
Die Türkei hat offiziell auf Touristen- und Transitvisa für Inhaber gewöhnlicher chinesischer Reisepässe verzichtet und erlaubt Aufenthalte von bis zu 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen. Die Entscheidung, die am 2. Januar in Kraft trat und am 6. Januar vom türkischen Innenministerium bestätigt wurde, beseitigt sofort das größte Hindernis für chinesische Freizeit- und Geschäftsreisende.
Die Reaktionen der Branche ließen nicht lange auf sich warten. Große Online-Reisebüros wie Trip.com und Fliggy verzeichneten innerhalb von 48 Stunden nach der Ankündigung dreistellige Zuwächse bei Suchanfragen für Antalya, Kappadokien und Istanbul im Wochenvergleich. China Southern und Hainan Airlines kündigten an, mehrere Flüge zwischen Peking-Istanbul und Guangzhou-Istanbul vor dem Höhepunkt des Mondneujahrs auf größere Flugzeuge umzustellen. Große Reiseveranstalter, darunter das in Istanbul ansässige Ligarba Travel, berichteten gegenüber Xinhua, dass die Buchungen für März bis Mai bereits „deutlich über“ dem Niveau von 2019 liegen.
China war vor der Pandemie der am schnellsten wachsende Fernreisemarkt für die Türkei, doch die Besucherzahlen brachen nach 2020 ein. Die neue Regelung soll diesen Trend wiederbeleben. Türkische Hoteliers schätzen, dass jeder chinesische Besucher durchschnittlich neun Nächte bleibt und rund 1.800 US-Dollar ausgibt – fast doppelt so viel wie der europäische Durchschnitt. Damit ist dieses Segment strategisch wichtig, da die Türkei für 2026 Einnahmen aus dem Tourismus in Höhe von 60 Milliarden US-Dollar anstrebt.
Für Manager der Unternehmensmobilität entfallen durch den Verzicht auf Visa die Vorlaufzeiten für Geschäftsreisen und die Kosten für Konsulatsdienste. Unternehmen mit Mitarbeitern in China sollten Reisende dennoch darauf hinweisen, Nachweise über Unterkunft, Rückflugtickets und ausreichende finanzielle Mittel mitzuführen, da türkische Grenzbeamte diese verlangen können. Reisende, die Weiterreisen in den Schengen-Raum planen, müssen zudem sicherstellen, dass sie über die erforderlichen Visa verfügen, da die türkische Visafreiheit keinen Schengen-Eintritt erlaubt.
Analysten sehen diesen Schritt als Teil einer umfassenderen Annäherung: In diesem Jahr feiern die beiden Länder das 55-jährige Bestehen ihrer diplomatischen Beziehungen, und Ankara hofft, dass erleichterte zwischenmenschliche Kontakte den Handel in Renminbi und chinesische Investitionen in die türkischen Logistik- und Energiesektoren beschleunigen werden.
Die Reaktionen der Branche ließen nicht lange auf sich warten. Große Online-Reisebüros wie Trip.com und Fliggy verzeichneten innerhalb von 48 Stunden nach der Ankündigung dreistellige Zuwächse bei Suchanfragen für Antalya, Kappadokien und Istanbul im Wochenvergleich. China Southern und Hainan Airlines kündigten an, mehrere Flüge zwischen Peking-Istanbul und Guangzhou-Istanbul vor dem Höhepunkt des Mondneujahrs auf größere Flugzeuge umzustellen. Große Reiseveranstalter, darunter das in Istanbul ansässige Ligarba Travel, berichteten gegenüber Xinhua, dass die Buchungen für März bis Mai bereits „deutlich über“ dem Niveau von 2019 liegen.
China war vor der Pandemie der am schnellsten wachsende Fernreisemarkt für die Türkei, doch die Besucherzahlen brachen nach 2020 ein. Die neue Regelung soll diesen Trend wiederbeleben. Türkische Hoteliers schätzen, dass jeder chinesische Besucher durchschnittlich neun Nächte bleibt und rund 1.800 US-Dollar ausgibt – fast doppelt so viel wie der europäische Durchschnitt. Damit ist dieses Segment strategisch wichtig, da die Türkei für 2026 Einnahmen aus dem Tourismus in Höhe von 60 Milliarden US-Dollar anstrebt.
Für Manager der Unternehmensmobilität entfallen durch den Verzicht auf Visa die Vorlaufzeiten für Geschäftsreisen und die Kosten für Konsulatsdienste. Unternehmen mit Mitarbeitern in China sollten Reisende dennoch darauf hinweisen, Nachweise über Unterkunft, Rückflugtickets und ausreichende finanzielle Mittel mitzuführen, da türkische Grenzbeamte diese verlangen können. Reisende, die Weiterreisen in den Schengen-Raum planen, müssen zudem sicherstellen, dass sie über die erforderlichen Visa verfügen, da die türkische Visafreiheit keinen Schengen-Eintritt erlaubt.
Analysten sehen diesen Schritt als Teil einer umfassenderen Annäherung: In diesem Jahr feiern die beiden Länder das 55-jährige Bestehen ihrer diplomatischen Beziehungen, und Ankara hofft, dass erleichterte zwischenmenschliche Kontakte den Handel in Renminbi und chinesische Investitionen in die türkischen Logistik- und Energiesektoren beschleunigen werden.
Quelle: Xinhua
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