche Abfertigungszeit pro Passagier laut NIA-Simulationen um 30 Sekunden verkürzt.
Für ansässige Expats bringen die Reformen eine tiefere digitale Integration. Arbeitsgenehmigungsdaten werden künftig automatisch mit den Sozialversicherungskarten der Provinzen synchronisiert, und städtische „Expat-Service-Apps“ wie Shanghais Overseas Talent Residence Card und Jiangsus Hi-Taicang Card werden über Provinzgrenzen hinweg anerkannt. Ausländische Fachkräfte, die zwischen chinesischen Städten wechseln, können so den bisherigen „doppelten Weg“ zur Abmeldung und Neuanmeldung von Aufenthaltstiteln vermeiden.
Auch Unternehmen profitieren: Ein neues Online-Vorabfertigungssystem für die temporäre Einfuhr von professionellem Equipment (von Kameras bis zu Halbleiter-Testgeräten) ermöglicht es Logistikteams, Seriennummern bereits vor der Ankunft in China hochzuladen. Parallel dazu können multinationale Personalabteilungen Mitarbeiterdaten gesammelt hochladen, um Fingerabdrücke für automatisierte E-Kanäle vorab zu registrieren – ein großer Vorteil für Projektteams, die mit 30-Tage-Mehrfacheinreise-M-Visa pendeln.
Praktischer Tipp: Unternehmen sollten ihre Reiserichtlinien aktualisieren, um die neue Liste der Grenzübergänge zu berücksichtigen, und sicherstellen, dass ihre Mobilitätsteams die offizielle NIA-App „SinoGuide“ herunterladen (englische Version ab Mitte Januar verfügbar). Obwohl das Maßnahmenpaket als einjähriger Pilot geplant ist, betonen die Behörden, dass erfolgreiche Elemente in die für Ende 2026 geplante Überarbeitung der Ein- und Ausreise-Verwaltungsverordnung einfließen werden.
Zu den wichtigsten Neuerungen zählen (1) eine erweiterte Liste von 65 Flughäfen und Grenzübergängen, an denen eine 24-Stunden-Direkttransitabfertigung ohne Grenzkontrollformulare möglich ist, sowie (2) ein ausgeweitetes 240-Stunden-visumfreies Transitprogramm, das nun 86 Länder und 24 Provinzen umfasst – darunter auch beliebte Binnenreisedestinationen wie Sichuan und Yunnan. Gleichzeitig wird die vielbeachtete „Online-Ankunftskarte für Ausländer“, die im November am Flughafen Beijing Daxing erstmals getestet wurde, vor dem Frühlingsfest auf alle großen Flughäfen ausgeweitet. Reisende scannen bei der Ankunft einen QR-Code statt ein Papierformular auszufüllen, was die durchschnittliche Abfertigungszeit pro Passagier laut NIA-Simulationen um 30 Sekunden verkürzt.
Für ansässige Expats bringen die Reformen eine tiefere digitale Integration. Arbeitsgenehmigungsdaten werden künftig automatisch mit den Sozialversicherungskarten der Provinzen synchronisiert, und städtische „Expat-Service-Apps“ wie Shanghais Overseas Talent Residence Card und Jiangsus Hi-Taicang Card werden über Provinzgrenzen hinweg anerkannt. Ausländische Fachkräfte, die zwischen chinesischen Städten wechseln, können so den bisherigen „doppelten Weg“ zur Abmeldung und Neuanmeldung von Aufenthaltstiteln vermeiden.
Auch Unternehmen profitieren: Ein neues Online-Vorabfertigungssystem für die temporäre Einfuhr von professionellem Equipment (von Kameras bis zu Halbleiter-Testgeräten) ermöglicht es Logistikteams, Seriennummern bereits vor der Ankunft in China hochzuladen. Parallel dazu können multinationale Personalabteilungen Mitarbeiterdaten gesammelt hochladen, um Fingerabdrücke für automatisierte E-Kanäle vorab zu registrieren – ein großer Vorteil für Projektteams, die mit 30-Tage-Mehrfacheinreise-M-Visa pendeln.
Praktischer Tipp: Unternehmen sollten ihre Reiserichtlinien aktualisieren, um die neue Liste der Grenzübergänge zu berücksichtigen, und sicherstellen, dass ihre Mobilitätsteams die offizielle NIA-App „SinoGuide“ herunterladen (englische Version ab Mitte Januar verfügbar). Obwohl das Maßnahmenpaket als einjähriger Pilot geplant ist, betonen die Behörden, dass erfolgreiche Elemente in die für Ende 2026 geplante Überarbeitung der Ein- und Ausreise-Verwaltungsverordnung einfließen werden.
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