
Taoiseach Micheál Martin hat eine deutliche Verschärfung der Einbürgerungsregeln in Irland angekündigt. Am 3. Januar erklärte er gegenüber Journalisten, dass bestimmte langfristige Sozialleistungen künftig bei der Entscheidung über die irische Staatsbürgerschaft berücksichtigt werden sollen. Der von Justizminister Jim O’Callaghan ausgearbeitete Vorschlag wird diese Woche im Kabinett behandelt und ist Teil einer umfassenden Reform des Migrationssystems.
Nach den derzeitigen Bestimmungen müssen Antragsteller „guten Leumunds“ sein, in den letzten neun Jahren mindestens fünf Jahre legal in Irland gelebt haben (bei Flüchtlingen sind es drei Jahre) und über ein bescheidenes finanzielles Auskommen verfügen. Das neue Regelwerk soll den Behörden ermöglichen, die Staatsbürgerschaft zu verweigern oder zu verzögern, wenn der Antragsteller – oder in manchen Fällen ein unterstützendes Familienmitglied – über einen definierten Zeitraum auf bestimmte Sozialleistungen angewiesen war.
Regierungsquellen betonen, dass das Ziel darin besteht, die Teilnahme am Arbeitsmarkt zu fördern und nicht einkommensschwache Migranten grundsätzlich auszuschließen. Ausnahmen sind für Personen vorgesehen, die kurz vor Antragstellung ihren Job verloren haben oder kurzfristige Kinderbetreuungsleistungen beziehen. Dennoch warnen Berater für Unternehmensmigration, dass die Änderung insbesondere Beschäftigte mit kritischen Qualifikationen und deren Angehörige in Niedriglohnsektoren wie Gastronomie und Gesundheitswesen treffen könnte, wo die Löhne nahe an der Grenze für Sozialleistungen liegen.
Für Arbeitgeber unterstreicht die Reform die Notwendigkeit, umfassende Einarbeitungs-, Weiterbildungs- und Finanzberatungsprogramme anzubieten, die internationalen Mitarbeitern helfen, finanziell unabhängig zu bleiben. Multinationale Unternehmen müssen möglicherweise auch langfristige Ansiedlungsstrategien für Mitarbeiter überdenken, deren Familienmitglieder ergänzende Leistungen beziehen.
Sollte das Gesetz verabschiedet werden, gilt es ab dem Zeitpunkt der Einführung, wobei derzeitige Bewohner voraussichtlich eine Übergangsfrist von etwa 18 Monaten erhalten, um sich anzupassen. Das Justizministerium wird voraussichtlich detaillierte Richtlinien veröffentlichen, welche Leistungen problematisch sind und wie Antragsteller ihre finanzielle Unabhängigkeit nachweisen können.
Nach den derzeitigen Bestimmungen müssen Antragsteller „guten Leumunds“ sein, in den letzten neun Jahren mindestens fünf Jahre legal in Irland gelebt haben (bei Flüchtlingen sind es drei Jahre) und über ein bescheidenes finanzielles Auskommen verfügen. Das neue Regelwerk soll den Behörden ermöglichen, die Staatsbürgerschaft zu verweigern oder zu verzögern, wenn der Antragsteller – oder in manchen Fällen ein unterstützendes Familienmitglied – über einen definierten Zeitraum auf bestimmte Sozialleistungen angewiesen war.
Regierungsquellen betonen, dass das Ziel darin besteht, die Teilnahme am Arbeitsmarkt zu fördern und nicht einkommensschwache Migranten grundsätzlich auszuschließen. Ausnahmen sind für Personen vorgesehen, die kurz vor Antragstellung ihren Job verloren haben oder kurzfristige Kinderbetreuungsleistungen beziehen. Dennoch warnen Berater für Unternehmensmigration, dass die Änderung insbesondere Beschäftigte mit kritischen Qualifikationen und deren Angehörige in Niedriglohnsektoren wie Gastronomie und Gesundheitswesen treffen könnte, wo die Löhne nahe an der Grenze für Sozialleistungen liegen.
Für Arbeitgeber unterstreicht die Reform die Notwendigkeit, umfassende Einarbeitungs-, Weiterbildungs- und Finanzberatungsprogramme anzubieten, die internationalen Mitarbeitern helfen, finanziell unabhängig zu bleiben. Multinationale Unternehmen müssen möglicherweise auch langfristige Ansiedlungsstrategien für Mitarbeiter überdenken, deren Familienmitglieder ergänzende Leistungen beziehen.
Sollte das Gesetz verabschiedet werden, gilt es ab dem Zeitpunkt der Einführung, wobei derzeitige Bewohner voraussichtlich eine Übergangsfrist von etwa 18 Monaten erhalten, um sich anzupassen. Das Justizministerium wird voraussichtlich detaillierte Richtlinien veröffentlichen, welche Leistungen problematisch sind und wie Antragsteller ihre finanzielle Unabhängigkeit nachweisen können.
Quelle: TheLiberal.ie / RTÉ reports
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