
Der erste Tag des Jahres 2026 in Hongkong verzeichnete die stärkste Tagesleistung im Tourismussektor seit der vollständigen Wiedereröffnung der Grenzen. Nach vorläufigen Zahlen des Einwanderungsamts und Gesprächen mit Branchenvertretern reisten am 1. Januar 262.000 Festlandchinesen nach Hongkong – fast doppelt so viele wie am gleichen Tag 2025 mit 136.000. Der Abgeordnete und Hotelier Alan Chan führt den Anstieg auf drei sich gegenseitig verstärkende Faktoren zurück: einen dreitägigen Feiertag auf dem Festland, Pekings Reisehinweis gegen Freizeitreisen nach Japan nach jüngsten diplomatischen Spannungen sowie Hongkongs umfangreiches „Mega-Event“-Programm, das die Weihnachts- und Neujahrszeit zu einem stadtweiten Festival gemacht hat.
Der Ansturm war besonders an den Landgrenzstellen Lo Wu und Futian/Lok Ma Chau sichtbar, die trotz verlängerter Öffnungszeiten zusammen 160.000 Passagiere abfertigten. Die MTR Corporation setzte zusätzliche Spätzüge auf der East Rail ein, während grenzüberschreitende Busunternehmen nahezu durchgehend im Einsatz waren, um der Nachfrage gerecht zu werden. Hotels meldeten eine Auslastung von über 93 Prozent in der ganzen Stadt, wobei Vier-Sterne-Hotels in Tsim Sha Tsui und Causeway Bay bereits fünf Tage zuvor ausgebucht waren. Einzelhändler für Luxusuhren und Kosmetik berichteten, dass die Umsätze am 1. Januar „besser als während der Goldenen Woche“ lagen.
Reiseveranstalter sind zuversichtlich, dass der Schwung bis zum chinesischen Neujahrsfest im Februar anhält, warnen jedoch vor Personalengpässen – insbesondere bei Reiseleitern und Busfahrern –, die die Kapazitäten einschränken könnten. Der Travel Industry Council hat die Regierung gebeten, die zweite Tranche des Arbeitsimportprogramms für den Tourismussektor vorzuziehen. Geschäftsreisemanager begrüßten derweil den höheren Besucherandrang als Zeichen dafür, dass Firmenveranstaltungen im ersten Quartal voraussichtlich gut besucht sein werden.
Aus politischer Sicht wird der Zustrom die kürzlich aufgerüsteten e-Channel- und „Face Easy“-Biometriesysteme auf die Probe stellen. Das Einwanderungsamt bearbeitete über 88 Prozent der Ankünfte über automatisierte Tore – ein neuer Rekord, der die Bedeutung weiterer Investitionen in Grenztechnologie unterstreicht. Die Behörden signalisierten, dass vor der Sommerspitze weitere Verbesserungen, darunter eine Senkung des Mindestalters für die Nutzung der e-Channels und zusätzliche Spuren am Hochgeschwindigkeitsbahnhof West Kowloon, angekündigt werden könnten.
Für multinationale Unternehmen mit regionalen Mitarbeitern in Hongkong bestätigt diese Entwicklung, dass die Anbindung der Stadt an die Verbrauchermärkte des Festlands schnell wiederhergestellt wird. Firmen, die Incentive-Reisen, Produkteinführungen oder Vorstandssitzungen planen, können erneut auf ein großes Hotelangebot und stabile Luft- und Landverbindungen zählen – vorausgesetzt, Buchungen werden frühzeitig in den Ferienzeiten gesichert.
Der Ansturm war besonders an den Landgrenzstellen Lo Wu und Futian/Lok Ma Chau sichtbar, die trotz verlängerter Öffnungszeiten zusammen 160.000 Passagiere abfertigten. Die MTR Corporation setzte zusätzliche Spätzüge auf der East Rail ein, während grenzüberschreitende Busunternehmen nahezu durchgehend im Einsatz waren, um der Nachfrage gerecht zu werden. Hotels meldeten eine Auslastung von über 93 Prozent in der ganzen Stadt, wobei Vier-Sterne-Hotels in Tsim Sha Tsui und Causeway Bay bereits fünf Tage zuvor ausgebucht waren. Einzelhändler für Luxusuhren und Kosmetik berichteten, dass die Umsätze am 1. Januar „besser als während der Goldenen Woche“ lagen.
Reiseveranstalter sind zuversichtlich, dass der Schwung bis zum chinesischen Neujahrsfest im Februar anhält, warnen jedoch vor Personalengpässen – insbesondere bei Reiseleitern und Busfahrern –, die die Kapazitäten einschränken könnten. Der Travel Industry Council hat die Regierung gebeten, die zweite Tranche des Arbeitsimportprogramms für den Tourismussektor vorzuziehen. Geschäftsreisemanager begrüßten derweil den höheren Besucherandrang als Zeichen dafür, dass Firmenveranstaltungen im ersten Quartal voraussichtlich gut besucht sein werden.
Aus politischer Sicht wird der Zustrom die kürzlich aufgerüsteten e-Channel- und „Face Easy“-Biometriesysteme auf die Probe stellen. Das Einwanderungsamt bearbeitete über 88 Prozent der Ankünfte über automatisierte Tore – ein neuer Rekord, der die Bedeutung weiterer Investitionen in Grenztechnologie unterstreicht. Die Behörden signalisierten, dass vor der Sommerspitze weitere Verbesserungen, darunter eine Senkung des Mindestalters für die Nutzung der e-Channels und zusätzliche Spuren am Hochgeschwindigkeitsbahnhof West Kowloon, angekündigt werden könnten.
Für multinationale Unternehmen mit regionalen Mitarbeitern in Hongkong bestätigt diese Entwicklung, dass die Anbindung der Stadt an die Verbrauchermärkte des Festlands schnell wiederhergestellt wird. Firmen, die Incentive-Reisen, Produkteinführungen oder Vorstandssitzungen planen, können erneut auf ein großes Hotelangebot und stabile Luft- und Landverbindungen zählen – vorausgesetzt, Buchungen werden frühzeitig in den Ferienzeiten gesichert.
Quelle: South China Morning Post