
Das Hongkonger Talent Engage (HKTE) Büro hat am 2. Januar stillschweigend seine Website aktualisiert und die Liste der für das Top Talent Pass Scheme (TTPS) anerkannten Universitäten für 2026 veröffentlicht. Die Liste umfasst nun 200 Institutionen – ein Anstieg von 199 im Jahr 2025 – nach der Aufnahme der IE University aus Spanien. Absolventen einer der aufgeführten Universitäten, die in den letzten fünf Jahren einen Bachelorabschluss oder höher erworben haben, können einen 24-monatigen visafreien Aufenthalt in Hongkong beantragen, um eine Beschäftigung zu suchen oder ein Unternehmen zu gründen.
Das Ende 2022 gestartete TTPS, das dem Abwandern von Fachkräften während der Pandemie entgegenwirken soll, hat bisher über 63.000 Einreisevisa ausgestellt, mit einer Annahmequote von etwa 95 Prozent. Regierungsdaten zeigen, dass 43 Prozent der erfolgreichen Bewerber im Innovations- und Technologiesektor arbeiten, 21 Prozent im Finanzdienstleistungsbereich und 12 Prozent im Bereich der professionellen Dienstleistungen. Arbeitgeber loben das Programm für die Beseitigung von Engpässen auf dem Arbeitsmarkt, warnen jedoch, dass die Bindung der Talente von bezahlbarem Wohnraum und Schulangeboten abhängt.
Die Aktualisierung für 2026 vereinfacht zudem die Dokumentenanforderungen: Bewerber können nun digitale Abschlusszeugnisse hochladen, die über die Netzwerke CHESICC oder Digitary verifiziert werden, wodurch die durchschnittliche Bearbeitungszeit von vier Wochen auf neun Kalendertage verkürzt wird. Einwanderungsanwälte weisen darauf hin, dass eine „grundsätzliche Genehmigung“ noch am selben Tag möglich ist, wenn Absolventen mit STEM-Promotionsabschlüssen von Top-100-Universitäten sich bewerben.
Für Manager der internationalen Mobilität bedeutet die Erweiterung einen leicht größeren Talentpool – insbesondere aus Europa –, der ohne gesponsertes Arbeitsvisum nach Hongkong verlegt werden kann. Unternehmen wird empfohlen, interne Richtlinien anzupassen, damit TTPS-Inhaber nahtlos auf reguläre Arbeitsvisa umsteigen können, wenn ihre anfänglichen 24-monatigen Aufenthaltsgenehmigungen auslaufen. Andernfalls könnte die Einhaltung der Arbeitsrechtbestimmungen gefährdet sein.
Blickt man in die Zukunft, deutet das Arbeits- und Sozialamt an, dass die nächste Version des Programms sektorspezifische Quoten einführen könnte, die an Hongkongs Entwicklungsstrategie der „acht Zentren“ gebunden sind. Interessengruppen werden im zweiten Quartal 2026 zu Konsultationen eingeladen, was Unternehmen die Möglichkeit gibt, für besonders gefragte Fachrichtungen Lobbyarbeit zu leisten.
Das Ende 2022 gestartete TTPS, das dem Abwandern von Fachkräften während der Pandemie entgegenwirken soll, hat bisher über 63.000 Einreisevisa ausgestellt, mit einer Annahmequote von etwa 95 Prozent. Regierungsdaten zeigen, dass 43 Prozent der erfolgreichen Bewerber im Innovations- und Technologiesektor arbeiten, 21 Prozent im Finanzdienstleistungsbereich und 12 Prozent im Bereich der professionellen Dienstleistungen. Arbeitgeber loben das Programm für die Beseitigung von Engpässen auf dem Arbeitsmarkt, warnen jedoch, dass die Bindung der Talente von bezahlbarem Wohnraum und Schulangeboten abhängt.
Die Aktualisierung für 2026 vereinfacht zudem die Dokumentenanforderungen: Bewerber können nun digitale Abschlusszeugnisse hochladen, die über die Netzwerke CHESICC oder Digitary verifiziert werden, wodurch die durchschnittliche Bearbeitungszeit von vier Wochen auf neun Kalendertage verkürzt wird. Einwanderungsanwälte weisen darauf hin, dass eine „grundsätzliche Genehmigung“ noch am selben Tag möglich ist, wenn Absolventen mit STEM-Promotionsabschlüssen von Top-100-Universitäten sich bewerben.
Für Manager der internationalen Mobilität bedeutet die Erweiterung einen leicht größeren Talentpool – insbesondere aus Europa –, der ohne gesponsertes Arbeitsvisum nach Hongkong verlegt werden kann. Unternehmen wird empfohlen, interne Richtlinien anzupassen, damit TTPS-Inhaber nahtlos auf reguläre Arbeitsvisa umsteigen können, wenn ihre anfänglichen 24-monatigen Aufenthaltsgenehmigungen auslaufen. Andernfalls könnte die Einhaltung der Arbeitsrechtbestimmungen gefährdet sein.
Blickt man in die Zukunft, deutet das Arbeits- und Sozialamt an, dass die nächste Version des Programms sektorspezifische Quoten einführen könnte, die an Hongkongs Entwicklungsstrategie der „acht Zentren“ gebunden sind. Interessengruppen werden im zweiten Quartal 2026 zu Konsultationen eingeladen, was Unternehmen die Möglichkeit gibt, für besonders gefragte Fachrichtungen Lobbyarbeit zu leisten.
Quelle: Hong Kong Talent Engage