
Die polnische Grenzpolizei hat bekannt gegeben, dass im Jahr 2025 insgesamt 2.100 ausländische Staatsangehörige zwangsweise aus dem Land ausgewiesen wurden – fast doppelt so viele wie 2024 und nahezu viermal so viele wie 2022. Diese Jahresendzahlen verdeutlichen, wie die Mitte-Links-Regierung, die 2023 an die Macht kam, ihre pro-europäische Rhetorik mit einem deutlich härteren Vorgehen gegen irreguläre Migration verbindet.
Ukrainische Staatsbürger – nach wie vor die größte Einwanderergruppe in Polen – machten mehr als die Hälfte aller Abschiebungen aus (1.150 Fälle). Georgier bildeten mit 350 Ausweisungen die zweitgrößte Gruppe, was die offiziellen Sorgen über einen Anstieg organisierter Eigentumsdelikte durch georgische Banden zu Jahresbeginn widerspiegelt. Weitere betroffene Nationalitäten waren Bürger aus Belarus, Moldawien und Nigeria.
Die Behörden führen den Anstieg auf erweiterte Ermittlungsbefugnisse der Grenzpolizei seit Mitte 2025 sowie auf eine engere Datenzusammenarbeit mit der Nationalpolizei und der Arbeitsaufsicht zurück. Arbeitgeber, die unerlaubt Beschäftigte ohne gültige Papiere beschäftigen, drohen nun Bußgelder von bis zu 50.000 PLN pro Person und in schweren Fällen vorübergehende Betriebsschließungen.
Für Unternehmen mit Mobilitätsprogrammen ist die Botschaft klar: Die Einhaltung der Dokumentationspflichten ist keine Formalität mehr. Personalabteilungen sollten laufende Einsätze überprüfen, sicherstellen, dass Aufenthaltstitel ins neue MOS-System übertragen wurden, und kontrollieren, ob Subunternehmer gültige Arbeitserlaubnisse besitzen. Firmen, die ukrainische Arbeitnehmer unter humanitärem Schutz beschäftigen, wird dringend geraten, Verlängerungsfristen genau zu überwachen, da die Toleranz für Überziehungen abnimmt.
Langfristig könnte das verschärfte Vorgehen den ohnehin angespannten Arbeitsmarkt, insbesondere in den Bereichen Bau, Landwirtschaft und Logistik, weiter belasten. Einige Branchenverbände fordern die Regierung daher auf, die Kontrollen mit einer schnelleren Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen zu verbinden, um Arbeitskräftemangel zu vermeiden.
Ukrainische Staatsbürger – nach wie vor die größte Einwanderergruppe in Polen – machten mehr als die Hälfte aller Abschiebungen aus (1.150 Fälle). Georgier bildeten mit 350 Ausweisungen die zweitgrößte Gruppe, was die offiziellen Sorgen über einen Anstieg organisierter Eigentumsdelikte durch georgische Banden zu Jahresbeginn widerspiegelt. Weitere betroffene Nationalitäten waren Bürger aus Belarus, Moldawien und Nigeria.
Die Behörden führen den Anstieg auf erweiterte Ermittlungsbefugnisse der Grenzpolizei seit Mitte 2025 sowie auf eine engere Datenzusammenarbeit mit der Nationalpolizei und der Arbeitsaufsicht zurück. Arbeitgeber, die unerlaubt Beschäftigte ohne gültige Papiere beschäftigen, drohen nun Bußgelder von bis zu 50.000 PLN pro Person und in schweren Fällen vorübergehende Betriebsschließungen.
Für Unternehmen mit Mobilitätsprogrammen ist die Botschaft klar: Die Einhaltung der Dokumentationspflichten ist keine Formalität mehr. Personalabteilungen sollten laufende Einsätze überprüfen, sicherstellen, dass Aufenthaltstitel ins neue MOS-System übertragen wurden, und kontrollieren, ob Subunternehmer gültige Arbeitserlaubnisse besitzen. Firmen, die ukrainische Arbeitnehmer unter humanitärem Schutz beschäftigen, wird dringend geraten, Verlängerungsfristen genau zu überwachen, da die Toleranz für Überziehungen abnimmt.
Langfristig könnte das verschärfte Vorgehen den ohnehin angespannten Arbeitsmarkt, insbesondere in den Bereichen Bau, Landwirtschaft und Logistik, weiter belasten. Einige Branchenverbände fordern die Regierung daher auf, die Kontrollen mit einer schnelleren Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen zu verbinden, um Arbeitskräftemangel zu vermeiden.
Quelle: VisaHQ